Ostfalia

Ostfalia-Studierende stehen im Finale des bundeweiten Businessplanwettbewerbs E-Future

Die Zukunft der Elektromobilität

Mit dem bundesweiten Businessplanwettbewerb E-future forderte die Technische Universität Dresden im April 2013 erstmals dazu auf, Unternehmergeist im Zukunftsmarkt Elektromobilität zu beweisen und innovative Geschäftsideen für den Betrieb von Schnellladestationen einzureichen. Gesucht wurden tragfähige Geschäftsmodelle, die den Ladeprozess von derzeit 15 bis 30 Minuten sinnvoll überbrücken, denn der flächendeckende Ausbau von Schnellladeinfrastruktur soll deutschlandweit vorangetrieben werden.

Studierende und Young Professionals aus ganz Deutschland folgten diesem Aufruf und zeigten wirtschaftlichen Ideenreichtum. Die neun besten Teams der Vorauswahl präsentierten ihre Konzepte im Halbfinale des Wettbewerbs am 4. Juli 2013 im Urania Berlin e.V. vor einer Fachjury, die sich aus leitenden Personen der Automobil- und Energieindustrie zusammensetzte.

20 Minuten standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung, um die Jury von sich und ihrem Geschäftskonzept zu überzeugen. Nach einem 10-minütigen Ideenpitch standen die Teams den Juroren in einer offenen Fragerunde Rede und Antwort zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit, den Realisierungschancen sowie der Bedeutung der eigenen Idee für die Elektromobilitätsbranche.

Das Spektrum der vorgestellten Geschäftsideen war vielseitig und reichte von Shoppingansätzen, über ein Valet-Parking-System, bis hin zu einem Car-Sharing-Modell. Letztendlich überzeugten die Konzepte von vier Teams, darunter auch des Teams E-Taxi 12 A +++ mit Marvin Gatzlaff und Benjamin Bode von der Fakultät Wirtschaft der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Ihre Geschäftsidee umfasst das Aufstellen von Schnellladestationen an Verkehrsknotenpunkten in Großstädten, wie beispielsweise Bahnhöfen, Flughäfen, etc. Gleichzeitig wird von ihnen das Betreiben einer E-Taxiflotte – ausgerüstet mit Elektromotoren – vorgeschlagen. Diese könnten dann von den Standorten der Ladestationen profitieren, indem die Wartezeiten zum Laden der Fahrzeuge genutzt werden. Das Team ist überzeugt: „Diese Idee wird bei Umsetzung zu einer Kosteneinsparung bei Taxiunternehmen führen und gleichzeitig die Stromabnahme an den Schnelladestationen sichern.“ Im November findet die Finalrunde in Leipzig statt, die Siegerprämie beträgt 2500 Euro. Weitere Informationen: www.efuture2013.de/wp-content/uploads/2013/07/ETaxi_Idee.pdf.

Evelyn Meyer-Kube


Vera Huber | Wed Jun 26 10:27:00 CEST 2013