Wissens- und Technologietransfer

Ihre Ansprechpartner/-innen

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Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer
Prof. Dr.-Ing. Rosemarie Karger
Telefon: 0 53 31/939-10020
r.karger@ostfalia.de

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Leiter Wissens- und Technologietransfer
Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Detlef Puchert
Telefon: 0 53 31/939-10190
d.puchert@ostfalia.de

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EFRE-Pool-Managerin
Dr.-Ing.Dipl.-Biol. Martina Lange
Telefon: 05331/939-10210
martina.lange@ostfalia.de

     
 

Kontakt

Ostfalia
Wissens- und Technologietransferstelle
Salzdahlumer Str. 46/48
38302 Wolfenbüttel
Telefon: 0 53 31/939-10190
Telefax: 0 53 31/939-1019 4

     Besucheradresse

    Salzdahlumer Str. 46/48/ Raum 106
    38302 Wolfenbüttel

Partnersuche auf niedersächsisch -nicht ganz ernst gemeint-

Aufgaben und Leistungsangebot

Die Wissens- und Technologietransferstelle nimmt zentrale Aufgaben innerhalb der Hochschule wahr und ist daher für die vertretenen Fakultäten

  • Elektrotechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Gesundheitswesen
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Recht
  • Sozialwesen
  • Versorgungstechnik
  • Verkehr-Sport-Tourismus-Medien
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Bau, Wasser, Boden

als Mittler tätig.

Kurzdarstellung, Leistungsangebot

Der Wissens- und Technologietransfer zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft ist für die deutsche Volkswirtschaft von beachtlicher mittel- und langfristiger Bedeutung.

Die Bereitstellung und die Nutzung des wissenschaftlichen Wissens-Potentials sind für die rohstoffarme und exportorientierte Bundesrepublik Deutschland besonders wichtig. Technisch hochwertige und umweltgerechte Produkte und Produktionsverfahren garantieren im internationalen Markt die notwendige Wettbewerbsfähigkeit. Die ständigen Veränderungen und die daraus resultierenden Anpassungen sind häufig unter Einbeziehung des Wissens- und Technologietransfer für die betroffenen Unternehmen effizienter durchzuführen.

Der aktive Wissens- und Technologietransfer - hier verstanden als Charakterisierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen - wird an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel schon seit langem erfolgreich betrieben und kann daher als Selbstverständlichkeit angesehen werden.

Es gibt eine Anzahl von Gründen, die ein Unternehmen veranlassen, den Kontakt zu einer Hochschule und insbesondere zu einer Fachhochschule zu suchen. Aus vielen Gesprächen und eigenen Erfahrungen haben sich fünf wichtige Punkte herauskristallisiert:

  1. Aufgaben im Unternehmen, die aus eigener Kraft nicht termingerecht und zielorientiert gelöst werden können, z. B. aufgrund von fehlendem Know-how oder fehlenden Entwicklungswerkzeugen bzw. Einrichtungen;
  2. Kapazitätsengpässe insbesondere im Bereich der Forschung und Entwicklung;
  3. Erweiterung der Produktpalette des Unternehmens aufgrund firmeneigener Ideen, wobei die Umsetzung dieser Ideen mit der Fachhochschule realisiert werden sollen, oder die Suche nach Produktideen (Stichwort Diversifikation) in der Fachhochschule;
  4. Der Wunsch nach gezielter Weiterbildung;
  5. Die Suche nach qualifiziertem Personal.

Da Wissens- und Technologietransfer keine Einbahnstraße ist, sondern eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der beteiligten Partner, muß auch nach den Motiven der Fachhochschule gefragt werden. Hier sind zu nennen:

  1. Die Sicherstellung des Praxisbezuges;
  2. Die Bereicherung der Erkenntnisse für die Lehre und natürlich auch für die Forschung und Entwicklung;
  3. Die technische Umsetzung und Anwendung von theoretischem Wissen oder von Laborversuchen;
  4. Die Mitteleinwerbung zur Verstärkung des Personals und insbesondere zur Verbesserung der Ausstattung der Laboratorien.

Hierdurch wird deutlich, daß die Interessen von Unternehmen und der Fachhochschule durchaus miteinander vereinbar sind und zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zu beiderseitigem Vorteil führen können. Primäres Ziel des Wissens- und Technologietransfer muß jedoch die Stärkung der Wirtschaftskraft, insbesondere von mittelständischen Unternehmen, sein.

Neben dieser großen Chance kann auch eine Gefahr im Wissens- und Technologietransfer liegen. Es muß vermieden werden, daß die Hochschule Leistungen erbringt, die die Wirtschaft selbst leisten kann, damit es keine Wettbewerbssituation zwischen Hochschule und Wirtschaft gibt. Daher sollte sich der Wissens- und Technologietransfer weitgehend nur über neuartige Problemstellungen erstrecken und dann enden, wenn das jeweilige Unternehmen aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer Unternehmen in der Lage ist, die Entwicklung eines Projektes selbständig fortzuführen.