gefma-Förderpreise 2023 verliehen -
Hauptpreis ging an Laura Beck M.Eng.

Laura Beck (M.Eng.) - Preisträgerin Preisträgerin Laura Beck M.Eng.

gefma Deutscher Verband für Facility Management e. V. hat am 17.11.2023 im Rahmen seines Jahresevents in Berlin erneut die renommierten Auszeichnungen für den Nachwuchs an Hochschulabsolventen/Hochschulabsolventinnen und Fachwirte/Fachwirtinnen im Facility Management verliehen.

Die gefma-Förderpreise werden bereits seit 26 Jahren für Hochschulabschlussarbeiten und Projektarbeiten der Fachwirtausbildung in einer gemeinsamen Preisverleihung überreicht. In diesem Zeitraum wurden rund 155 Absolventen/Absolventinnen von ca. 45 Hochschulstandorten ausgezeichnet und insgesamt etwa 200.000 Euro an Sponsorengeldern ausgeschüttet.

Unter den Ausgezeichneten ist in diesem Jahr erstmals eine Absolventin der Ostfalia Hochschule vertreten. Damit schaffte es Laura Beck M.Eng. (Absolventin des Masterstudiengangs Energiesystemtechnik) an die Spitze der zahlreichen qualitativ hochwertigen Einreichungen und sicherte sich den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis. Die Jury hatte zugunsten Laura Becks Masterarbeit zum Thema „BIM@FM – Analyse der Anforderungen an BIM-Daten zur zielgerichteten Anwendung von BIM-Modellen im Facility Management“ entschieden. Stellvertretend für Frau Beck nahmen ihre Betreuer Prof. Dr.- Ing. Uwe Schnieder (Leiter des Labors für Klimatechnik) und Dipl.-Inf. Andreas Germer (M&P BEGIS GmbH, CEO) die Auszeichnung entgegen.

Zur vollständigen Pressemitteilung der gefma Deutscher Verband für Facility Management e. V. gelangen Sie hier.

Mittlerweile konnte die Auszeichnung an Frau Beck übergeben werden. Die Masterabsolventin hatte bewusst die berufsbegleitende Studienvariante gewählt und neben ihrer Tätigkeit als Projektleiterin im Technischen Service bei der Apleona Nordost GmbH den Schwerpunkt auf die zielgerichtete Anwendung von BIM-Modellen im Facility Management gelegt.
Dabei stand insbesondere im Fokus der Masterarbeit, welche Anforderungen an BIM-Daten bereits in der Planungsphase der Gebäude gestellt werden müssen, um anschließend die BIM-Modelle zielgerichtet im Facility Management einsetzen zu können. Den Ausgangspunkt der Analyse bildet der „ Reverse Engineering“ Ansatz. Hierbei werden in der Praxis bewährte Prozesse untersucht und daraufhin die notwendigen Erfordernisse extrahiert, um diese gewinnbringend in neue Ansätze einzufügen. Laura Beck untersuchte anwendungsorientierte Prozesse in den Themenfeldern Wartung, Störungsmanagement, Gewährleistungsnachverfolgung sowie der Anlagenerweiterung im Betrieb und leitete aus diesen Ergebnissen die entsprechenden Datenanforderungskataloge für BIM-Modelle aus der Facility Management Perspektive ab.
Zum Studienende wechselte Frau Beck von der operativen Tätigkeit als stellv. Leiterin des Technischen Service bei der Apleona Nordost GmbH zur M&P BEGIS GmbH (Teil der M&P Gruppe) und wird sich zukünftig mit strategischen Projekten im Bereich Digitalisierung, Facility Management und Prozessoptimierung beschäftigen.

Prof. Dr.-Ing. Uwe Schnieder freut sich für die Preisträgerin und berichtet: „Sowohl der Theorie- als auch der Anwendungsteil beweisen die besondere Fähigkeit von Frau Beck zur Abstraktion der komplexen Prozesse und ihren großen Sachverstand bezüglich der konkreten Ausgestaltung der strategischen, taktischen und operativen Prozesse. Ideal war dabei, dass sie in ihrer verantwortlichen Position bei der Apleona Nordost GmbH diese Prozesse auf den drei Ebenen täglich praktisch gelebt hat. Dank ihrer Arbeit haben wir einen sehr interessanten und fundierten Blick in Zukunft werfen dürfen.“

Text: K.Peukert
Foto: Privat

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