Hier finden Sie eine Auswahl der Interviews in gesamter Länge.

Dr. Helmar Hanak

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  • Seit wann sind Sie an der Ostfalia und was haben Sie davor gemacht?

Meine Arbeit an der Ostfalia habe ich am 15.12.2018 aufgenommen. Zuvor war ich an der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen in Hannover als Referent für Anrechnung, Zugangsfragen und Beratung tätig.

  • Warum haben Sie sich für die Ostfalia als Arbeitgeber entschieden?

Um ehrlich zu sein habe ich zu dem Zeitpunkt aus der Not eine Tugend gemacht. Die Servicestelle – meine damalige Arbeitgeberin – ist mit Ende des Jahres 2018 leider geschlossen worden. Daher musste ich mich zwangsläufig nach einer neuen Stelle umsehen. Und da ich vor meiner Tätigkeit an der Servicestelle bereits an einer Hochschule gearbeitet und mich dort sehr wohl gefühlt habe, lag es nahe, dass ich mein Glück versuche, um wieder im Hochschulbereich Fuß zu fassen. Zumal ich das Aufgabengebiet meiner jetzigen Stelle als sehr reizvoll empfunden habe. Und das hat sich auch bewahrheitet – ich habe den Wechsel an die Ostfalia noch keine Minute bereut. Im Gegenteil, ich bin sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe!

  • Was ist Ihre Tätigkeit an der Ostfalia?

Ich leite die Zentrale Studienberatung – kurz ZSB.

  • Was macht Ihre Tätigkeit an der Ostfalia so spannend?

Als das Spannende sehe ich die große Vielfalt, die diese Stelle mit sich bringt. Zu einem ist die ZSB eine wesentliche, zentrale Verwaltungseinheit, die eine wichtige Schnittstellenfunktion in die Hochschule hinein und aus der Hochschule hinaus besitzt. D. h. sowohl mit den anderen Abteilungen und Fakultäten als auch mit einer Vielzahl von externen Kooperationspartnerinnen besteht eine enge Zusammenarbeit. Und natürlich nicht zu vergessen unsere Kernzielgruppe, die Studierenden und Studieninteressierten. Es macht mir einfach Spaß die jungen Menschen zu unterstützen gemeinsam nach Lösungen für deren Problemstellungen zu schauen.

  • Wie empfinden Sie das Arbeitsklima? Sowohl in Ihrer Abteilung als auch im Großen und Ganzen?

Das Arbeitsklima empfinde ich als ganz hervorragend. In meiner Abteilung herrscht ein erstklassiges Miteinander, sodass akute Arbeitsaufträge immer aufgefangen und zu meiner vollsten Zufriedenheit bearbeitet werden – und das auch immer zeitnah! Und das gute Miteinander bewegt sich nicht nur auf inhaltlicher Ebene, sondern betrifft die zwischenmenschliche Ebene gleichermaßen. Dafür bin ich sehr dankbar! Mit meinem Arbeitsbeginn wurde ich unheimlich herzlich in der Abteilung aufgenommen und diese positive Stimmung ist erhalten geblieben.

Im Großen und Ganzen habe ich bislang auch durchweg gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen, meiner Vorgesetzten oder auch dem Präsidium gemacht.

  • Wie gefällt Ihnen der Standort des Campus Wolfenbüttel?

Mit der ZSB sind wir auf dem Gelände „Am Exer“ angesiedelt. Und dort gefällt es mir ausnehmend gut. Vor allem „unser Haus“ ist richtiggehend gemütlich. Wir teilen uns das Gebäude mit den Kolleginnen vom SSB – dem Studierenden-Service-Büro – und sind eine überschaubare Anzahl an Hausbewohnerinnen. Das macht es für mich irgendwie auch ein bisschen familiär, denn man kennt sich!

  • Was gefällt Ihnen hier an der Region besonders?

Im Vergleich zu Hannover, wo ich vorher auch gelebt habe, ist Wolfenbüttel vielleicht eher provinziell. Ich nenne es aber lieber gemütlich, denn ich mag ländliche Regionen sehr gerne, da ich selbst in einem kleinen Dorf in Hessen aufgewachsen bin. An der Region hier schätze ich konkret die gute Anbindung an die Großstädte Braunschweig und Hannover und gleichermaßen die Nähe zum Harz.

  • Wie empfinden Sie die Work-Life-Balance?

Meine Work-Life-Balance kommt gerade wieder ins Lot. Da der neue Job mich natürlich auch sehr fordert und ich dazu erst kürzlich auch nach Wolfenbüttel gezogen bin, war ich an meiner Belastungsgrenze angelangt. Aber jetzt befinde ich mich wieder in ruhigerem Fahrwasser und kann alles in allem sagen, dass ich mit meiner Work-Life-Balance sehr zufrieden bin.

  • Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich an der Ostfalia weiterbilden können?

Ich habe nicht nur das Gefühl, dass ich mich an Ostfalia weiterbilden kann, sondern ich tue es aktiv über die Angebote der HüW. Dort bin ich zum einen in einem Programm, welches sich mit mehreren Veranstaltungen über das komplette Jahr erstreckt und zum anderen noch in einer weiteren eintägigen Veranstaltung angemeldet. An der Ostfalia herrscht nach meiner Wahrnehmung eine große Offenheit für Weiterbildungswünsche der Mitarbeitenden, sodass die Kolleginnen und Kollegen in meiner Abteilung selbstverständlich auch regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen.

Prof. Dr. Martina Hasseler

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  • Seit wann sind Sie an der Ostfalia und was haben Sie vorher gemacht?

Ich bin wieder an der Ostfalia seit dem 01.04.2019. Dabei muss ich erläutern, dass ich bereits vom Februar 2013 bis zum 31.12.2017 an der Ostfalia als Professorin an der Fakultät Gesundheitswesen tätig war. In der Zwischenzeit hatte ich einen Ruf an der Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, angenommen und eine Professur für Pflege- und Therapiewissenschaften angenommen. Aufgrund diverser Rahmenbedingungen dort vor Ort, hatte ich mich entschlossen, mich wieder auf eine Professur an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zu bewerben, um wieder zurückzukehren.

  • Warum haben Sie sich für die Ostfalia als Arbeitgeber entschieden?

Die Rückkehr an die Ostfalia liegt vor allem in den Möglichkeiten begründet, die ich hier als Professorin vorfinde. Die Freiheit von Forschung und Lehre wird stark berücksichtigt. Der Autonomiegrad in der Gestaltung von Forschung und Lehre ist sehr hoch. Betonen möchte ich, dass mir diese beiden Aspekte professoraler Arbeit sehr wichtig sind. Ich lehre sehr gerne und forsche sehr gerne. Ich bin auch davon überzeugt, dass sich durch angewandte Forschung die Qualität und Aktualität sowie Angewandtheit meiner Lehre verbessert. Die Fakultät sowie die Hochschulleitung ist gegenüber neuen Lehr-/Lernmethoden offen. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, diese neu zu erproben. Die Durchführung von Forschungsprojekten wird innerhalb der Hochschule und von der Hochschulleitung sehr gefördert. Insbesondere ist als ein Vorteil hervorzuheben, dass aufgrund der Vielfältigkeit der unterschiedlichen Disziplinen interdisziplinäre Forschungsprojekte innerhalb der Hochschule realisiert werden können.

  • Was ist Ihre Tätigkeit an der Ostfalia?

Ich als Professorin für Pflegewissenschaft an der Fakultät Gesundheitswesen tätig und führe vor diesem Hintergrund Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte durch.

  • Was macht Ihre Tätigkeit an der Ostfalia so spannend?

Spannend für mich ist die Kombination von Lehre und Forschung. Die Einführung neuer Lehrformen ermöglicht, dass die Inhalte mit aktivierenden und forschungsnahen didaktischen Methoden vermittelt werden können. Ein weiteres spannendes Element ist die Internationalisierung. Über Erasmus+ Finanzierung ist es möglich, bspw. in Netzwerken tätig zu werden oder Dozenten- bzw. Studierendenaustausch zu ermöglichen. Der Aufenthalt in anderen europäischen Ländern, um dort zu lehren oder sich mit Kollegen*innen auszutauschen, ist insbesondere für meine Disziplin von sehr hohem Wert. Darüber hinaus ermöglichen derartige Austauschkooperationen, sich nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Forschung zu vernetzen.

  • Wie empfinden Sie das Arbeitsklima an der Ostfalia?

Das Arbeitsklima an der Ostfalia ist offen und überwiegend sehr kollegial, teilweise freundschaftlich. Initiative und Engagement werden sehr geschätzt und viele neue Ideen werden unterstützt und ermöglicht.

  • Was ist für Sie das Besondere an der Ostfalia?

Das Besondere an der Ostfalia ist die Interdisziplinarität. Es ist sehr gut möglich, über Disziplingrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Insbesondere die Hochschulleitung versucht, über diverse Formate die diversen Disziplinen, die an unterschiedlichen Standorten in Ostniedersachsen lokalisiert sind, zusammenzubringen. Dazu gehören bspw. Workshopformate, Forschungszentren, Forschungsfelder etc. Die Kooperation über die unterschiedlichen Standorte der Hochschule werden auch erleichtert über die Möglichkeit, verschiedene virtuelle Kommunikationswege zu nutzen. Es ist aufgrund der ggf. langen Wege zwischen den Standorten nicht immer erforderlich, persönlich vor Ort zu entscheiden. Des Weiteren werden Lehrformate wie Blended Learning in der Umsetzung gefördert, so dass die Fakultäten die Mittel haben, für mehr Vereinbarkeit von Familie/Leben/Beruf der Studierenden zu sorgen und ihnen flexible Studiengangformate anzubieten. Ergänzen möchte ich auch die hohe Verbundenheit der Hochschule mit der Region. Diese drückt sich nicht nur darin aus, dass vielfach Studierende aus der Region sich in die Studiengänge einschreiben, sondern auch durch bspw. Forschungskooperationen mit Unternehmen oder Einrichtungen der Region. Die Kontaktaufnahmen stellen sich in aller Regel komplikationslos dar. Nicht selten geht die Initiativen für eine Kontaktaufnahme von den Unternehmen und Einrichtungen aus.

  • Welcher Moment an der Ostfalia ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

In besonderer Erinnerung ist mir der Moment geblieben, in dem ich wieder an die Ostfalia zurückkehrte und mir von vielen Seiten freudige Willkommensgrüße übermittelt wurden. Diese Rückmeldungen zeigten mir, dass ich als Kollegin und meine Arbeit als Professorin wertgeschätzt werden und ich hier die Möglichkeiten finde, meine vielen Ideen, wenn nicht immer realisieren, aber mindestens anbringen zu können.

Dr.-Ing. Sonja Machledt-Michael

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  • Seit wann sind Sie an der Ostfalia und was haben Sie vorher gemacht?

Ich habe Mitte 2013 an der Ostfalia begonnen. Vorher war ich an der RWTH Aachen, der TU Braunschweig, in einem kleinen Verkehrsplanungsingenieurbüro und selbständig tätig.

  • Warum haben Sie sich für die Ostfalia als Arbeitgeber entschieden?

Mir hat die Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der RWTH Aachen und der TU Braunschweig viel Spaß gemacht. In Drittmittelprojekten zu forschen, etwas ganz Neues zu machen und zu denken geht fast nur an Hochschulen. Zudem hat man in einem Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst tatsächlich die Arbeitnehmerrechte, die gesetzlich geregelt sind. Das sieht in der sogenannten freien Wirtschaft zum Teil ganz anders aus.

  • Was ist Ihre Tätigkeit an der Ostfalia?

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin und arbeite leider nur zeitlich befristet jeweils so lange ein Drittelmittelprojekt meine Stelle finanziert. Ein Teil der Tätigkeit ist deshalb auch die Mitarbeit beim Schreiben von Anträgen für neue Forschungsprojekte.

  • Ihr Hörvermögen ist eingeschränkt. Wie geht Ihr Arbeitgeber mit dieser Einschränkung um? Wie gehen Kolleginnen und Kollegen damit um?

Als Schwerbehinderte mit GdB 50 steht mir eine Woche zusätzlicher Urlaub zu. Diese Vergünstigung erhalte ich auch tatsächlich (s.o.). Zudem hat die Ostfalia auf eigene Kosten meine Büros (ich arbeite sowohl in Wolfenbüttel als auch in Salzgitter) mit schallschluckenden Deckenelementen ausgestattet und in Salzgitter sogar zusätzlich, weil der Effekt der Decke allein nicht ausreichte, schall-absorbierende sog. Akustik-Bilder anfertigen und montieren lassen. Diese Hilfen erleichtern mir das Arbeiten sehr, ein Gespräch mit Kollegen ist nun mit nur wenigen Nachfragen möglich, ich kann dem Gespräch folgen was Voraussetzung für die aktive Teilnahme, das Einbringen von Ideen ist. Das ist nur möglich weil für mich optimale Bedingungen geschaffen wurden. Das finde ich überhaupt nicht selbstverständlich! Und hier nicht als Bittsteller behandelt worden zu sein, sondern mit meiner Einschränkung bei gleichzeitiger absoluter Arbeitswilligkeit und Arbeitsfreude „gesehen“ oder hier besser „gehört“ zu sein, das zeigt die Wertschätzung der und des Einzelnen. Erleichtert ist dies an der Ostfalia, weil der hauptamtliche Vizepräsident für Personal selbst von einer Hörschädigung betroffen ist, und den Belangen schwerbehinderter Menschen deshalb auch aus eigener Erfahrung sehr zugetan ist.

Was die Kolleginnen und Kollegen angeht lebe ich im Paradies. Das kann - wie ich bei einer Reha vor 3 Jahren erfuhr - auch ganz anders sein. Mobbing, Schneiden, Ausschließen sind offenbar an der Tagesordnung. Hier an der Ostfalia schlägt mir große Hilfsbereitschaft und Unterstützung entgegen. Die Kolleginnen und Kollegen, sogar die Chefs, übernehmen das manchmal nicht zu vermeidende Telefonieren, wenn es per E-Mail nicht (mehr) geht oder der Sachverhalt zu verschachtelt ist, um ihn schriftlich in Worte zu fassen. Ich bin in vielen Abteilungen der Ostfalia bekannt, weil ich die Kolleginnen und Kollegen vor Ort aufsuche, denn das persönliche Gespräch funktioniert noch (im Gegensatz zum Telefonat) und es hat viele Vorteile. Wenn ich dort auflaufe, dann bin ich aber bestens vorbereitet und so weit in das Thema eingedrungen, wie es mir möglich war. An der Stelle, wo ich nicht mehr weiter komme, gehe ich zu der Person, die dafür fachlich passend ist, in der Regel nach Terminvereinbarung per E-Mail. Alle Kollegen sind offen für die Einschränkung, denken sogar für mich mit, manche wiederholen sogar etwas von anderen Personen in einer Besprechung, wenn sie merken, dass ich es nicht gehört habe. Ich bin getragen von der Unterstützung und auf diese Weise in der Lage, meine Fähigkeiten und Fertigkeiten bestmöglich einzusetzen, die Kollegen stoßen sozusagen die Tür für mich auf.

Zudem haben wir an der Ostfalia mit Herrn Kursawe einen sehr rührigen Vertreter für die schwerbehinderten Beschäftigten, der zum Glück einen guten und kurzen Draht zum Vizepräsidenten für Personal hat.  

  • Wie empfinden Sie das Arbeitsklima an der Ostfalia?

Ich denke, das zuvor Geschriebene zeigt deutlich, dass das Arbeitsklima an der Ostfalia für mich sehr gut ist. Das empfindet natürlich jede und jeder anders.

Ich habe schon immer gerne gearbeitet, aber noch nie so gerne wie hier. Die Wertschätzung, die meiner Arbeit von den Vorgesetzten entgegengebracht wird, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und kurzen Entscheidungswege (innerhalb der Institute aber auch mit den Fachabteilungen und den Dekanen) schaffen ein super angenehmes Arbeitsklima. Jeder Mitarbeitende sorgt an seinem Arbeitsplatz dafür, dass das große Ganze vorankommen kann, arbeitet zielgerichtet FÜR die anderen, bereitet alles so vor, dass der/die nächste Bearbeiter/in gut / einfach weitermachen kann. Jedenfalls erscheint mir das so. Wenn ich in Gespräch im Freundeskreis davon berichte, ernte ich oft erstaunte Blicke.

Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer

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  • Seit wann sind Sie an der Ostfalia und was haben Sie vorher gemacht?

Ich bin seit dem 1. Oktober 1999 an der Ostfalia. Berufen wurde ich von der Fakultät Informatik, ich wechselte im Jahr 2000 dann an die Fakultät Elektrotechnik, weil ich dort die Möglichkeit bekam, genau in meinen Fachgebieten (Regelungstechnik, Softwaretechnik) tätig zu sein.

Vorher war ich nach der Promotion am Institut für Regelungstechnik der TU Braunschweig nach einem kurzen Intermezzo bei der Philips PMA in Kassel 5 Jahre lang bei der Siemens AG in Erlangen im Bereich Automation & Drives als Entwicklungsingenieurin, Softwarearchitektin und Software-Teilprojektleiterin tätig.

  • Warum haben Sie sich für die Ostfalia als Arbeitgeber entschieden?

Den Wunsch, später einmal (ich hatte dies ursprünglich erst für das Alter von 40 Jahren geplant) als Hochschullehrerin tätig zu sein, hatte ich bereits während meines Studiums. Der Standort Wolfenbüttel war für mich sehr günstig, weil meine Eltern in Wolfsburg wohnten und diese zunehmend meine Hilfe benötigten.

  • Was ist Ihre Tätigkeit an der Ostfalia?

Ich bin Professorin für Regelungstechnik und Softwaretechnik an der Fakultät Elektrotechnik. Nach einer Phase, in der ich sehr stark in der Lehre und der Hochschulselbstverwaltung (Prüfungsausschuss) eingebunden war, habe ich in den letzten Jahren meine Aktivitäten stärker in den Bereich der Forschung verlagert.

  • Was macht Ihre Tätigkeit an der Ostfalia so spannend?

Ich bin in der Forschung in den Bereichen „Assistive Technologien“ und „Pflegerobotik“ aktiv. Ich habe mir diesen Bereich nicht zuletzt wegen der sehr guten Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der Ostfalia ausgesucht. Ich kann in Projekten mit Kolleginnen und Kollegen aus zahlreichen Fachdisziplinen (Pflegewissenschaften, Sozialwissenschaften, Informatik) zusammenarbeiten. Interdisziplinarität wird an der Ostfalia „groß geschrieben“ und sehr gefördert. Dadurch eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven, die Arbeit wird nie eintönig oder langweilig. Hinzu kommt, dass die gemeinsame Arbeit mit jungen Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach Spaß macht.

  • Wie empfinden Sie das Arbeitsklima an der Ostfalia?

Das Arbeitsklima an der Ostfalia ist sehr angenehm. Dies betrifft sowohl die Arbeit innerhalb meines Forscherteams, in dem alle einen sehr offenen und freundschaftlichen Umgang miteinander pflegen, als auch das Arbeitsklima in der Fakultät und der Hochschule insgesamt. Die Zusammenarbeit mit dem Dekanat und dem Präsidium ist stets sehr konstruktiv. Bei auftretenden Fragen oder Problemen wird stets gemeinsam nach kreativen Lösungen gesucht und meist werden diese auch gefunden.

  • Was finden Sie an der Region besonders toll?

Ich bin leidenschaftliche Radfahrerin und habe hier in der Region tolle Möglichkeiten, unterschiedlichste Ziele mit dem Rad anzufahren. Landschaftlich hat die Region viel zu bieten: Harz und Heide sind in unmittelbarer Nähe und größere Städte wie Hamburg oder Berlin sind mit der Bahn oder dem Auto schnell erreichbar. Als Naturliebhaberin und Läuferin wohne ich sehr gern in Wolfenbüttel, wo ich meine Laufstrecke direkt vor der Tür habe und für einen schönen Waldspaziergang oder eine längere Wanderung keinen weiten Anfahrtsweg habe. Ich kann sehr viele Wege mit dem Rad erledigen, selbst Dienstfahrten nach Braunschweig, Gifhorn und Wolfsburg sind problemlos möglich. 

 

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