Neue Vortragsreihe in Wolfsburg
Internationalisierung wird an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften groß geschrieben, daher wird die neu geschlossene Kooperation der Fakultät Wirtschaft mit dem Chinaforum Wolfsburg e.V. begrüßt. Die getroffenen Vereinbarungen beinhalten eine gemeinsame Vortragsreihe, die künftig ein- bis zweimal jährlich stattfinden wird. Im Vordergrund der Themen stehen die wachsende Bedeutung Chinas in der Welt und insbesondere das Verhältnis zu Deutschland und Europa.
„Sinn der Vortragsreihe ist es, ungefilterte und objektive Informationen über China zu vermitteln. Der Hauptzweck des Chinaforums besteht darin, ein Verständnis für China zu schaffen, das für ein gemeinsames Zusammenleben zwischen den Kulturen notwendig ist“, erläuterte der 2. Vorsitzende des Chinaforums Wolfsburg, Siegfried Kayser bei der Auftaktveranstaltung am 2. Dezember in Wolfsburg. Als Redner konnte Prof. Dr. Winfried Huck von der Brunswick European Law School der Ostfalia gewonnen werden. Er verdeutlichte in seinem Vortrag die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im chinesischen und europäischen Rechtssystem. "Es gibt auf verfassungsrechtlichem Hintergrund mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten, selbst wenn das jeweilige Recht äußerlich ähnlich scheint, ist die Interpretation doch unterschiedlich", so Huck.
Der Einladung zu der Veranstaltung folgten ca. 90 Besucher sowie ausländische Studierende aus den USA, Ägypten, Russland und Indien, die durch positive Resonanz und Nachfragen während der Diskussion den Bedarf für eine solche Veranstaltungsreihe bestätigten. „Ich habe heute Abend viel dazu lernen können und würde mich freuen, die folgenden Veranstaltungen besuchen zu können. Ich glaube, dass die gemeinsame Veranstaltung eine Bereicherung für die Studierenden und die Öffentlichkeit darstellt“, so Absolvent Andreas Kremin.
Evelyn Meyer Kube | 2009-06-02 14:37
