Willkommen an der Fakultät Soziale Arbeit


Kommentierte Lehrangebote

In dieser Rubrik erhalten Sie inhaltliche Angaben zu einzelnen Lehrveranstaltungen mit Modulzuordnung und Semesterlage.

Modul 1

1. Semester


Boeckh | Propädeutik

Blended learning Seminar! Sie benötigen Laptop/Tablet, Kamera und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Selbstlernphasen und online-Lehreinheiten!

Worum geht es?: In der Propädeutik setzen wir uns mit der Frage auseinander, was „Wissen“ ist und welche Rolle „Wahrnehmung“ und „Sozialisation“ dabei spielen. Wir werden sehen, dass die sog. „ Realität“ sehr subjektiv ist. Studieren bedeutet deshalb „Fragen, fragen, fragen!“ (W.-D. Narr) Wie aber geht dieses Fragen? Was muss ich dabei beachten? Damit beschäftigen wir uns nach dem eher wissenschaftsphilosophischen Ausflug, in dem wir uns die formalen Regeln und Standards wissenschaftliche Arbeitens ansehen.


Modul 3

3. Semester


Bockisch | Geschichte der Sozialen Arbeit

Die Geschichte Sozialer Arbeit mit ihren Entwicklungssträngen der Sozialpädagogik und Sozialarbeit ist geprägt durch eine Pluralität von Gegenstandsbestimmungen, Prinzipien und Leitsätzen, die das aktuelle (Selbst-)Verständnis Sozialer Arbeit geprägt haben. Anhand der Ideen und Programme namhafter Theoretiker/innen werden Entwicklungslinien der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit erarbeitet und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Soziale Arbeit der Gegenwart untersucht. 

Die Entstehung Sozialer Arbeit vollzog sich im Kontext gesellschaftlicher, staatlicher und kirchlicher Einrichtungen als Handlungsrahmen für sozialarbeiterische Hilfekonzepte und sozialpädagogische Erziehungsprogramme. In der Veranstaltung werden die historischen Entwicklungen und Ausdifferenzierungen dieser Institutionen und der in diesem Rahmen konzeptionierten klassischen Methoden Sozialer Arbeit erarbeitet.


Modul 4

Option 1

Zörner | Vertiefung: Musik in der Sozialen Arbeit

Für das Seminar sind keine musikalischen Grundkenntnisse notwendig. Vielmehr sollen methodische Angebote für die musikpädagogische Arbeit mit verschiedenen Klientengruppen aufgezeigt sowie das musikalisch handwerkliche Grundwissen hierfür vermittelt werden.

Musiktheoretischer Hintergrund: Musikpsychologische Aspekte, Musiksoziologische Betrachtungen, Wahrnehmung, Erleben und Wirkung von Musik, Musikbezogene Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit.

Musikalische Grundlagen (Rhythmik, Melodik, Harmonik, Notation)

Praktische Ausübung verschiedener musikalischer Methoden: Gesang/Spiellieder, Liedbegleitung, Verklanglichung / Improvisation / Rezeption/ Malen nach Musik, Perkussive Ansätze (Body Percussion, Perkussion mit Alltagsgegenständen), Eigenproduktion einfacher Instrumente sowie Musizieren damit, Bewegung zur Musik.


3. Semester

Mesic | Bewegungspädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit

Als kürzerer internationaler Studienaufenthalt ermöglicht die Exkursion Studierenden einen Erfahrungsaustausch mit ausländischen Unternehmen internationale und etablierte Praxisansätze zu erfahren, mit erfahrenen Praxisvertretern des Gastlandes zu diskutieren und wissenstheoretisch zu reflektieren.
Zeitgleich bringt es Studierende in Kontakt mit potenziellen Praxispartnern für curricular vorgesehene Praxisphasen (z.B. Modul 11) und das Berufsanerkennungsjahr.

Kombiniert wird dieser internationale Austausch mit typischen erlebnispädagogischen Methodenanwendungen in der winterlichen Natur der Berner Alpen.

!Bitte beachten: Einschreibung und Anmeldung erfolgt während des Vortreffens!

Weitere Informationen


 

Modul 6

2. Semester


Brenssell | Grundlagen der Psychologie für die Soziale Arbeit

Die Psychologie ist keine einheitliche Wissenschaft, es gibt sehr unterschiedliche – und gar sich widersprechende - psychologische Theorien und Denkrichtungen - und diese enthalten unterschiedliche Menschenbilder. Jeder psychologischen Theorie, jeder Methode liegen implizite Grundannahmen über den Menschen zugrunde, das hat großen Einfluss auf unser (Alltags)Denken und auf die Soziale Arbeit.  In der Vorlesung erhalten Sie einen Einblick in verschiedene Theorien, Praxen und Menschenbilder der Psychologie und ihre Relevanz für die Soziale Arbeit.
Eine Frage an Sie als Studierende der Sozialen Arbeit: „Welches Bild vom Menschen prägt Ihr persönliches Denken?“ Die Vorlesung schafft auch dafür einen Reflexionsraum.


Modul 7

2. Semester


Baur I Ungleiche Bildungschancen und Reformkonzepte

Erziehungs- und Bildungsinstitutionen in Deutschland sollen laut Verfassung allen Heranwachsenden Chancengleichheit durch Bildung gewähren. Thematisiert werden in dieser Lehrveranstaltung die Ursachen und Folgen davon, dass dieser Auftrag verfehlt wird, z. B. durch den bisher ungenügenden Ausbau der Einrichtungen frühkindlicher Bildung und Erziehung, die Selektionsfunktion der Schule, die ungleiche Ressourcenverteilung in verschiedenen Bildungsinstitutionen und durch strukturelle und pädagogisch-konzeptionelle Versäumnisse.

Aktuelle bildungspolitische und pädagogische Maßnahmen und Konzepte u.a. für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse im Bildungssystem (überwiegend Geflüchtete) werden vorgestellt. Sie werden diskutiert unter den Fragestellungen, ob und wie sie der Reproduktion von Ungleichheit im Bildungssystem begegnen können und welchen Herausforderungen sich pädagogische Professionen stellen müssen.


 

Rost | Gewalt. Soziologische Perspektiven und gesellschaftlicher Umgang mit Gewalt

Gewalt ist ein Phänomen, das sich in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und in verschiedensten Formen manifestiert. Um Gewaltphänomene und entsprechende Probleme erkennen und angemessen bearbeiten zu können, bedarf es daher einer Begrifflichkeit, die in der Lage ist, die Komplexität der Formen von Gewalt zu erfassen und deren Vielfalt zu unterscheiden. Ausgehend von einer Erörterung verschiedener Gewaltbegriffe blickt die Blockveranstaltung auf eine Reihe von Gewaltformen, die von Mikrogewalt (in einzelnen Interaktionen) bis hin zu Makrogewalt (organisierter Gewalt) reichen. Der Blick auf Prozesse des Ausübens, Erleidens und Betrachtens von Gewalt (in kriegerischen Konflikten, in Institutionen, in Interaktionen wie bei Gewalt unter Jugendlichen, häuslicher Gewalt…) verbindet sich dabei mit einer Erörterung des gesellschaftlichen Umgangs mit diesen Gewaltphänomenen und -problemen bzw. von Ansätzen der Problembearbeitung (z.B. Gewaltprävention, Opferhilfe, Täterarbeit…). Somit zielt die Veranstaltung auf die Vermittlung eines Überblicks über die Komplexität des Gewaltphänomens.


Storp / Wunderlich | Familie, Sozialraum und Soziale Arbeit

„Familie“ und „Sozialraum“ sind aus zwei Gründen relevant für die Soziale Arbeit. Erstens ist die Berücksichtigung der familiären und räumlichen Kontexte (und der damit einhergehenden Ressourcen und Herausforderungen) für eine professionelle Unterstützung und Förderung von Einzelpersonen und Zielgruppen wichtig. Dazu gehört zweitens, dass das Handeln von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern durch ihren eigenen familiären und sozialräumlichen Kontext geprägt ist. Im Seminar werden beide Perspektiven behandelt. Es werden theoretische Grundlagen zu "Familie" und "Sozialraum" vermittelt, ausgewählte Methoden der Sozialraumanalyse und der Reflexion über Familie praktisch umgesetzt und anhand eines Familienzentrums ein konkreter Praxisbezug hergestellt. Um den Zusammenhang zwischen Familie, Sozialraum und Sozialer Arbeit diskutieren zu können, ist die Bereitschaft über den eigenen familiären und sozialräumlichen Kontext zu reflektieren die Voraussetzung für die Teilnahme an dem Seminar.


Modul 8

3. Semester


Büttner | Bundesteilhabegesetz (BTHG): Grundlagen-Umsetzung-Auswirkung

Das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG) soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft verbessern und dafür sorgen, dass die Eingliederungshilfe sich zu einem modernen Teilhaberecht nach den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention entwickelt.

In dieser Lehrveranstaltung werden wir uns u. a. mit den Fragen beschäftigen, wie und warum und mit welchen Zielen und Maßnahmen das BTHG entstanden ist.

Daneben werden wir uns mit dem „neuen“ Eingliederungshilferecht nach dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) beschäftigen. Den Studierenden wird die „Soziale Arbeit“ in der Gesamtplanung des Trägers der Eingliederungshilfe als mögliches künftiges Tätigkeitsfeld nähergebracht.

Für leistungsberechtigte Menschen mit Behinderungen bildet die Gesamtplanung die Grundlage für die Sicherstellung einer bedarfsdeckenden Leistungserbringung. Voraussetzung dafür ist zu Beginn die Ermittlung des individuellen Bedarfs unter Verwendung eines an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO orientierten Instrumentes.

Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, ein Gesamtplanverfahren durchzuführen und die Umsetzung/ Anwendung anhand praktischer Beispiele zu erlernen.


 

Caton | Einführung in die klinische Sozialarbeit

"Klinisch" bedeutet nicht: "im Krankenhaus" sondern "behandelnd" - gleich ob stationär oder ambulant, ob in Beratungsstellen, Praxen, Heimen oder Kliniken.
Klinische Sozialarbeit ist eine Teildisziplin der Sozialen Arbeit, die sich mit psycho-sozialen Störung und Abweichungen und den sozialen Aspekten psychischer und somatischer Erkrankungen und Behinderungen befasst, unter Berücksichtigung der Lebenslage der Betroffenen.

Sie hat das Ziel der psycho-sozialen Belastungs-, Krisen- und Krankheitsbewältigung und der sozialen Integration.
Gegenstände sind u.a.
-Psychosoziale Diagnostik
-Psychosoziale Beratung
-Sozialtherapie
-Klinische Forschung
-Evaluation
-Prävention und Rehabilitation


Zimmermann | Einführung in die kritische Behindertenhilfe

In dieser Lehrveranstaltung wird den Studierenden vermittelt, welche Veränderungen sich – in allen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit – durch die Inklusion ergeben haben. So wird es in Zukunft nicht mehr eine Kinder- und Jugendhilfe geben, die für die sog. Normalen bereit steht und eine andere, die nur für behinderte Kinder verantwortlich ist.

Durch die Inklusion wird eine neue Perspektive möglich, die quer zu allen Handlungsfeldern davon ausgeht, dass es in allen Lebenslagen Menschen gibt, die in der einen oder anderen Seite auf Hilfe angewiesen sind. In der Kindheit, in der Jugendphase, im jungen Erwachsenenleben und im Alter.  

Mit der Behindertenrechtskonvention wird es hoffentlich bald keine Sonderwelten für behinderte Menschen mehr geben. Für angehende Fachkräfte der Sozialen Arbeit ist es entsprechend relevant, sich auch mit Beeinträchtigungen zu beschäftigen (Autismus, ADS, Tourett Syndrom, kognitive Beeinträchtigung sollte für Sie kein Fremdwort bleiben).

In Ihrer beruflichen Zukunft wird es mit Sicherheit Herausforderungen geben, die mit dem Thema Behinderung zu tun haben. Auch wenn Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt meinen, mit dieser Zielgruppe „ eher nicht“ arbeiten zu wollen. In dieser LV geht es um Grundlagen, beginnend mit der historischen Entwicklung von Ausgrenzung behinderten Lebens bis zur heutigen Vision einer inklusiven Gesellschaft gelehrt. Wir empfinden in der Sozialen Arbeit heute eine moralische Verpflichtung, jeglicher sozialen und räumlichen Aussonderung von Menschen mit Beeinträchtigungen systematisch entgegen zu wirken. In diesem Seminar werden Bezugskinder/Patenschaften vergeben, die Sie beteiligen an einem praxisnahen Mitdenken. Die Ergebnisse werden im Seminar eingebracht und ergebnisorientiert ausgewertet. So sind die Studierenden aktiv beteiligt und werden befähigt, sich für die Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaft zu engagieren.


Modul 9

2. Semester


Boeckh | Sozialpolitik in Deutschland - Grundlagenvorlesung

Im Rahmen dieser Vorlesung beschäftigten wir uns mit der Entstehung des Sozialstaates in Deutschland. Sie lernen seine historische Entwicklung, seinen Aufbau und seine Strukturprinzipien sowie Verteilungswirkungen kennen. Die wichtigsten sozialen Sicherungsleistungen werden ebenfalls besprochen.

Folgende Themenblöcke werden wir bearbeiten:

Themenfeld I: Begriff der Sozialpolitik
Themenfeld II: Geschichte der Sozialpolitik
Themenfeld III: Inhalt der Sozialpolitik


3. Semester


Eckhardt | Prekäre Lebenslagen

Die „Entdeckung des Sozialen“ im Rahmen des Washington Konsens‘ und neoliberaler transnationaler Institutionen hat weitreichende Folgen für soziale Ausschlussprozesse und die Rahmenbedingungen für die Soziale Arbeit. Ein ganz wesentliches Moment der Durchsetzung dieser finanzpolitischen Linie ist es, dass hierbei soziale Fragen zu technischen Fragen gemacht werden und damit die sozialen Inhalte der makroökonomischen Politik systematisch ausgeblendet werden. Diese Auswirkungen, sowie mögliche Alternativen sollen in diesem Seminar diskutiert werden. 

 


 

Eckhardt | Ökosoziale Transformation. Solidarische Ökonomie und die Gestaltung des Gemeinwesens

Zukunftsfähige Arbeit am Sozialen erfordert eine Methodologie, die geeignet ist, Prozesse des geplanten Wandels und des kollektiven Lernens in kleinräumigen Einheiten einzuleiten und zu begleiten. Von zentraler Bedeutung sind die Stärkung der Organisations- und Bewältigungsfähigkeiten von Menschen und die Schaffung von Ermöglichkeitsstrukturen für öko-soziale Aktivitäten im lokalen Nahraum nach dem Vorbild des Settelments Hull-House.

 


 

Boeckh | Armut und soziale Ausgrenzung

In diesem Blockseminar erarbeiten wir das Projektmanagement sozialer Projekte. Sie lernen die Grundzüge von Projektmanagement im Allgemeinen kennen. Darüber hinaus Was die Faktoren eines gelingenden Projektes von der Planung bis zum Erfolg sind und verschiedene Formen von Projekten und Projektarbeit. Dabei werden vor allem auch die Besonderheiten bei Planung und Durchführung sozialer Projekte Thema sein. Neben Input und Textarbeit steht vor allem die Konzeption eines möglichen sozialen Projektes in Gruppenarbeit im Zentrum des Seminars. Die Anwesenheit an allen Terminen, vor allem auch am letzten Präsentationstermin wird erwartet.


Grünhagen | Projektmanagement in der Sozialen Arbeit

In diesem Blockseminar erarbeiten wir das Projektmanagement sozialer Projekte. Sie lernen die Grundzüge von Projektmanagement im Allgemeinen kennen. Darüber hinaus Was die Faktoren eines gelingenden Projektes von der Planung bis zum Erfolg sind und verschiedene Formen von Projekten und Projektarbeit. Dabei werden vor allem auch die Besonderheiten bei Planung und Durchführung sozialer Projekte Thema sein. Neben Input und Textarbeit steht vor allem die Konzeption eines möglichen sozialen Projektes in Gruppenarbeit im Zentrum des Seminars. Die Anwesenheit an allen Terminen, vor allem auch am letzten Präsentationstermin wird erwartet.


Zgonc | Projektentwicklung

Die Kompetenz, zielgerichtet Projektentwicklung betreiben zu können ist für die meisten Bereiche Sozialer Arbeit heute unabdingbar. Daher werden in diesem Seminar Projektmanagementtechniken vorgestellt und erprobt.


Modul M11

Modul M11

Mangels / Schacht | Awarenessteam auf dem Summertimefestival: Vorbereitung und Durchführung

Wir wollen auf dem Summertime Festival einen Raum schaffen, in dem sich jede Person wohl fühlt und achtsam mit sich und anderen umgeht. Aus diesem Grund gibt es auf dem Gelände das sogenannte Awareness Team.

Wir sprechen uns klar gegen Grenzverletzungen, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und alle anderen Formen von Diskriminierungen aus. Gewalt und menschenverachtende Haltungen und Äußerungen werden unter keinen Umständen auf dem Festival toleriert.

Das Summertimefestival ist ein Partiziptionsprojekt. In Kooperation mit der Stadtjugendpflege Wolfenbüttel bilden wir ein Awarenessteam, das durch Fortbildungen und Eigenarbeit befähigt werden soll, die og. Werte aktiv zu vertreten.

Modul M11e


Kaiser | Gesunde und generationenfreundliche Innenstädte – für ein inklusives Miteinander

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht die gemeinsame Teilnahme an der niedersachsenweiten studentischen „LINGA-Woche“. In diesem Jahr wird unter dem Motto „Der Nachwuchs forscht für das Alter“ das Thema „Stadthagen.Aktiv – für ein inklusives und gesundes Miteinander“ bearbeitet. Gesucht werden Ideen rund um die Entwicklung zur generationengerechten Innenstadt als gesunde Lebens(um)welt. Im Fokus stehen „mobile“ ältere Menschen sowie Prävention und Gesundheits-förderung für ALLE Generationen. Wie kann eine körperliche, geistige, soziale und seelische Gesundheit aller Generationen gefördert und erhalten werden?


Die LINGA Wochen sind durch die Beteiligung von 5–8 niedersächsischen Hochschulen und bis zu 15 Studiengängen bisher bundesweit einzigartig. Im Vordergrund stehen nicht nur innovative Ideen als Ergebnisse, sondern der fachübergreifende Erfahrungsaustausch, die Teamarbeit und die gemeinsame Lösungsfindung – Fähigkeiten, die auch für die erfolgreiche Arbeit im Berufsleben eine immer wichtigere Rolle spielen.


 

Boeckh | International Seminar: A friendly world is possible

Sie haben Lust auf internationalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Studierenden aus unseren Partnerhochschulen? Sie wollen diese Zusammenarbeit aktiv mitgestalten? Sie haben keine Angst davor, Ihr Schulenglisch zu aktivieren? Und Sie möchten sich mit den anderen Studierenden mit Fragen rund um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Vorurteile, Interkulturalität u.a.m. auseinanderzusetzen? Dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig! Der Workshop dauert 1 Woche und schließt die Betreuung der Gäste aus Polen und UK mit ein. Durch die Teilnahme am Besuchsprogramm entstehen keine Kosten.


Modul 12a

4. Semester


Jahn | Sozialberatung

Oftmals benötigen Personen, die sich in prekären Lebenslagen / Situationen befinden, eine parteiliche Unterstützung, um ihre sozialrechtlichen Ansprüche durchsetzen zu können. Sozialberatung ist sowohl als autarkes Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit zu sehen, als auch als Teilgebiet personenbezogener sozialer Dienstleistung.

In dem Seminar werden die Grundlagen der Sozialberatung erarbeitet – in Bezug zu den sozialleistungsrechtlichen Sachverhalten. Zusätzlich wird auf das Verfahren vor den Behörden und das methodische Vorgehen hingewiesen. Diverse Fallanalysen und der Transfer in die Praxis runden das erworbene Grundlagenwissen ab.

Das Rechtsdienstleistungsgesetz sowie die materiellen Leistungen nach dem SGB II und XII sind ein weiterer Schwerpunkt des Seminars.


Richter | Mediation in besonderen Lebenslagen

Ärgernisse und Lebenskatastrophen münden vielfach in zwischen-menschliche Konflikte, die häufig auch noch ein rechtliches Nachspiel haben können. Für die Soziale Arbeit besonders einschlägig ist der Bereich der strafrechtlichen Konflikte. In diesem Bereich liegt besonders viel Brisanz, da die Konfliktparteien nicht mehr „allein“ sind, sondern u. U. die Polizei und Justiz eingeschaltet haben.

Welche Konfliktlösungsmöglichkeiten gibt es dennoch? Wie ist mit strafrechtlichen Konflikten lösungsorientiert umzugehen, dass die Parteien ihren Konflikt eigenständig regeln können? Hier greift die  Mediation im Strafrecht, die ein interessantes Berufsfeld für die Soziale Arbeit darstellt. Sie erfordert eine besondere Form der Konfliktmoderation, die in der Veranstaltung vorgestellt wird. Die Rahmenbezüge der Konfliktlösungsmöglichkeiten werden erörtert und Übungen zum Umgang mit Konflikten und zur Konfliktmoderation praktiziert.


Modul 12b

4. Semester


Matthies | Multiloog: Verständigung über Alltagserfahrungen und psychosoziale Krisen in Theorie und Praxis

Wie können psychosoziale Krisen im Alltagssprachgebrauch verständlich werden. Seit zwanzig Jahren werden im Multiloog - Projekt  Erfahrungen dazu gesammelt und verarbeitet.

Im Blockseminar werden Arbeitsschritte aus diesem Projekt in Theorie dargestellt und in der Praxis (interaktiv) eingeübt. Es werden Grundlagen der subjektwissenschaftlichen Herangehensweise der Kritischen Psychologie vermittelt, insbesondere zum Thema der sozialen Selbstverständigung im Rahmen alltäglicher Lebensführung und ihre Anwendung in der Praxis.

Es werden Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt und praktiziert, um eigene Erfahrungen mit Krisen im Alltagsleben zu verbalisieren und diese als Grundlage für die zukünftige berufliche Praxis zu reflektieren.


Seifert / Wendland | Sucht – Ursachen, Auswirkungen, Therapie

Abhängigkeitserkrankungen zählen zu den häufigsten seelischen Erkrankungen, die nahezu alle Tätigkeitsbereiche der Sozialen Arbeit beeinflussen. Sucherkrankungen werden allerdings oft viel zu spät erkannt. Die Folgen sind für Betroffene, Angehörige aber auch die Gesellschaft / Wirtschaft fatal. Die Versorgung suchtkranker Menschen ist dabei nicht einheitlich und abgestimmt geregelt. Dem akutversorgenden System, welches primär durch die Krankenkassen finanziert ist, steht das klassische Suchthilfesystem mit der Rehabilitation als zentrales und durch die Deutsche Rentenversicherung finanziertes Behandlungsangebot gegenüber. Dabei werden im Reha-System langfristig deutlich bessere Behandlungsergebnisse erzielt als in der Akutversorgung (erheblich bessere Abstinenzquoten). Fatalerweise wird aber nur ein sehr kleiner Teil der Betroffenen (ca. 3%) in stationären Suchtrehabilitationseinrichtungen behandelt. Es dauert zudem im Schnitt fast 13 Jahre, bis ein suchtkranker Mensch eine Rehabilitationsbehandlung antritt, obgleich gemäß den aktuellen ärztlichen Leitlinien die Rehabilitation die anzustrebende Behandlung der Wahl sein sollte. Ursächlich für diese lange Zeitspanne sind zum einen die artifizielle Trennung der Kostenträgerstruktur (Krankenkasse vs. Rentenversicherung) mit den entsprechenden Barrieren an den Schnittstellen. Zum anderen trägt aber auch das „Wesen“, oder besser die Neurobiologie der Suchterkrankung, mit einem hohen Maß an Verleugnung und Abwehr wesentlich zur ungünstigen Versorgungslage bei.

Im Rahmen der angebotenen Lehrveranstaltung werden daher folgende Inhalte vermittelt:

  • Neurobiologische Grundlagen der Suchtentstehung und deren Bedeutung für die Behandlung (Neuroanatomie, Funktionsweise des Gehirns, wie entsteht Sucht?)
  • Überblick über die wesentlichen legalen und illegalen Suchtmittel sowie stoffungebundene Süchte (geschichtliche Hintergründe, Wirkungen, Folgen)
  • Vorstellung des Suchthilfesystems (Prävention, Rehabilitation, Nachsorge, Selbsthilfe, gesetzliche Grundlagen, ICF, bio-psycho-soziales Krankheitsmodell)

Im Rahmen einer praktischen Übung können Studierende ihr erworbenes Wissen im letzten Abschnitt der Vorlesung dann in Form von Patientengesprächen in Kleingruppen von 2-3 Studierenden anwenden (Suchtanamnese erstellen; individuelle Hintergründe der Suchtentstehung und deren Folgen eruieren). Wegen des Patientenkontaktes findet die Vorlesung in Blockform in der Fachklinik Erlengrund in Salzgitter Ringelheim statt.

Die Fachklinik ist über den Bahnhof in SZ-Ringelheim (ca. 10 Minuten Fußweg) auch gut mit der Bahn zu erreichen. Für die Mittagspausen (12.15 – 12.45 Uhr) besteht die Möglichkeit, in der Fachklinik für 4 € ein Mittagessen zu bestellen.

Teilnehmerbegrenzung: 24 Studierende

Bitte unbedingt beachten:
Das Seminar wird (unter Vorbehalt der pandemischen Lage) in Präsenz stattfinden. Die Teilnahme kann nur bei vorhandener Immunisierung (geimpft, genesen) und einem gültigen Testnachweis erfolgen. Dies gilt auch für bereits geboosterte Teilnehmer:innen.

Die Anwesenheit während des gesamten Seminars wird erwartet.

Die Seminartermine am Freitag entnehmen Sie bitte der Lehrveranstaltungsplanung.

Prüfungsleistung: Bitte kontaktieren Sie die Dozierenden direkt!


Modul 12c

4. Semester


Modul 13a

5. Semester


Modul 13c

5. Semester


Brenssell | Partizipative Praxisforschung in der Sozialen Arbeit

Partizipative Forschungsansätze folgen zwei Grundsätzen:
1. forschen „mit“ statt „über“ Menschen, d.h. sie beteiligen Menschen als Akteure am Forschungsprozess. 
2. Sie verfolgen einen emanzipatorischen Anspruch, d.h. sie wollen diskriminierende/ausschließende gesellschaftliche Bedingungen verändern.
Welche Möglichkeiten partizipativer Forschung gibt es? Wie lassen sich (Forschungs)Methoden wie „Photovoice“ im Rahmen des Studiums oder einer Abschlussarbeit umsetzen? Worin liegen Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen partizipativer Praxisforschung in der Sozialen Arbeit? In dem Seminar lernen Sie unterschiedliche Methoden und Projekte partizipativer Forschung kennen. Sie können Ideen für eigene Forschungsprojekte – z.B. im Rahmen Ihrer BA Arbeit - bekommen und diese im Rahmen des Seminars weiterentwickeln.  Oder wir können als Seminar gemeinsam ein kleines partizipatives  Forschungsprojekt entwickeln. 2017 zum Beispiel haben wir im Seminar zur Frage „Was denkst Du?“ gemeinsam eine Aktionsforschung an der Fakultät initiiert, aus der der Arebitskreise Kritische Sozialarbeit hervorgegangen ist; 2018/19 haben wir einen OPEN SPACE zum Thema „Plastik und Soziale Arbeit“ veranstaltet. Zum Einlesen: Brenssell/Lutz-Kluge:  Partizipative Forschung und Gender. Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken von 2020 (auch in der Bibliothek).


 

Rost | Die Praxis qualitativer Forschung – Planung, Datensammlung und Analyse

Die Blockveranstaltung bietet eine Einführung in Grundlagen der qualitativen Sozialforschung sowie die Einübung elementarer Vorgehensweisen des qualitativen Forschens. Im Einzelnen umfasst das die methodologischen Grundlagen und die Planung des Forschungsprozesses (1. Tag), die Formen der Datenerhebung (2. Tag) und die Auswertung qualitativer Daten (3. Tag).

Die Teilnehmenden lernen, Ansprüche und Ergebnisse qualitativer Forschung angemessen einzuschätzen sowie eigene qualitative Forschungsprojekte – z.B. im Rahmen der Bachelorarbeit – planen und durchführen zu können.


Modul 14

Baur I Schule im Kontext von Flucht und Migration

Schulen haben die Verantwortung, Sozialisationsaufgaben in der Gesellschaft zu übernehmen. Eine besondere Herausforderung für die Bildungsinstitutionen stellt die Integration von geflüchteten Schüler*innen - sei es aus arabischen Kriegsgebieten oder aus der Ukraine - dar. Zudem spiegelt sich in den Schulen die wachsende soziale Spaltung in den Städten und die soziale Exklusion von Kindern und Jugendlichen wider, die in benachteiligten Quartieren leben und häufig einen Migrationshintergrund haben. Ähnliche Problemlagen zeigen sich in den europäischen Nachbarländern, wie z.B. Frankreich und Dänemark.

In der Lehrveranstaltung werden die Herausforderungen für Schulen in schwieriger Lage, ihre Lösungsansätze und abzuleitende Handlungsfelder für die Soziale Arbeit in Schule und Quartier betrachtet. Forschungsergebnisse aus durchgeführten Projekten zur schulischen Integration von Geflüchteten in Niedersachsen, Dänemark und Frankreich und methodische Herangehensweisen werden eingebunden.


Brenssell | Neoliberale Globalisierung: Einführung, Bedeutung für die Soziale Arbeit und alternative Bewegungen

Globale Politik hat große Bedeutung für die Soziale Arbeit vor Ort. Noch vor kurzem wurde viel über drei transnationale Freihandelsabkommen diskutiert – CETA TTIP und TISA – die auch die Bedingungen Sozialer Arbeit nachhaltig beeinflussen würden.   „Der Paritätische“ beteiligt sich an den Protesten und war auch auf der größten bundesweiten Demonstration gegen die geplanten Freihandelsabkommen 2015 präsent (http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkte/ceta-ttip-tisa-co/faq-zu-ceta-ttip-jefta-co/). Freihandelsabkommen sind nur ein Beispiel für globale Formen von Macht, die die Bedingungen und Spielräume der Sozialen Arbeit mitbestimmen.  Im Seminar lernen Sie internationale Akteure und Institutionen wie IWF, Weltbank, transnationale Konzerne kennen und wir werfen einen Blick auf die großen aktuellen Krisen – Finanzkrise, ökologische Krise, Klimakrise, Ernährungskrise … - um ihre globalen Zusammenhänge zu verstehen. Was sind globale treibende Kräfte, Akteure und Konstellationen und wie gewinnen sie Einfluss auf die Soziale Arbeit?

Anhand von Filmen und Texten gehen wir im Seminar folgenden Fragen nach:  welche lokalen sozialen Konsequenzen hat globale Politik? Welche Kritik wird formuliert, etwa vom Weltsozialforum oder von der globalisierungskritischen Bewegung? Welche Alternativen gibt es? Im Seminar werden wir auch Soziale und ökologische Bewegungen, ihre Ziele, ihre Argumente diskutieren: Was wollen Bewegungen wie „Fridays for future“ „De-Growth“, „Care-Revolution“, das „Weltsozialforum“ oder Nichtregierungsorganisationen wie „attac“ erreichen und wie deckt sich dies mit Zielen der Sozialen Arbeit? Das Seminar führt ein und greift aktuelle Themen auf.


Baur | Schulsozialarbeit im Aufwind

Der Ausbau der Schulsozialarbeit erfolgt bundesweit und bildet damit ein expandierendes Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit ab. Die Trägerstruktur zeigt sich allerdings in den Bundesländern unterschiedlich. Mit Einführung des Erlasses „Soziale Arbeit in schulischer Verantwortung“ hat in Niedersachsen eine umfassende Strukturreform der Schulsozialarbeit eingesetzt, die eine Landesverantwortung für den Ausbau signalisiert. Berlin beauftragt dagegen über das Landesprogramm „ Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ Träger der freien Jugendhilfe.

In der Lehrveranstaltung wird danach gefragt, wie sich die multiprofessionelle Kooperation an den Schulen zeigt, welche diversitätssensiblen Handlungsansätze entwickelt werden und wie die Qualitätsentwicklung an Schulen durch Schulsozialarbeit vorangetrieben wird.

Expert*innen aus der Praxis, des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung in Niedersachsen und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin sind geladene Gäste in der Lehrveranstaltung und bringen ihre Perspektiven auf die Organisation, Handlungsfelder, Kooperationen und Entwicklungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit ein.


Kresimon | Transnationale Perspektiven auf Integration und Inklusion

In der sozialen Arbeit spielen die Themen der Integration und Inklusion eine herausragende Rolle. In den verschiedenen Ländern Europas hat die jeweils spezifische kulturelle, soziale und politische Entwicklung der gesellschaftlichen und ökonomischen Kontexte zu unterschiedlichen Ansätzen und Strategien sozialer Arbeit und der Bekämpfung von sozialer Ungerechtigkeit und Ausgrenzung geführt.

In einer zunehmend interkulturellen Gesellschaft ist es ist für uns nicht nur wichtig sondern auch hilfreich und spannend, Modelle sozialer Arbeit kritisch vergleichen zu können und diese als bereichernd in unsere Kompetenzen und Handlungsansätze zu integrieren.

Insbesondere in den Bereichen der Inklusion von behinderten Kindern in das normale Schulsystem, wie auch der Inklusion von Menschen mit psychiatrischen Problemhintergründen, kann Italien auf eine rund 40 jahrelange Tradition zurückblicken, weit vor den Forderungen der UN Behindertenkonvention von 2006.

Diese Geschichte, wie auch die Methoden (z.B. Sozialraumorientierung, Inklusionsförderung in Schulen) und Instrumente (z. B. soziale Unternehmen – Kooperativen zur Arbeitsintegration) die dort entstanden sind, werden wir in dem Blockseminar näher betrachten und deren Bedeutung auch für die soziale Arbeit in Deutschland analysieren.


Mouratidis | Interkulturelle Kommunikation und Beratung im Praxisfeld der Sozialen Arbeit

Zunehmend erforderlich ist die Interkulturelle Kommunikation in der Sozialarbeit, in der schulischen sowie in der beruflichen Bildung. Das alltägliche Zusammentreffen von Deutschen und Zugewanderten ist längst Realität. Wir leben - insbesondere in den städtischen Ballungsräumen - in einer multikulturellen Gesell-schaft.

Die Studierenden sollen interkulturelle Kommunikation verstehen, entwickeln und in ihrer Arbeit anwenden. Durch die theoretische als auch praktische Auseinandersetzung sollen die Teilnehmer/innen unterstützt werden, in der Arbeit mit den Klient/innen einen vorurteilsfreien und offenen Umgang zu erreichen. Dazu wird eine Reihe von Übungen durchgeführt die in der interkulturellen Beratung Anwendung finden. Im ersten Drittel des Seminares erfolgt die Vermittlung von literaturgestützter Theorie (Vortrag durch Power Point, Gruppenarbeit, Verteilung von Handouts), im zweiten Drittel erfolgen die Übungen (Sensibilisierung für interkulturelle Aspekte, Meine Wurzeln, Stereotyp und Vorurteile, Kommunikation und Handeln im interkulturellen Kontext). Im letzten Drittel erfolgt eine Reflexion der gewonnen Erkenntnisse.


Modul 15

6. Semester


Diverse Lehrende | Qualitätsentwicklung durch supervisionsorientierte Verfahren

Supervisionsorientierte Verfahren dienen der Reflexion professionellen Handelns von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. In der Lehrveranstaltung stehen Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung der Studierenden im Mittelpunkt, da persönliche Reflexionsfähigkeit in der Praxis für gute Soziale Arbeit unerlässlich ist. Die im Seminar besprochenen Themen werden entsprechend der supervisorischen Verschwiegenheitsverpflichtung vertraulich behandelt.

Neben grundlegenden Informationen erhalten Sie einen Einblick in die Arbeitsformen Supervision, Coaching und Kollegiale Beratung. Erwartet wird eine verbindliche aktive Mitarbeit. Die Inhalte der Lehrveranstaltung sind Bestandteil der Modulprüfung M 15.


Gröpler / Bromberg | Berufsspez. Fallseminar - Fallseminar zu Dokumentation und Beratung

Das Seminar legt seinen Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit der Arbeit an Fällen, der Fallanalyse sowie mit der zugehörigen Dokumentation im Zusammenhang von Beratung und Dokumentation. Wir werden theoriegeleitet sowie praxisorientiert erarbeiten, was einen Fall zu einem Fall macht bzw. wodurch ein Fall überhaupt zu einem Fall wird.

Wir werden uns zentrale Annahmen und Haltungen bei der und zur Fallarbeit erarbeiten, uns mit der Prozesshaftigkeit des Fallgeschehens auseinandersetzen und uns dazu verständigen, welche Fehler hierbei auftreten können. Ein Gastvortrag zum Thema „Digitale Tagebücher in der Kinder- und Jugendhilfe“ wird die Bedeutung von Fall-Dokumentationen thematisieren, wie diese für die Fallanalyse und Fallbesprechung gewinnbringend genutzt werden und wie diese professionalisiert werden können. Varianten des Caseworks und Casemanagements werden in ihren Anwendungen diskutiert. Die Basislektüre wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben. 


 

Jahn | Berufsspez. Fallseminar - Betriebssozialarbeit

In der Arbeitswelt spielt die Betriebssozialarbeit eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit der Beschäftigten. In dem Seminar werden der Nutzen der Betriebssozialarbeit, das abwechslungsreiche Aufgabengebiet für Sozialpädagog*innen / Sozialarbeiter*innen und die vielfältigen Methoden- und Interventionsmöglichkeiten in und für Betriebe aufgezeigt.

Die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche in der Betriebssozialarbeit werden u.a. auch durch den Einbezug diverser Praxisvertreter (VW, SZST, KMU) zusätzlich zu den Themen Beratung, Coaching, Supervision vorgestellt. Ergänzend wird ein geschichtlicher Einblick geboten und die Messbarkeit der Wirkung von Betriebssozialarbeit hinterfragt. Aktuelle Themenbetrachtungen der Personalentwicklung, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sowie das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) runden das Seminarangebot ab.

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