Fakultät Wirtschaft

MUN Debate Nights

Rückblick 7. Debate night – „Saint Martin Schulz“

Martin Schulz und der Einfluss der „Erlösers“ auf die deutsche Demokratie und den Wahlkampf war das Diskussionsthema am 15.03. bei der 7. debate night im Audimax des Campus Wolfsburg. Die Idee für das Thema lieferte ein Cover des Spiegel Magazins, dass Schulz als Heiligen und Retter darstellte. Eingeführt in das Thema wurde durch ein kurzes Video, in dem eine kurze Biografie Schulz‘ zu sehen war, sodass auch die anwesenden internationalen Studenten einen Eindruck über den SPD-Kanzlerkandidaten bekommen konnten. Zu Beginn wurden die Teilnehmer zu Ihrer Meinung nach Martin Schulz gefragt und ob sie der Darstellung des Spiegels zustimmten. Die Debatte entwickelte sich schnell und so wurden Themen wie Demokratie, der deutsche Wahlkampf, Rechtspopulismus und der Zusammenhalt der Europäischen Union diskutiert. Auch wurde über Prognosen zur anstehenden Bundestagswahl gesprochen. Alles in allem war es eine interessante Debatte mit vielen verschiedenen Blickwinkeln und Meinungen.

Zum ersten Mal nahm auch ein Studierender des Campus Wolfenbüttel an der Organisation teil, sodass sich bald eine Kooperation beider Standorte etabliert und die letzte debate night dieses Semesters am 17.05. in Wolfenbüttel stattfinden wird. 

© Saathoff

v.l.n.r.: Feuerhahn, Borgmeier

Rückblick 6. Debate night „Trumpaggedon“ 

 „Trumpaggedon – The future after the US-presidential elections“ war am 29.11. bei der sechsten debate night im Audimax des Campus Wolfsburg Programm. Eingestimmt mit der Rede Donald Trump´s zu seinem „100-Tage“-Programm fand eine digitale Abfrage der Meinung des Plenums zum Leitthema auf Basis der Online-Plattform „kahoot.it“ statt. Diese offerierte interessante Ergebnisse, wie auszugweise dass die Teilnehmer geteilter Meinung sind, ob es richtig sei, dass Donald Trump Präsident wird, obwohl Hillary Clinton absolut mehr Stimmen erhalten hat oder, dass 60% der Teilnehmer mit einem positiven Gefühl in die Zukunft blicken.

Anhand dieser Ergebnisse entwickelte sich eine spannende Diskussion zu der Frage der Gerechtigkeit des amerikanischen Wahlsystems, über die Rolle der Medien und Manipulationsvorwürfen bis hin zu den Auswirkungen der Wahl auf das Weltgeschehen und insb. auf die deutsche Polit-Landschaft. Ferner wurden Ansätze besprochen, wie man populistischen  Meinungsführern entgegentreten kann, sich als Zurückgelassene empfindende Menschen erreicht und Politik für sie mitgestaltet. Die nächste debate night findet im März nächsten Jahres passend zu Beginn des Sommersemesters statt.

Rückblick 5. Debate night und Experience Exchange

Passend zur internationalen Projektwoche an der Fakultät Wirtschaft eröffnete ein internationaler Keynote-Speaker die fünfte debate night am 25.10. Freundlicherweise folgte Professor Carr aus South Dakota, USA, der Einladung der Initiatoren. So widmeten sich 35 Gäste dem Thema „Brexit –What comes next?“ mit thematischen Impuls aus ungewohnter Perspektive. Prof. Carr teilte eine externe Sicht auf die Chronologie angefangen mit dem Referendum bis in die Gegenwart und setzte mit dem Gedanken, dass Großbritannien nach erfolgreichem Brexit NAFTA - Freihandelsabkommen zwischen Canada, USA und Mexiko – beitreten könnte, den Hochpunkt in seinem Impulsvortrag.

Mit diesem Anstoß spann sich die Debatte um den Brexit als Wendepunkt in Europa und um die Zukunft Europas ohne Großbritannien. Die Gäste spürten der Frage nach den Konsequenzen eines harten oder weichen Brexits nach, aber konstatierten zugleich, dass sich zukünftig weitere Länder gegen die EU entscheiden könnten. Dem gegenüber stünde die große Idee Europas, welche als ein Friedensprojekt startete und mehr als eine große gemeinsame Wirtschaftszone sei. Es sollte uns allen darum gehen, die Vorteile wertzuschätzen und diese auch unseren Mitmenschen bewusst zu machen.

Die nächste debate night findet am 29.11. um 17:30 Uhr wie gewohnt im Audimaxx statt und widmet sich dem Thema „Who are we influenced by? – The role of media, visionaries and faith.“. Die Initiatoren bitten alle Teilnehmer ihre Smartphones im geladenen Zustand mitzubringen, um mit einem digitalen Experiment einzusteigen.

Ferner ist aus dem Studierendenprojekt Model United Nations zu vermelden, dass sich die beiden Ostfalia Delegationen aus Wolfenbüttel und Wolfsburg momentan in der Hochphase der Konferenzvorbereitung befinden. Dafür wurde am 15.10. eine Experience Exchange als Tagesseminar mit allen MUN-Interessenten in Wolfsburg abgehalten. Hier konnte mit Freude festgestellt werden, dass das Studierendenprojekt an der Ostfalia stetig wächst, wie auf dem Bild zu sehen.

© Ostfalia

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Rückblick vierte Debate Night: Refugees Welcome – Debating the status quo

Mit Beginn des Wintersemesters 2016 fand am 28.10.2016 die vierte debate night in Wolfsburg statt. Diesmal kamen 30 Studenten zu dem Thema „Refugees Welcome – Debating the status quo“ zusammen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch ein Impulsinterview mit Tarek – Flüchtling aus Syrien – und Lisann – Mitglieder der Studenteninitiative All2gether.

Das Debattierfieber erfasste alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des englischsprachigen Diskussionsforums und es entwickelte sich ein bereichernder Meinungsaustausch. Mehrheitlich war man mit der akuten Bewältigung der Flüchtlingskrise unter gegebenen Umständen zufrieden, aber sah eine umfassende erfolgreiche Integration noch nicht erreicht. Als Kernpunkte dieser stellten sich die Bedeutung von Sprache und die Akzeptanz von Kulturen heraus. Gemeinsame Veranstaltung und der offene Austausch sollten dies unterstützen und aktiv gelebt werden. Überdies erhielt die Flüchtlingskrise durch das Beiwohnen von Tarek nach Aussage vieler Studenten ein Gesicht. Jedoch sollte die Integration nicht bei Flüchtlingen aufhören, sondern mehr bei den Menschen ansetzten, die gerne Mitglied unserer Gesellschaft sein wollen, es aber aus bestimmten Gründen noch nicht sind. Hierin wurde auch eine Möglichkeit der Begegnung des wachsenden Fremdenhasses und des Aufstiegs der AfD gesehen.

Das studentische Organisationsteam, bestehend aus Angelika Dettling, Laura Wehner, Jonas Borgmeier und Niklas Mey, ist weiterhin von der Beteiligung begeistert. Die nächste Veranstaltung findet am 25.10.16 im Audimax (D-008) des Campus Wolfsburg um 17:30 Uhr mit dem Thema „Brexit – What comes next?!“ statt. Als Inputgeber wird im Rahmen der Internationalen Projektwoche an der Fakultät Wirtschaft Professor David Carr von der University of South Dakota in USA teilnehmen

© Krein

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MUN Debate Nights

Rückblick Dritte Debate Night: Borders of satire

Am 19.05.16 debattiertenerneut 25 Studierende im Rahmen des Diskussionsforums debate night das Thema „Where are the borders of satire – The Case Jan Böhmermann“.  Der Impulsvortrag wurde diesmal durch das Organisatorenteam abgehalten, in dem jeweils die Rolle eines türkischen und eines liberalen Delegierten gespielt wurde. Dies erstreckte sich über die Einführung in die Thematik in Form eines Streitgesprächs bis hin zur Einnahme der jeweiligen Positionen während der Diskussion. Die Teilnehmerschaftwar wieder bunt gemischt, besonders, da sie seit dieser Veranstaltung auch die Öffentlichkeit einschließt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in einer abwechslungsreichen Debatte in englischer Sprache, in der jeder eigene Beiträge innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe abgeben konnte.

Als Kernpunkt der Debatte ist die notwendige starke Differenzierung bei der Betrachtung von Satire oder Beleidigungen im Allgemeinen zu sehen, um zu entscheiden, wann ein Verbot auszusprechen ist bzw. wann eine Strafverfolgung gerechtfertigt ist. Insgesamt hätten sich die Teilnehmer mehr Fingerspitzengefühl im Verhalten der involvierten Parteien gewünscht. Grundsätzlich wurden die satirischen Aussagen gegen den türkischen Staatspräsidenten unterstützt. Jedoch ist entscheidend, wie man diese tätigt. Demnach stellt sich heraus, dass Satire in 2016 seine Grenzen hat, ob gewollt oder nicht. Weiterhin war an den geäußerten Meinungen zu merken, dass die Betrachtung auch stark von der Generation und der Prägung abhängt.

Die dritte debate night war die abschließende Veranstaltung im Sommersemester 2016. Nach der Sommerpause geht es im nächsten Wintersemester mit der Veranstaltungsreihe weiter. Das Organisatorenteam möchte sich für die rege Teilnahme bedanken und freut sich auf die Teilnahme vieler neuer Studierenden und Interessierten der Öffentlichkeit. Über die nächste Veranstaltung wird zu Beginn des nächsten Semesters informiert.

© Krein

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MUN Debate Nights

Rückblick: Zweite debate night – Intercultural Communication

Am 14.04.16 beschäftigten sich erneut 30 Studierende im Rahmen des Diskussionsforums debate night mit demThema „Intercultural Communications“.  Prof.  Dr. Hoffmeister leitete mit einem Impulsvortrag in das Thema ein und begleitete die Diskussion, durch kritische Nachfragen auf entwickelte Argumentationen, anregend. Neben den Wolfsburger Fakultäten Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und der Wolfenbütteler Fakultät Recht waren auch viele internationale Studierende sowie Mitglieder des Fakultätsteams vertreten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in einer abwechslungsreichen Debatte in englischer Sprache, in der jeder eigene Beiträge von maximal 60 Sekunden leisten konnte.

Die Debatte beschäftigte sich mit Herausforderungen internationaler Geschäfte, das Maß von Anpassung an fremde Kulturen und die Anforderungen an eine gute Führungskraft. Bei letztem Punkt hat sich herausgestellt, dass die Führungsstile stark kulturell geprägt sind und eine mangelnde Anpassung zu Missverständnissen führt. Als besondere Bereicherung sind die Rede-Beiträge der internationalen Studierenden aus Taiwan, China und Indien hervorzuheben, welche die Diskussion durch ihre Erfahrungen vertieften. Auf dieser Basis wurden auch unterschiedliche unternehmerische Strategien in einer globalisierten Welt, wie u. a. inwieweit sich ein Unternehmen in den Produkten oder seiner Kultur an seine Produktions- oder Absatzländer anpassen sollte, erörtert.

Das studentische Organisationsteam, bestehend aus Angelika Dettling, Laura Wehner, Jonas Borgmeier und Niklas Mey, ist weiterhin von der Beteiligung begeistert und möchte ebenfalls die gesamte Wolfsburger Öffentlichkeit für die nächste Veranstaltung ansprechen. Die dritte debate night findet am 18.05.16 im Audimax (D-008) des Campus Wolfsburg um 17:30 mit dem Thema „Where are the borders of satire? – The current case of Jan Böhmermann“ statt. Zur dritten debate night sind schon jetzt alle Interessenten herzlich eingeladen.

© Krein

v.l.n.r.: Mey, Wehner, Borgmeier

Rückblick: Erste Wolfsburger Debate Night

Rund 50 Gäste nahmen am 16.03.16 an der ersten debate night der Ostfalia am Campus Wolfsburg teil. Nach der Begrüßung durch die Dekanin Prof. Dr. Theis leitete Frau Dr. Fitschen-Lischewski mit einem Impulsvortrag das Thema „Working in mixed teams – advantages and disadvantages“ ein. Neben den Wolfsburger Fakultäten Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft war auch die Fakultät Recht aus Wolfenbüttel in Begleitung von der MUN-Dozentin Frau Krein vertreten. Die Teilnehmer diskutierten in einer abwechslungsreichen Debatte in englischer Sprache, in der jeder in jeweils 60 Sekunden einen eigenen Beitrag leisten konnte.

Die Debatte beschäftigte sich unter anderem mit den Vor- und Nachteilen einer Frauenquote, staatlichen Eingriffen und zukünftigen  Arbeitsmodellen, die durch moderne Technologien unterstützt werden. Wie eine internationale Studentin anmerkte, sei es wichtig sich mit Stereotypen über traditionelle Rollenbilder auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang wurden notwendige Rahmenbedingungen für den Arbeitsplatz der Zukunft erörtert, der nicht nur geschlechterspezifische,  sondern auch kulturelle Aspekte berücksichtigt. Viele unterschiedliche Meinungen wurden vorgetragen und führten somit zu einer lebhaften Diskussion.

Die debate night wurde von den Studierenden Angelika Dettling, Laura Wehner, Jonas Borgmeier und Niklas Mey organisiert und hat ihren Ursprung in dem Studierendenprojekt „Model United Nations“. Ziel ist es, ein Forum zu bieten, in dem tagesaktuelle weltpolitische oder auch hochschulpolitische Themen diskutiert, Verhandlungstechniken angewendet und Sprachkenntnisse trainiert werden können.  Dies liefert einen ersten Eindruck auf eine MUN-Konferenz. Das Organisationsteam  begeisterte besonders die Beteiligung und Qualität der Beiträge aller Teilnehmer. Nach der positiven Resonanz ist schon die nächste debate night geplant. Über den nächsten Termin folgen zeitnah nähere Informationen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen der Stud.IP Veranstaltung debate night beizutreten und die nächsten Veranstaltungen zu besuchen.

© Krein

v.l.n.r.: Dr. Fitschen-Lischewski, Prof. Dr. Theis, Wehner, Dettling, Borgmeier, Mey