Die Idee

Der Wissenschaftstruck ist ein Gemeinschaftsprojekt der technischen Fakultäten der Ostfalia: Studierende haben im Rahmen von Projekt- und Studienarbeiten nach Möglichkeiten gesucht, bei Schülerinnen und Schülern die Lust auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu wecken. Entstanden sind unterschiedliche, interaktive Mitmach-Experimente z. B. aus den Bereichen Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Informatik, Maschinenbau und Versorgungstechnik, die von Studierenden der Ostfalia im Truck präsentiert und erklärt werden. Die Exponate im Wissenschaftstruck sind so aufgebaut, dass sie jederzeit abgebaut und ausgetauscht werden können.

Seit 2010 tourt der Ostfalia Wissenschaftstruck regelmäßig durch Norddeutschland und besucht Messen, Ausbildungsbörsen und Schulen.

 

Wissenschaftstruck Gesamtansicht

Sprechen Sie uns gern an!

Informationen zu den Voraussetzungen, damit der Truck zu Ihnen kommen kann, finden Sie hier.

Möchten Sie, dass der Wissenschaftstruck auch bei Ihrer Veranstaltung vorfährt? Dann nehmen Sie gern Kontakt auf zu: 

Marvin Momberg M.A.
Zentrale Studienberatung (ZSB)
 
+49 (0)5331 939 15280
 

Die Exponate

Der Fußballroboter

Der WOB-Racer

Die schwebende Kugel

Musikübertragung per Laser

Die Kugelbahn

Die Wärmepumpe

 

DSC_0152a

Der Fußballroboter

Der RoboCup ist eine internationale Forschungsgemeinschaft, die sich mit Robotik und künstlicher Intelligenz beschäftigt. Auf den jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften messen Teams aus allen Ländern ihre Fähigkeiten im Roboterfußball. Das RoboCup-Team der Ostfalia „WF Wolves“ ist eine interdisziplinäre studentische Arbeitsgemeinschaft. Es arbeitet daran, humanoiden Robotern noch mehr Leben einzuhauchen: Neben Laufen und selbständigem Aufstehen, gehören auch das Sehen und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, zu den Talenten eines künstlichen Spielers.

 

Der WOB-Racer

Das fachübergreifende Projekt „Team wob-racing.“ bietet Ostfalia-Studierenden die Möglichkeit, zusätzliche praktische Erfahrungen zu sammeln und Studienkenntnisse zu vertiefen. Jedes Jahr beschäftigt sich das Team mit der Konzeption, der Konstruktion, dem Bau und dem Erproben eines Rennwagens. Es handelt sich dabei stets um Prototypen, die bei der Rennserie „Formula Student” gegen Teams von Hochschulen und Universitäten aus aller Welt antreten. Seit 2010 stehen elektrisch betriebene Fahrzeuge im Fokus der ingenieurwissenschaftlichen Projektarbeit.

Racer

Die schwebende Kugel

Der Aufbau zeigt eine Metallkugel, die berührungslos in der Schwebe gehalten wird. Bei der Realisierung kommen Elemente der Regelungstechnik, Mechanik und Elektrotechnik zum Einsatz. Im Schwebezustand müssen sich alle an der Kugel angreifenden Kräfte gegenseitig aufheben. Die Position der Kugel wird über ein Gleichgewicht zwischen der Gewichtskraft der Kugel F G und der Haltekraft eines Elektromagneten F M bestimmt. Im Schwebefall gilt F G = F M. Die Position der Kugel wird von einem optischen System aus LED und Solarzelle erfasst. Über eine elektronische Schaltung wird mittels des Spulenstromes die Kraft des Elektromagneten so geregelt, dass der Abstand zwischen Elektromagnet und Kugel konstant bleibt.

Kugel

Musikübertragung per Laser

Die Schaltung in der Rolle des Senders wandelt analoge Audiosignale in ein digitales Format um. Der Laser wird anhand dieser Daten an- und abgeschaltet, um 1 oder 0 zu übertragen. Dies geschieht in für das menschliche Auge nicht erfassbarer Geschwindigkeit, jedoch können unsere Gäste den Strahl mit der Hand unterbrechen und so die Musik „stumm schalten“. Die Empfängerschaltung nimmt die Daten per Sensor entgegen und wandelt sie schließlich wieder in analoge Signale um, die von angeschlossenen Lautsprechern wiedergegeben werden können.

Laser

 

Die Kugelbahn

Hier können unsere Gäste einen Eindruck über die Wirkung von Gefälle und Bewegungsenergie gewinnen. Auf zwei Bahnen lassen Sie zeitgleich eine Kugel abwärts rollen: auf einer Bahn mit gleichbleibendem Gefälle und auf einer mit mehreren Abschnitten unterschiedlichen Gefälles. Auf welcher Strecke erreicht die Kugel wohl schneller ihr Ziel – und warum? Probieren Sie es aus.

Kugelbahn

Die Wärmepumpe

Wärmepumpen arbeiten prinzipiell wie Kühlschränke, allerdings mit umgekehrter Wirkungsweise. Einer natürlichen Wärmequelle (Wasser, Erdreich oder Luft) wird Wärme entzogen, um diese für den Heizbetrieb zu nutzen. Im vorliegenden geschlossenen Kreislauf befindet sich eine Flüssigkeit mit sehr niedrigem Siedepunkt. Diese nimmt die Wärme eines Wärmeübertragers (dem Verdampfer) auf und wird dabei verdampft. Im Kompressor wird der Kältemitteldampf verdichtet, also auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und wird dadurch für Heizzwecke nutzbar. In einem zweiten Wärmeübertrager, dem Kondensator, gibt der Dampf die Wärme an das Heizmedium ab und kondensiert dabei. Durch das Expansionsventil wird der Druck weiter abgebaut und die Flüssigkeit wird dem Verdampfer wieder zugeführt. Hier beginnt der Kreislauf erneut.

Waermepumpe

 

 

Studentische Hilfskräfte gesucht

Sie sind StudentIn an der Ostfalia und auf der Suche nach einem Nebenjob?

Wir sind immer interessiert an zuverlässigen, technikinteressierten Kommunikationstalenten, die die Exponate des Wissenschaftstrucks vorstellen und erklären. Ein PKW-Führerschein wäre wünschenswert, ist aber kein Muss.

Vor dem ersten Truckeinsatz - welcher immer mindestens im Zweierteam erfolgt - gibt es eine hochschulinterne Einweisung in die technischen Exponate.

Das Team besteht derzeit aus Studierenden der Fakultäten Elektrotechnik, Informatik, Versorgungstechnik, Recht und Wirtschaft.

Bei Interesse melden Sie sich gern bei:

Marvin Momberg M.A.
Studienberater
Zentrale Studienberatung
 
+49 (0)5331 939 15280
 

Vielleicht gehen auch Sie schon bald mit der Ostfalia on Tour. Wir freuen uns auf Sie! 

 

Hier fährt der Wissenschaftstruck demnächst vor:

nach oben
Drucken