Fakultät Gesundheitswesen

Qualifikationsziele
Studienabschluss
Studiendauer und -verlauf
Zugang und Zulassungsvoraussetzungen
Beratung

Neu! Ab Wintersemester 2010/11 jetzt ein Semester kürzer! Regelstudienzeit nur noch 7 Semester!

Bewerbungen auch mit vorab abgeschlossener Gesellenprüfung im Augenoptikerhandwerk möglich!

Der Bachelorstudiengang Augenoptik

AO Spaltlampe

Die Einrichtung des Bachelorstudiengangs „Augenoptik“ erfolgt als konsequente Weiterentwicklung des seit dem Jahr 2000 an der Fakultät Gesundheitswesen angebotenen Diplomstudiengangs Augenoptik. Das besondere Alleinstellungsmerkmal des bisherigen Angebots - die Verbindung des Studiums mit der beruflichen Erstausbildung mit Ablegung der Gesellenprüfung im Augenoptikerhandwerk (duale Studiengangskonzeption) - bleibt erhalten. Die Berufsausbildung beginnt ein Jahr vor dem Studium und endet mit dem dritten Semester (s. Studiendauer und -verlauf). Damit wird im Vergleich zu anderen Fachhochschulstudiengängen mit zuvor abgeschlossener Ausbildung eine kürzere Zeitdauer bis zum akademischen Abschluss bei gleichzeitiger Praxisnähe des Studiums erreicht. Zugleich ist die Übernahme der augenoptischen Grundbildung gesichert.

Das duale Studienangebot wird im Zuge einer Kooperation der Hochschule mit der Augenoptiker-Innung Hannover, dem Landkreis Gifhorn, der Landesschulbehörde und der Berufsbildenden Schule II (Augenoptikerschule) des Landkreises Gifhorn realisiert und basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit den an der Ausbildung beteiligten Praxisbetrieben. Die Studien- und Ausbildungsphasen im Betrieb, in der Berufsschule, in der Fachakademie für Augenoptik und in der Hochschule werden in Form eines so genannten „Blockmodells“ zeitlich koordiniert. Die Berufsschule bietet eine Beschulung aller Studierenden eines Jahrgangs in einer gesonderten Berufsschulklasse an. Dadurch ist von Beginn an ein hohes fachliches Niveau garantiert.

Der Bachelorstudiengang stellt eine fundierte Vermittlung augenoptischer/optometrischer Kenntnisse und Kompetenzen in den Vordergrund. Hier werden mit Blick auf die moderne Entwicklung der Augenoptik, die zunehmend auch Kenntnisse der Anatomie und Physiologie erforderlich werden lässt, medizinisch-ophthalmologische Inhalte ausreichend berücksichtigt. Daneben erfolgt in einer einzigartigen Kombination eine besondere Schwerpunktsetzung im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, die auch Teilgebiete der Rechtswissenschaft und der Informatik umfasst. Die Entwicklung und Förderung so genannter Schlüsselkompetenzen ist ebenfalls vor allem im Bereich der Präsentation, des Projektmanagements und der Berufspädagogik in das Studium integriert. Im Rahmen der beiden in den Studienverlauf eingebundenen Praxisphasen im fünften und im achten Semester (ab WS 2010/11: im fünften und im siebten Semester) erproben die Studierenden die im Studium erworbenen Kompetenzen in der Praxis augenoptischer Unternehmen, und sie haben die Gelegenheit, Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen.

AO Perimeter

Qualifikationsziele

Im Zentrum des Studienangebots steht die Vermittlung augenoptischer und optometrischer Fachkompetenz, mit der die Studierenden nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums befähigt sind, die Sehprobleme der Kunden in Abhängigkeit von der Sehaufgabe zu lösen. Dazu können sie insbesondere die Sehleistung (dazu gehört auch die Sehschärfe), die Refraktion der Augen und die Korrektionswerte mit unterschiedlichen Methoden messen und bewerten sowie den Korrektionsbedarf festlegen. Die Umsetzung von Verordnungen und die Fertigung und Kontrolle von Sehhilfen sind ebenfalls Bestandteil des Studiums. Dazu gehört insbesondere auch die Anpassung und Abgabe von vergrößernden Sehhilfen für Sehbehinderte. Nach erfolgreichem Studienabschluss besitzen die Studierenden weiterhin die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Anpassung und Abgabe von Kontaktlinsen und berücksichtigen dabei ebenso optische, anatomische und ästhetische wie ökonomische Gesichtspunkte.

Angesichts der Einbindung vertiefter betriebswirtschaftlicher Studienanteile werden die Studierenden in besonderer Weise qualifiziert, mittelständische augenoptische Unternehmen zu leiten. Weiterhin wird den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs die Perspektive zum Einsatz in der optischen/augenoptischen Industrie eröffnet. Hier bietet die Integration ingenieurtechnischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenzen eine gute Voraussetzung, besonders für die Wahrnehmung von Querschnittsfunktionen bspw. im Qualitätsmanagement und Vertrieb. Weitere Tätigkeitsfelder finden sich bei Berufsverbänden sowie in Einrichtungen der Aus- und Fortbildung.

Studienabschluss

Den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Augenoptik wird nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der akademische Grad „Bachelor of Science (B.Sc.)“ verliehen. Damit erlangen sie einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, der einen direkten Berufseinstieg ermöglicht. Gleichwohl kann damit die Aufnahme eines weiterqualifizierenden Studiums in einem konsekutiven Masterprogramm realisiert werden.

Studiendauer und -verlauf

Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. (Neu! Ab Wintersemester 2010/11 jetzt ein Semester kürzer! Regelstudienzeit nur noch 7 Semester!)

Ein Jahr vor Aufnahme des Studiums beginnen die Studieninteressierten mit der Ausbildung zum Augenoptikergesellen/zur Augenoptikergesellin. Die Ausbildung ist auf 2,5 Jahre verkürzt.

In den ersten drei Semestern finden Berufsausbildung und Studium parallel statt. Die Abstimmung der Zeiten in augenoptischem Betrieb, Berufsschule und Hochschule erfolgt in Orientierung an ein Blockmodell, welches wechselnd Studien- und Ausbildungsphasen vorsieht. Am Ende des dritten Semesters legen die Studierenden die Gesellenprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer ab. Um den Bezug zur beruflichen Praxis zu erhalten und zu intensivieren, finden über die gesamte Studiendauer wechselnde Studien- und Praxiswochen statt. Im fünften und im achten Fachsemester (ab WS 2010/11: im fünften und im siebten Fachsemester) ist zusätzlich jeweils eine zwölfwöchige Praxisphase integriert, die von den Studierenden in einem Unternehmen mit augenoptischem Bezug zu absolvieren ist. An die zweite Praxisphase im achten Semester (ab WS 2010/11: im siebten Semester) schließt die Bachelorarbeit an.

Für Studierende mit vorab abgeschlossener Gesellenausbildung im Augenoptikerhandwerk entfällt das Vorlaufjahr vor Aufnahme des Studiums sowie die Berufsschul- und Betriebszeiten in den ersten drei Semestern.

Die nachfolgend dargestellte Modulübersichtstabelle gibt Auskunft über die Lehrveranstaltungsgebiete des Studiengangs, die Einordnung in den Studienablauf, den zu erbringenden Arbeitsaufwand sowie über die Prüfungsformen.

Modulübersichtstabelle (für Studierende mit Beginn des Studiums ab 2010, Regelstudienzeit 7 Semester)

Modulübersichtstabelle (für Studierende mit Beginn des Studiums 2009, Regelstudienzeit 8 Semester)

Zugang und Zulassungsvoraussetzungen

Ein Studium in diesem Studiengang kann jährlich zum Wintersemester aufgenommen werden. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudiengang „Augenoptik“ ist die (Fach-) Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss und die gleichzeitige Vorlage eines Praktikantenvertrages im Bereich des Augenoptikerhandwerks im Umfang von mindestens 80 Wochen, in dessen Rahmen die begleitende Ausbildung zur/zum Augenoptikergesellin/en absolviert wird. Die weiteren Modalitäten der Zulassung zum Studium richten sich nach den jeweils gültigen Zulassungsregeln der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Bewerbungen mit vorab abgeschlossener Gesellenprüfung im Augenoptikerhandwerk sind ebenfalls möglich. Hierbei entfällt die Voraussetzung zur Vorlage des o. g. Praktikantenvertrages im Bereich des Augenoptikerhandwerks.

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis spätestens zum 30.06. eines jeden Jahres an folgende Anschrift:

Berufsbildende Schulen II des Landkreises Gifhorn
Abteilung Augenoptik
Klosterstraße 3
29386 Hankensbüttel

Beratung

Fachstudienberatung der Fakultät Gesundheitswesen

Dipl.-Ing. (FH) Kristina Potschka
Rothenfelder Str. 10, 38440 Wolfsburg
Raum R-217A
Telefon: +49 (0)5361 /8922 23460
E-Mail: k.potschka@ostfalia.de

Studiendekan
Prof. Dr. Hilko Holzkämper
Rothenfelder Str. 10, 38440 Wolfsburg
Raum R-243
Telefon: +49 (0)5361 / 8922 23040
E-Mail: h.holzkaemper@ostfalia.de

Zentrale Studienberatung der Hochschule
Telefon: +49 (0) 5331-939 15200
E-Mail: studienberatung@ostfalia.de

Studierenden-Servicebüro Wolfsburg
Telefon: +49 (0)5361 / 8922 15540
E-Mail: ssb-wob@ostfalia.de

Landesinnungsverband des Augenoptikerhandwerks Niedersachen/Bremen

Frau Gabriele Lenz
Theaterstraße 8, 30159 Hannover
Telefon: +49 (0)511 / 307 96 0
E-Mail: info@brille-nord.de

Die Augenoptiker-Innung in Hannover unterstützt Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungs-/Praxisträger.

Augenoptikerschule und Fachakademie für Augenoptik in Hankensbüttel
Berufsbildende Schulen II des Landkreises Gifhorn
Abteilung Augenoptik
Klosterstraße 3
29386 Hankensbüttel
Telefon: +49 (0)5832 / 6052
E-Mail: kontakt@augenoptikerschule.de

Internetseiten der Augenoptikerschule Hankensbüttel

Internetseiten der Fachakademie für Augenoptik in Hankensbüttel

Akkreditiert am 20.02.2007 durch die ZEvA.