Schüler-Ingenieur-Akademie will für Studium und Beruf orientieren
16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der drei Wolfenbütteler Gymnasien Große Schule, Theodor-Heuss-Gymnasium und Gymnasium im Schloss erhalten Einblicke in ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen.
Zum zweiten Mal geht die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) in Wolfenbüttel an den Start: 16 Schülerinnen und Schüler aus Wolfenbütteler Gymnasien haben sich am 3. Februar zur Kick-Off-Veranstaltung im Haus der Wirtschaft in Braunschweig getroffen. Mit dabei waren die Träger der SIA, die Stiftung NiedersachsenMetall und die Landesschulbehörde, Standort Braunschweig. „In bewährter Form geht es uns darum, zielgenau in Richtung Studium und Beruf zu orientieren“, so Susanne Harms, Koordinatorin der Wolfenbütteler Schüler-Ingenieur-Akademie von der Stiftung NiedersachsenMetall. Die Schüler-Ingenieur-Akademie ist mehr als ein Praktikum im herkömmlichen Sinne. „Teilnehmer sollen Einblicke in typische ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen erhalten und zukunftsweisende Techniken verstehen“, ergänzt Susanne Harms. Wichtig sei der enge Erfahrungsaustausch für die Teilnehmer zwischen der Ostfalia und den beteiligten Unternehmen. „Sie sollen auch Kontakte zu Entscheidern der regionalen Wirtschaft knüpfen.“
Die SIA wird über ein ganzes Jahr laufen, in dem sich die Teilnehmenden einmal wöchentlich für zwei Stunden in der am Projekt beteiligten Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, in Unternehmen oder in der Schule treffen. Diese Treffen finden außerhalb des normalen Unterrichtes statt. Jedes der zwei Semester steht unter einem Leitthema, zu dem neben fächerübergreifenden Vorlesungen, Vorträge sowie Betriebs- und Institutsbesichtigungen vor allem auch praktische Projekte angeboten werden. Die Schüler werden dabei von Experten aus Unternehmen, Hochschule und Schule unterstützt.
Das erste Semester steht unter dem Leitthema „Von der Idee zum Produkt - wie kommt der LKW auf die Straße“. Ziel ist es, Fertigungsabläufe zu verstehen und im kleinen Maßstab selbst nachzustellen und zu automatisieren. Dazu werden die Teilnehmer im Bildungszentrum der MAN Nutzfahrzeuge AG in Salzgitter Pneumatik, Elektropneumatik und die LOGO-Programmierung kennen lernen. Das zweite Semester widmet sich nach den Sommerferien dem Thema „Lasersounds“ und will Einblicke in die Elektronik und Elektrotechnik vermitteln. Ziel ist es, mit Hilfe von elektronischen Bauteilen wie zum Beispiel Leuchtdioden und Transistoren Töne und Musik zu erzeugen und diese auch optisch zu übertragen. In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Elektronik GmbH in Salzgitter werden die Schaltungen in eine professionelle Form gebracht.
Susanne Harms Stiftung NiedersachsenMetall 0531-24210-61
Evelyn Meyer-Kube Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Presse/Public Relations/04.02.2010
