Implementierung offener Netzwerkstrukturen in regionale Innovationssysteme durch Labs

Der gesellschaftliche und technologische Wandel erfordert eine Anpassung des Innovationsparadigmas. Im Sinne der Open Innovation können externe Ressourcen (Zivilgesellschaft, Fachfremde etc.) zielführend in den Innovationsprozess integriert werden. Labs bieten eine offene Plattform, in denen Formate und iterative Abläufe ein „out-of-the-box-thinking“ gewährleisten. In diesem Umfeld wird der Austausch von Wissen, Ideen und Informationen begünstigt und schafft interdisziplinäre Netzwerkstrukturen. Aufgrund ihrer starken Eingebundenheit in die regionale Wirtschaft eignen sich speziell Hochschulen als Verbindungspunkte im Bereich von Forschung- und Entwicklung. Hochschul-Labs nehmen daher in regionalen Innovationssystemen eine erweiterte Form als Inkubator im Wissens- und Technologietransfer ein.

Das Forschungsziel dieses integrativen Querschnittsprojektes ist es festzustellen, inwieweit die Einrichtung des Open Region Lab (ORL) das regionale Innovationssystem ergänzt und die Innovationskraft im Bereich der Fahrzeugtechnologien erweitert. In der Region Braunschweig gibt es eine Vielzahl von Transferstellen (Coopetiton). Ein interdisziplinäres Lab, kann durch die offene Struktur einen neuen Innovationsansatz bilden. Ferner werden die technischen Teilprojekte innerhalb des Gesamtprojektes vernetzt und gesellschaftliche Fragestellungen beantwortet. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung von neuen Innovationsmethoden (Open Innovation), die die synthetische Wissensbasis des Fahrzeugbaus erweitert und neue Denkprozesse generiert. Die Akzeptanz des ORL wird gestärkt und soll für weitere Hochschulprojekte verstetigt werden.

  • Labor: Vernetzung der beteiligten KMUs der Region und anderen Akteuren mit der Hochschule
  • Interdisziplinäre Forschung der Ostfalia stärken
  • Organisation und Koordination des Open Region Labs und Wissenstransfer: enge Zusammenarbeit mit WTT
  • Regionale Innovationssysteme identifizieren
  • Formate und Methoden für den Wissensaustausch anwenden/ Veranstaltungen durchführen
  • Netzwerkaktivitäten analysieren
  • Stärkung der Innovationskultur der Region

 

 Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt:

  https://www.ostfalia.de/cms/de/forschung/wissens-technologietransfer/projekte/zufor/

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Jain

Telefon: +49 (0)5341 875 52120
E-Mail: a.jain@ostfalia.de

 

Dipl.-Geogr. Torben Quickert

Telefon: +49 (0)5341 875 52430
E-Mail: t.quickert@ostfalia.de