Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien

Neuigkeiten, Events & Co.

Neues aus Salzgitter

Am Standort Salzgitter sind an der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien derzeit etwa 2.600 Studierende in 16 unterschiedlichen Studiengängen eingeschrieben. Damit ist sie die größte Fakultät der Ostfalia Hochschule für angewandet Wissenschaften. Insgesamt unterrichten am Campus Salzgitter 36 renommierte ProfessorInnen und zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeitende. Was es Neues und Berichtenswertes aus den drei Bereichen Verkehr und Logistik, Tourismus und Sport sowie Medien gibt, finden Sie untenstehend. Besonders ist an der Ostfalia das interdisziplinäre Studieren mit hohem Praxisbezug. Es macht die Studierenden fit für themenübergreifendes Denken - denn genau das wird später im Beruf gebraucht. Weitere Informationen zur Ostfalia am Campus in Salzgitter finden Sie hier.

Night of the Profs: Wer feste studiert, kann auch Feste feiern…

Am 31. Mai fand die diesjährige Night of the Profs am Campus in Salzgitter statt.  Im vierten Jahr feierten hier die Studierenden und ihre Profs sowie Mitarbeiter aus allen Standorten der Ostfalia zusammen. Live-Bands von Studierenden oder Mitarbeitern sorgten für gute Stimmung: Dieses Jahr spielten Josi Rönker (Studentin aus Wolfenbüttel) als Solokünstlerin, Clarisse Graf (Studentin aus Salzgitter) mit ihrer Band sowie Professor Bernd Wolk (Institut für Mediendesign) mit seiner Marokko Blues Band.  Zu späterer Stunde legten einige Profs als DJ sogar selbst auf. Dieses Mal zeigten Professor Dr. Stefan Küblböck (Institut für Tourismus- und Regionalmanagement), Professor Dr. Ronny Hansmann (Institut für Logistikoptimierung) und  Professsor Dr. habil. Harald Rau (Institut für Medienmanagement)  ihr Können. Zum Selbstkostenpreis haben nahezu alle am Campus ansässigen studentischen Vereine zahlreiche salzige und süße Köstlichkeiten organisiert und verkauft. Weiterhin sammelten der AStA und der Fachschaftsrat Geld für die örtliche Flüchtlingshilfe; dabei kam ein mittlerer dreistelliger Bertrag zusammen. Ein Highlight im studentischen Jahr, wie die Teilnehmerzahlen zeigen: In diesem Jahr waren knapp 700 Studierende, Mitarbeiter und Professoren dabei. Mehr dazu hier.

Verkehr & Logistik

Der Verkehrssektor ist einer der bedeutendsten Zukunftsmärkte, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und mittlerweile einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Deshalb werden immer junge Menschen gebraucht, die Kompetenzen über die technische Qualifikation hinaus erlernen. Zu nennen sind hier vor allem das Verständnis von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, da nur so später in der Praxis realisierbare Lösungen erarbeitet werden können. Das Studienangebot im Bereich Verkehr besteht am Campus in Salzgitter seit 1994. Seit dem Wintersemester 2014/2015 kann man dort unter anderem den Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Verkehr“ belegen. Der Studiengang mit dem Abschluss "Bachelor of Science" qualifiziert AbsolventInnen für die Anforderungen von morgen: Er vermittelt Inhalte verkehrsträgerübergreifend und ist auch auf die Planung, die Steuerung und das Organisieren von Verkehr ausgelegt. Die Lehrenden verfügen über umfangreiches Know-how im Straßen-, Schienen- und Luftverkehr. Studierende lernen so besonders praxisnah wie man Verkehrs- und Mobilitätsforschung auf aktuelle Problemstellungen im modernen Verkehrsmanagement anwendet. Derzeit gibt es etwa 750 Studierende in den verschiedenen Studiengängen. Mehr zu den Instituten im Bereich Verkehr und Logistik finden Sie hier.

Elektromobilität auf Mallorca

Zwei Professoren der Ostfalia in Salzgitter nehmen derzeit das Thema Elektromobilität unter die Lupe: Professor Dr. Thomas M. Cerbe vom Institut für Verkehrsmanagement und Prof. Dr. Ernst-Otto Thiesing vom Institut für Tourismus- und Regionalforschung. Es geht um den aktuellen Stand der Elektromobilität auf Mallorca sowie deren Zukunftsperspektiven im Tourismus, aber auch um die Einstellung der Inselbesucher zu Nachhaltigkeit und Elektromobilität. So fertigen drei Studierende aus den Studiengängen „Tourismusmanagement“ und „Wirtschaftsingenieurwesen Verkehr“ derzeit ihre Bachelorarbeiten dazu an. Im Fokus der Arbeiten stehen Akzeptanz und Kundenzufriedenheit der Nutzer, CO2-Emissionen von Elektrofahrzeugen und die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge in Mietwagenflotten. Eine Studentin des Studienganges „Führung in Dienstleistungsunternehmen“ wird im Rahmen ihrer Masterarbeit an speziellen Fragestellungen zur touristischen Elektromobilität arbeiten. Einige der Beteiligten waren dafür auch vor Ort im Einsatz: So begleiteten zwei Studierende des Studiengangs Mediendesign kürzlich die Aktivitäten in Salzgitter und auf Mallorca mit der Kamera und werden daraus ein Video erstellen. Die Zusammenarbeit der Studierenden aus den verschiedenen Studienbereichen in dem Projekt ist nur ein Beispiel von vielen für das interdisziplinäre Studieren und Forschen an der Ostfalia in Salzgitter. Weitere Informationen finden Sie hier.

Deutsch-Ungarische Zusammenarbeit in Theorie und Praxis

Seit 2016 besteht eine Partnerschaft mit der ungarischen Universität „Széchenyi István“. Bislang bereicherten Austauschvorlesungen den Studienalltag. Nun beschäftigten sich bei der „International Summerschool“ an der Ostfalia in Salzgitter vom 14. bis 19. Mai 2017 jeweils zehn Studierende aus Deutschland und Ungarn mit Transport- und Infrastrukturthemen. Unter der Leitung von Prof. Dr. sc. ETH Gerko Santel, Prof. Dr.-Ing. Christoph J. Menzel, Dr. Balázs Horváth und Dr. Dániel Miletics berechneten fünf interdisziplinäre Gruppen ganz konkret die „Immendorfer Kreuzung“ bei Salzgitter-Immendorf im Modell (im Rechnerraum der Hochschule) und gestalteten sie neu. Für die beste Lösung dieser Vorschläge erhielt eine Gruppe einen Preis. Ein voller Erfolg, daher sollen dieser Art Projekte ab jetzt jährlich stattfinden. Infos zu den Partnerhochschulen der Ostfalia finden Sie hier

Sport & Tourismus


Seit 2012 bietet die Fakultät am Institut für Tourismus- und Regionalforschung die Studiengänge "Tourismusmanagement" sowie "Stadt- und Regionalmanagement" an. Derzeit lernen hier 470 Studierende, die von acht ProfessorInnen und 14 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen betreut werden. Beide Studiengänge orientieren sich an den Anforderungen einer modernen Managementausbildung. Sie vermitteln theoretische Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung und Fokus auf Managementfähigkeiten für Tourismusbetriebe bzw. der kommunalen Verwaltung oder kulturellen Einrichtungen. Weitere Berufsmöglichkeiten finden StudienabgängerInnen auch im Bereich Event- und Destinationsmanagement oder auf Agenturseite. Der Studiengang Sportmanagement bildet seinerseits Fach- und Führungskräfte für verantwortliche und leitende Positionen im Management von Organisationen aus, die (im weiteren Sinne) mit den Aufgaben des Sportmanagements betraut sind. Hier sind derzeit 280 Bachelor-Studierende eingeschrieben. Wie es bei der Ostfalia üblich ist, finden Studierende auch in diesen Studiengängen viel Praxisbezug und Möglichkeiten der interdisziplinären Kombination von Themen sowie der Mitarbeit an Projekten der Forschung. Sie werden damit umfassend vorbereitet auf die wechselnden Anforderungen im Arbeitsmarkt und werden in die Lage versetzt, zu planen, zu beurteilen und zu realisieren. Mehr zu den Studiengängen und Instituten Sport und Tourismus finden Sie hier.

Zukunftsvisionen im Sport: Sportmanagement meets Sportsoziologie

Ein Thema von unterschiedlichen Standpunkten aus zu betrachten ist immer sinnvoll und fördert den Überblick. An der Ostfalia steht das fachübergreifende Denken ganz oben auf der Liste, und so entstand ein Projekt für Studierende im Sportmanagement zusammen mit Sportsoziologie-Studierenden der  Humboldt-Universität zu Berlin. Zwei Tage lang arbeiteten sie gemeinsam an verschiedenen Aspekten des Themas „Sportlandschaft Deutschland 2030“. Im Vorfeld hatten sich beide Gruppen natürlich vorbereitet. An der Ostfalia etwa mit Gedanken zur Zukunft des Fitnessmarkts, den Sportvereinen und Profisportligen. Beim gemeinsamen Treffen Anfang Juni 2017 unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Braun (Humboldt-Uni) und Prof. Dr. Roland Wadsack (Ostfalia) präsentierten die Gruppen zunächst ihre Ergebnisse. Gemischte Gruppen erarbeiteten dann drei Szenarien zur Sportlandschaft der Zukunft - ein großes Ziel für wenig Zeit. Dennoch konnten einige Ergebnisse für die Sportlandschaft 2030 erarbeitet werden. Darunter waren:

  • die zunehmende Verbindung von Gesundheit und Sport in einem weiten Sinne, von der Entschleunigung bis zum regelrechten Gesundheitssport.
  • Die Rolle der Sportvereine als soziale Heimat, vor allem im Zuge der Individualisierung in der Gesellschaft auch durch die Digitalisierung.
  • Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Suche von NachwuchssportlerInnen eine echte Herausforderung.
  • Die Weiterentwicklung des Personal Training hin zum Life Coaching für verschiedenste Lebensbezüge.

Neue Herausforderungen im Tourismus: Sicherheit und nachhaltige Entwicklung

Studierende des Tourismus müssen sich heutzutage immer mehr mit Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsgebieten oder der Sicherheit beim Reisen beschäftigen. Da lohnt die Einbeziehung von hochschulexternen Sprechern. Ein Buch zum Thema „Nachhaltige Tourismusplanung“ des renommierten Tourismuswissenschaftlers Dr. Nigel Morpeth der  Lincoln International Business School brachte Prof. Dr. Stefan Küblböck von der Ostfalia, der sich demselben Thema widmet, auf eine Idee: Er plante eine Veranstaltung für Studierende des Tourismusmanagements, die den Lehrplan an der Ostfalia ergänzt, und lud den ihm bekannten Dr. Morpeth dazu ein. Auf gut besuchten Vorträgen brachte dieser am 18. Mai 2017 Beispiele für nachhaltige Tourismusentwicklung wie die Verwandlung des englischen Hull von der ehemaligen Fischereistadt zur Britischen Kulturhauptstadt 2017 oder die Sinnhaftigkeit von Erlebnisorientierung für Nationalparks. Bei einem anschließenden Wochenendseminar setzten sich die Studierenden intensiv damit auseinander, wie zum Beispiel die Beteiligten einer Kreuzfahrtgesellschaft mit Katastrophengebieten umgehen. Der Perspektivenwechsel (ob Vertreter der Konzernzentrale der Kreuzfahrtgesellschaft, Crewmitglied oder Reisender) war für die Studierenden sehr lehrreich.

Medien

Am Campus Salzgitter gibt es verschiedene Studiengänge im Bereich Medien. Beim BA-Studiengang "Mediendesign" kommt es besonders auf Kreativität an. Studieninhalte sind hier sowohl das technische Wissen als auch die kreative Umsetzung in den Bereichen Print, Fotografie, Film und Webdesign. Die Ausbildung ist umfassend transmedial. Das Besondere am Campus Salzgitter ist die exzellente technische Ausstattung mit voll ausgestattetem Videostudio sowie der Zugang zu großen Kameras (wie etwa der Red One), der die Studierenden bestens auf die Praxis vorbereitet. Diese für Studierende gut zugängliche Ausstattung sucht ihresgleichen an anderen Hochschulen. Natürlich profitieren auch weitere Studiengänge im Bereich Medien davon: "Medienkommunikation" (BA), "Kommunikationsmanagement" (MA) und "Medienmanagement"  (BA). In diesen Studiengängen werden Managementfähigkeiten vermittelt und der praktische Einsatz von Medienproduktion (etwa im Hochschulradio) geübt. Insgesamt sind in diesem Bereich um die 200 Studierende immatrikuliert. Mehr zu den Studiengängen im Bereich Medien finden Sie hier

Studierende der Ostfalia bringen Kinder zum Malen

Im Rahmen der internationalen Kunstausstellung ARTGESCHOSS, die noch bis zum 2. Juli an verschiedenen Orten in Salzgitter-Bad zu sehen ist, fand am 28. Mai ein Mal-Workshop für Kinder statt. Veranstaltet und organisiert haben ihn einige Studierende der Ostfalia – konzipiert als Studienprojekt. Sie erstellten hierfür daher eine detaillierte Projektbeschreibung und Dokumentation, die genau darlegte, wie so eine Veranstaltung geplant werden muss, was man braucht, was z.B. rechtlich bedacht werden muss und welche Kosten einzuplanen sind. Neben dem Lerneffekt für die Studierenden war der Workshop ein voller Erfolg – insgesamt malten 22 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren fantasievolle Bilder und hatten großen Spaß.
Mehr zu dem Projekt finden Sie hier.

Phagen gegen Bakterien – Verständliche Aufbereitung eines wissenschaftlichen Themas

Das Mediendesign-Studierende mit vielfältigsten Themen zu tun haben können, zeigt die maßgebliche Mitarbeit an einem aktuellen Projekt, das zusammen mit der Braunschweiger Zeitung und mit Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung (im Rahmen der „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“) entstand. Beim sogenannten „Phagen-Projekt“ ging es darum, wissenschaftlichen Input nicht-wissenschaftlich verständlich aufzubereiten. Fünf Mediendesign-Studierende im 5. und jetzt 6. Semester schufen einen zweiminütigen Animationsfilm, der darstellt, wie Phagen (=bakterienfressende Viren) in der medizinischen Forschung eingesetzt werden können, um Krankheiten zu bekämpfen. Diese Animation sowie viele weitere wissenschaftliche Informationen und Hintergründe finden sich hier.