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Chinesische Delegation lobte Zusammenarbeit

Seit der Teilnahme niedersächsischer Hochschulen an der Bildungsmesse im Jahre 2001 in Shanghai und Hangzhou hat das Interesse chinesischer Studierender an einer Hochschulausbildung in Deutschland stark zugenommen. In diesem Semester wurden an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) 94 chinesische Studierende immatrikuliert, von ihnen stammen 9 aus der Millionenstadt Hanghzou.

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von links: FH-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach (5.) begrüßte den Vizepräsidenten
Prof. Jianli Gong (6.) im Foyer der Fachhochschule. (alle Namen ...)

Schon seit mehreren Jahren unterhält die FH partnerschaftliche Beziehungen zu der Vereinigten Universität Hefei in der Provinz Anhui und der Tongji-Universität in Shanghai. Im vergangenen Jahr wurde in Folge der Bildungsmesse eine weitere Kooperation mit der in Hanghzou ansässigen Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) vereinbart. Jüngste Partnerin in China ist die Automobile Industrial School in Yantai, die in Kürze am Beispiel der Fachhochschulausbildung junge Frauen und Männer zu hochqualifizierte Ingenieur/-innen ausbilden will.

Im Vordergrund der Kooperationsvereinbarungen steht neben gemeinsamen Projekten und dem Wissenstransfer in erster Linie der Studierenden- und Dozent/-innenaustausch. Vor wenigen Tagen besuchte eine Delegation der ZUST die Hochschule in Wolfenbüttel, um sich unter anderem ein Bild von dem aktuellen Bildungsstand der 9 Studierenden und deren Befinden zu machen.

Die Begrüßung zwischen FH-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach und Vizepräsident Prof. Jianli Gong fiel sehr herzlich aus. Begleitet wurde er von sieben weiteren Angehörigen der ZUST. An der chinesischen Universtät studieren zur Zeit 12000 Menschen, 3200 werden jährlich neu aufgenommen. Gong lobte die gute Zusammenarbeit beider Hochschulen und berichtete, dass die Universität von den Erfahrungen der FH in Lehre und Studium profitiert und einiges übernommen habe. "Für mich ist es eine große Freude, hier mehrere Professoren wieder zu sehen, die bei uns in Hangzhou waren. Auch von unseren Studierenden in Wolfenbüttel habe ich nur Gutes gehört", ließ Gong seine deutschen Kollegen wissen. Bei einem Rundgang durch die Labore der Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau fand die moderne technische Ausstattung große Anerkennung. Im Anschluss fanden Gespräche mit den Studierenden aus Hangzhou statt. Mit der Besichtigung der Herzog-August-Bibliothek und einem Abschlussessen, wurde der Besuch in Wolfenbüttel beendet.

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Text und Foto: Evelyn Meyer