• 07.03.18 15:43
  • Vera Huber

Neues Handels- und Logistiklabor eröffnet

Am 19.4. - dem bundesweiten "Tag der Logistik" - öffnet die Fakultät die Türen für die interessierte Öffentlichkeit

 

Die Eröffnung des Handels- und Logistiklabors am Campus Suderburg stieß am 25.1. bei Vertreter/innen aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Verbänden auf großes Interesse. Hoher Andrang herrschte an allen Versuchsstationen. Am 19.4. - dem bundesweiten "Tag der Logistik" - wird die Fakultät Handel und Soziale Arbeit die Türen des Labors auch für die interessierte Öffentlichkeit öffnen.

Logisitklabor SUD

Im Logistiklabor führten bei der Einweihungsveranstaltung die Laborkräfte unter Leitung von Prof. Dr. Kirsten Wegner und Dipl.-Ing. Regina Müller-Wagner Versuche an den Stationen Produktionsanlage, Rollenförderer, Datenbrille und Hochregallager vor. Hiermit werden praktische Einblicke in die Arbeit von Logistikfachkräften gegeben. Kernstück des Logistiklabors ist die Simulationsanlage, mit der intralogistische Prozesse im Miniaturformat auch für Nicht-Logistiker/innen veranschaulicht werden können. Einer hohen Beliebtheit erfreute sich die Datenbrille, mit deren Hilfe der Kommissionierer/in in eine virtuelle Datenwelt eintauchen kann. 

Das Handelslabor verfügt sowohl über stationäre (Bildschirm) als auch mobile (Brille) Eye-Tracker. Diese erfassen mit Hilfe von Infrarotsensoren die Pupillenbewegung der Proband(inn)en und messen damit sowohl den Verlauf des Sehvorgangs als auch insbesondere die Fixationen. Damit kann festgestellt werden, was sich die Proband(inn)en genau anschauen, wann sie Elemente zum ersten Mal erfassen und in welcher Reihenfolge sie Elemente erfassen. Die im Rahmen der Laboreröffnung von Prof. Dr. Arnd Jenne gezeigten Einsatzbereiche umfassten u. a. die Wahrnehmung von Websites (z. B. Online-Shops), die Betrachtung von Ladenaufbau und Warenpräsentation, die räumliche Orientierung im Verkaufsraum, im Shopping-Center oder in der Geschäftsstraße sowie der Warenplatzierung im Verkaufsregal. Die entsprechende Datenauswertung ermöglicht Schlussfolgerungen über die visuelle Reizaufnahme und -verarbeitung und damit Schlussfolgerungen insbesondere für die Marktforschung und das Handelsmarketing.

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