Persönliche Assistenz für Patienten in der Pflege (PersonA-PP)

Entwicklung eines Assistenten für Pflegepatienten auf der Basis eines kollaborativen Industrieroboters mit innovativer Mensch-Maschine-Schnittstelle  EFRE_Logo
Förderung

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Laufzeit

09/2018 - 08/2021

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Kai Kriegel, B.Eng.
N.N.

Partner

ITK Engineering
Stephansstift Pflege und Seniorenwohnen gGmbH

 

Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland stieg zwischen 1999 und 2015 von 2,0 auf 2,9 Millionen. Prognosen sagen für das Jahr 2060 einen Anstieg der Anzahl der Pflegebedürftigen auf 4,8 Millionen voraus. Um unter diesen Randbedingungen weiterhin eine angemessene Versorgung zu gewährleisten, bedarf es zukünftig des Einsatzes technischer Hilfsmittel im Wohnumfeld, was z. B. im siebten Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland thematisiert wird.

Das Projekt will Menschen in einer Pflegeumgebung einen persönlichen Assistenten zur Verfügung zu stellen, der einfache Handreichungen wie das Holen und Zureichen von Gegenständen übernehmen kann und für mehrere Bewohner zuständig ist.

Als innovative Mensch-Maschine-Schnittstelle wird ein intelligentes Armband entwickelt, mit dessen Hilfe der/die Träger/in seine Wünsche an den Roboter in Form einfacher Sprachbefehle oder Gesten übermitteln kann. Das intelligente Armband verfügt neben der Voice Extender Funktion auch über Sensoren zur Ermittlung wichtiger Vitaldaten, die in einer durch das System erkannten Notfallsituation an den Roboter oder ein anderes Gerät übermittelt werden. Eine aktive Notruffunktion, die vom Patienten direkt ausgelöst werden kann, wird ebenfalls realisiert.

Durch den Einsatz eines kollaborativen Leichtbau-Industrieroboters sollen die Kosten für ein Assistenzsystem reduziert und die Entwicklungszeiten verkürzt werden.

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