• 07.03.18 14:58
  • Vera Huber

Am 06.03.2018 unterzeichneten die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften sowie das Gymnasium Große Schule aus Wolfenbüttel einen gemeinsamen Kooperationsvertrag. Beide Vertragspartner wollen zukünftig bei der Ausbildung von Schülern enger zusammen arbeiten.

 Im Rahmen dieser Kooperation wird von den Schülern der Jahrgangsstufen zehn und elf ein technisches Projekt geplant und entwickelt. Das Projekt ist beispielhaft für die Tätigkeiten von Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik. „Ziel ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig in das Studien- und Berufsleben von Ingenieuren der Elektro- und  Informationstechnik schnuppern können“, erklärte Hartmut Frenk, Schulleiter des Gymnasiums Große Schule, „Das frühzeitige Informieren sowie das eigene Erleben soll ihnen ihre Entscheidung bei der Berufs- oder Studiengangswahl erleichtern.“

  kooperationsvertrag_2018_03_06

von links: Prof. Dr.Stuwe (Dekan und Professor der Fakultät Elektrotechnik), Markus Berndt (Koordinator der Kooperation des Gymnasiums Große Schule mit der Ostfalia), Hartmut Frenk (Schulleiter des Gymnasiums Große Schule, Wolfenbüttel), Lilia Lajmi ( Fakultätsbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Professorin der Fakultät Elektrotechnik), Volker Küch (Hauptamtlicher Vizepräsident für Personal und Finanzen der Ostfalia Hochschule)

 

„Wir möchten mit dem Projekt das Interesse der Schülerinnen und Schüler an MINT-Fächern stärken“ , berichtet Volker Küch, Vizepräsident für Personal und Finanzen der Ostfalia Hochschule. MINT steht dabei für die Zusammenfassung technischer Studiengänge aus den Bereichen  Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. 

„Der Bedarf an Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik ist heute und in den nächsten  Jahren sehr hoch“, berichtet Peter Stuwe, Dekan und Professor der Fakultät Elektrotechnik der Ostfalia, „Wir hoffen, mit dem Projekt mehr Studierende für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge insbesondere der Fakultät Elektrotechnik zu begeistern.“

 Die Kooperation beginnt bereits im April 2018. In diesem Jahr wird ein Roboterbausatz ASURO zusammengebaut und programmiert. ASURO ist ein frei programmierbarer Roboter-Bausatz, der größtenteils aus handelsüblichen Elektronikbauteilen besteht. Nach erfolgreichem Zusammenbau des fahrtüchtigen Roboters schreiben die Schüler mithilfe des Editors „Programmer‘s Notepad 2„ ein Programm, das den Roboter in die Lage versetzt, dem Verlauf einer schwarzen Linie auf dem Boden zu folgen. Die Veranstaltung findet an mehreren Nachmittagen in der Ostfalia statt. Bis zu 12 Teilnehmer bauen und programmieren dabei in Zweierteams jeweils einen Roboter.

 

Text und Foto: Bärbel Banko

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