Zukunftstag an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
am 28. März 2019
 

Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 hatten an diesem Tag Gelegenheit, einen Einblick in verschiedene Studienbereiche der Hochschule zu erhalten. Insgesamt zehn Fakultäten an drei Hochschul­standorten öffneten ihre Labore, Seminarräume, Hörsäle und Werk­stätten für die Schülerinnen und Schüler.

Der Zukunftstag ermöglicht es Mädchen und Jungen, in unterschiedliche Berufe hinein zu schnuppern, die nicht der „typischen“ geschlechtsspezifischen Be­rufswahl entsprechen. Das Ziel ist, die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zu ermutigen, Neues auszuprobieren. Sie können an diesem Tag an der Ostfalia jenseits häufig gewählter Frauen- und Männerberufe Erfahrungen sammeln, um so neue Ideen für berufliche Zukunftsperspektiven zu erhalten.

Standort Wolfenbüttel

Zukunftstag 2019Die Fakultät Soziale Arbeit lud 19 Jungen ein, in verschiedenen Lehrveranstaltungen zu erfahren, was ein sozialpädagogisches Studium ausmacht und wie vielfältig das Berufsbild von Sozialpädagogen ist.

Außerdem konnten sich 45 Mädchen in den technischen Fakultäten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Versorgungstechnik ausprobieren.

Der Ostfalia-Wissenschaftstruck und die folgenden Workshops boten hier Gelegenheit, „ Technik zum Anfassen“ zu erleben.

  

(Foto: Katherine Jürgens)

 

20190328_103717Im Workshop „Graphische Program­mierung eines kleinen Roboters“ (Fakultät Informatik) programmierten die Schüler­innen einen Roboter, der in der Lage war, eine vorgegebene Strecke abzulaufen. Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin konnten die Schülerinnen die verschiedenen Möglichkeiten für Berufe in der Informatik kennenlernen. 

(Foto: Katherine Jürgens)

 

Der Workshop „Rost - nein danke. Beschichten von Blechen“ (Fakultät Maschinenbau) vermittelte den Schüler­innen einen Eindruck physikalischer Prozesse, in dem sie ein eigenes Experiment durchführten und Blech beschichteten. Darüber hinaus erhielten sie einen Einblick in den Arbeitsalltag einer Kollegin in der zentralen Betriebs­werkstatt.

 

20190328_120040Auch der Workshop "Genetische Buddel­schiffe" (Fakultät Versorgungstechnik) bot den Mädchen die Möglichkeit, selber aktiv zu werden. Sie konnten ihre eigene DNA sichtbar machen und diese in einem Kettenanhänger mit nach Hause nehmen.

(Foto: Anja Wasmus)

 

In der Fakultät Elektrotechnik fand der Workshop „Spielereien mit Leuchtdioden“ statt. Auch hier erlebten die Schülerinnen Technik hautnah und bauten eigenständig eine funktionierende Blinkschaltung.

Standort Wolfsburg

IMG_G_BoysDay_SimLab_Reanimation11 Jungen erhielten in der Fakultät Gesundheitswesen einen Einblick in die Pflegewissenschaften. An einem compu­tergesteuerten Patientensimulator wurden den Teilnehmern lebensrettende Maßnahmen, wie sie in der Notaufnahme durchgeführt werden, erklärt und teilweise geübt. Dazu gehörten Herzdruckmassage, Beatmung über einen Beatmungsschlauch und die Elektroschocktherapie mit einem Defi­brillator.

(Foto: Doris Zweck)

Die Fakultät Fahrzeugtechnik bot zehn Mädchen ein abwechslungsreiches Programm u.a. mit Besuchen im Chemielabor und am Motorenprüfstand sowie der Vorstellung des WOB-Racing Rennwagens. Besondere Höhepunkte waren ein Reifenwechsel und der „Altersanzug“, in dem sich die Teilnehmerinnen eine Vorstellung von der eingeschränkten Bewegungsfreiheit im Alter, auch beim Autofahren, machen konnten.

Standort Suderburg

Die Fakultät Bau-Wasser-Boden lud 20 Mädchen ein, die Fakultät an verschiedenen Mitmach-Stationen ken­nenzulernen. An den unterschiedlichen Stationen probierten die Teilnehmerinnen dann aus, was sie während eines Studiums erleben können.

Der Studiengang Handel und Logistik öffnete seine Türen für rund 10 Schülerinnen. Hier beschäftigten sie sich u.a. mit Fragen wie eine Firma geführt werden kann, wie Güter be- und verladen werden oder wie ein Supermarkt gestaltet werden kann. (mehr lesen)

Der Studiengang Soziale Arbeit lud die Teilnehmer zu interaktiven Spielen ein, um die Vielfalt der Berufstätigkeit eines Sozialarbeiters zu zeigen. Durch Einblicke in Vorlesungen, das Forschungslabor, den Campus und einen gemeinsamen Besuch der Mensa erlebten die Jungen das Hochschulleben hautnah selbst. (mehr lesen)

(Text: Katherine Jürgens, Gleichstellungsbüro)