Medien-Politik-Atlas

Bundesweite Studie zu den Beziehungen zwischen Politik und Medien

Erkenntnisinteresse der Studie

Immer wieder zeigen mediale Schlaglichter, wie eng die Beziehungen zwischen Politik und Medien sind – der Skandal wie z.B. um Christian Wulff ist nur ein Beispiel der jüngeren Geschichte. Doch nicht nur die Politik nimmt auf die Medien Einfluss. Bei der Betrachtung der Akteure wird deutlich, dass ebenso Politiker bzw. deren PR-Stellen von Journalisten als Gatekeeper der medialen Aufmerksamkeit abhängig sind. Insgesamt kann von einem Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz gesprochen werden, dass zwischen Politikern und Journalisten besteht. Doch wie steht es um dieses komplexe Beziehungsgeflecht zwischen den Akteuren, das die politische Berichterstattung maßgeblich beeinflusst? Wie wirken sich berufliche Werte und Normen auf die Akteure und deren Beziehungen aus?

Die Studie untersucht diese Fragen erstmals auch auf der Ebene der Landespolitik und durch ein Längsschnittdesign die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Akteuren untersuchen.

 

Die Forschungsfragen der Studie (Auswahl)

  • Gibt es eine umfassende Abhängigkeit zwischen Journalisten und Politikern und führen neue Formen des Journalismus zu einer Veränderung dieser Beziehung?
  • Welche gegenseitigen Rollenerwartungen herrschen zwischen Politikern und Journalisten und wie beeinflussen diese das aufeinander bezogene Kommunikationsverhalten?
  • Gibt es zu den o.g. Punkten Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und welche sind die zentralen Faktoren?
  • Gibt es zu den o.g. Punkten Unterschiede zwischen der Bundes- und der Landesebene und welche sind die zentralen Faktoren?

 

Das Methodendesign:

  • In Form einer repräsentativen, quantitativen Befragung wurden sowohl die Politiker auf Landes- und Bundesebene sowie die in den entsprechenden Parlamenten akkreditierten Journalisten zu dem o.g. Themenkomplex befragt.

 

Die Ergebnisse wurden in folgendem Beitrag publiziert:

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das Projektteam wenden:

 

Prof. Dr. Olaf Hoffjann

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