Ostfalia

„EXIST-Förderprogramm“ für junge Gründungen

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34 Gründungsprojekte an der TU Braunschweig und 46 Projekte an der Ostfalia Hochschule haben im vergangenen Jahr von der EXIST-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) profitiert. Sie wurde 2011 erstmals für zwei Jahre bewilligt. Die Gründungsquote konnte seither um 25 Prozent gesteigert werden. Das beeindruckende Ergebnis und das Anschlusskonzept haben jetzt das BMWi erneut überzeugt. Damit können beide Hochschulen ihren Erfolg aus der ersten Wettbewerbsrunde fortsetzen und werden weitere zwei Jahre lang mit rund einer Million Euro im Rahmen des „EXIST-Förderprogramms“ unterstützt. Denselben Betrag investieren auch die beiden Hochschulen.

Das Besondere an der Gründungsförderung der Hochschulen in der Region Niedersachsen ist der Verbund und das gemeinsame hochschulübergreifende Zusammenspiel der Beteiligten.

Prof. Dr. Rosemarie Karger, die Präsidentin der Ostfalia Hochschule, wertet die erneute Gründungsunterstützung als herausragenden Erfolg. „Ich freue mich, dass unsere gemeinsamen Ideen und Konzepte auf Bundesebene großen Anklang gefunden haben“, sagte sie.

Nach den Worten von Prof. Dr. Ulrich Reimers, Vizepräsident der TU Braunschweig für Strategische Entwicklung und Technologietransfer freut sich auch die Carolo-Wilhelmina auf die Fortsetzung der Kooperation. „Gemeinsam haben Ostfalia und TU erfolgreich das Nachfolgeprojekt beantragt“, erläuterte er, „gemeinsam wollen wir nun auch weitere Existenzgründungen unterstützen.“

Prof. Dr. Reza Asghari, Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship der Ostfalia Hochschule und der TU Braunschweig, Leiter des Entrepreneurship Centers der Ostfalia Hochschule, ist eine der treibenden Kräfte der EXIST-Vorhaben. „Die beiden Hochschulen setzen systematisch ihr ganzheitliches Entrepreneurshipkonzept um und bringen ununterbrochen innovative wissensintensive Startups hervor“, erklärt er stolz. „Die positive Entscheidung der Jury zur Verlängerung des Projektes ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule auf dem richtigen entrepreneurialen Weg befinden.“

Dipl.-Ing. Jörg Saathoff, Leiter der TechnologieTransfer-Stelle der TU Braunschweig, blickt bereits in die Zukunft. Nach dem Aufbau der Gründungsförderung gelte es nun, die geschaffenen Strukturen fest zu etablieren und eine Gründungskultur über die Hochschulgrenzen hinaus in der Region zu verankern.

Ziel von EXIST ist es, das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verbessern. Darüber hinaus sollen die Anzahl und der Erfolg technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen erhöht werden.

Dr. Elisabeth Hoffmann, TU Braunschweig und
Evelyn Meyer-Kube, Ostfalia/05.05.2014

Foto: Tobi Wedler/Entrepreneurship Center Wolfenbüttel


Vera Huber | Tue May 06 16:28:07 CEST 2014