„Digitale Transformation in der Pflege“ – Was hält die Pflege für die Technik bereit?“

  • 24.07.18 07:49
  • Doris Zweck

Am 17. Juli 2018 veranstaltete das Institut Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschule Freiburg den Workshop „Digitale Transformationen in der Pflege – Was hält die Pflege für die Technik bereit?“.

André Heitmann-Möller, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ToPntS an der Fakultät Gesundheitswesen, hatte die Gelegenheit mit seinem Beitrag „Die Agency der (Technik-)Dinge – Ein Ansatz in der Perspektive der Akteur-Netzwerk-Theorie" , der unter einer Vielzahl von eingereichten pflegewissenschaftlichen Beiträgen ausgewählt wurde, am Workshop teilzunehmen. In seinem Vortrag stellte André Heitmann-Möller die analytische Bedeutung von technischen Dingen für das pflegerische Handeln dar.

Aktuell fehlt es in Europa an einer pflegewissenschaftlichen Systematisierung und Positionierung zur Technikentwicklung und -gestaltung sowie zum Technikeinsatz im Gesundheitswesen.

Im Zentrum des Workshops stand, angesichts von häufig fachfremden Studien und Stellungnahmen, die Ausbildung einer pflegewissenschaftlichen Position zur Entwicklung, Gestaltung und zum Einsatz von Technik in der Pflege. In drei Worldcafés wurden nach den Vortragssessions konkrete pflegewissenschaftliche Positionen hinsichtlich der Erwartungen an die Technik und an die Pflege sowie zu den definitiven Grenzen des Technikeinsatzes in der Pflege formuliert.

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