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Genderforschung gestärkt - Professur bewilligt

Schon zweimal hat sich die Ostfalia am Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Genderforschung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) beteiligt und für jeweils ein Semester eine Gastprofessur eingerichtet. Ein Novum ist nun die Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig (TU): in der neuen Ausschreibung dieses Förderprogramms wurde vor wenigen Tagen der gemeinsame Antrag der Ostfalia, der TU und des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies von einer Expertenkommission bewilligt und damit die Professur mit der Denomination „Gender, Technik und Mobilität“. Sie soll dazu beitragen, die geschlechterdifferenzierte Forschung und Lehre in diesen Bereichen zu stärken und interdisziplinär auszurichten. Die Förderung läuft über vier Jahre und beträgt bis zu 70 Prozent der erforderlichen Mittel.

„Um Gleichstellung effektiv zu fördern, muss das Wissen über geschlechterspezifische Ausprägungen ständig erweitert werden“, so Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zur Zielsetzung des Programms. Genderforschung bietet hierfür eine wichtige Grundlage. „Der gemeinsame Antrag zeigt die erfolgreiche Kooperation der beiden Hochschulen in diesem Thema und wird uns inhaltlich weiter voranbringen“, freut sich Renate Gehrke, Gleichstellungsbeauftragte der Ostfalia.

Evelyn Meyer-Kube/17.05.2011