Leitbild/Selbstverständnis

 

Die Auseinandersetzung mit Tätern und Opfern, der Ursachenforschung zur Entstehung abweichenden Verhaltens, Folgen strafrechtlichen Handelns für den Täter und die körperlichen, materiellen und psychosozialen Konsequenzen auf Seiten der betroffenen Opfern sowie die rechtlichen Grundlagen von Kriminologie und Viktimologie bilden für Studierende der Sozialen Arbeit ein interdisziplinäres Lernfeld. Die praktische Arbeit mit Jugendlichen bzw. Erwachsenen im Bereich Strafecht, Kriminologie und Viktimologie und die Auseinandersetzung mit kriminalpräventiven Strategien bilden für die Soziale Arbeit darüber hinaus günstige Berufsperspektiven.

Ziel der Ausbildung insgesamt ist es, den Studierenden das Fachwissen anschaulich zugänglich zu machen und praxisbezogen zu präsentieren. Die Studierenden werden dadurch in die Lage versetzt, das Fachwissen anwendungsorientiert aufzuarbeiten und die interdisziplinären Bezüge von Kriminologie und Viktimologie im gesamten Rahmen der Sozialen Arbeit einordnen zu können. Auch europäische und internationale Aspekte der Kriminologie/Viktimologie mit ihren Forschungsergebnissen, Lehrinhalten, Modellprojekten, etc. gehören in den Kontext. 

 

Das Lehrgebiet selbst ist in der Praxis stark verankert und in wichtigen Netzwerken integriert. Die Lehrgebietsinhaberin ist u.a.:

  • Mitglied im Präventionsrat der Stadt Braunschweig
  • Mitglied auf Lebenszeit in der World Society of Victimology (WSV)( www.worldsocietyofvictimology.org)
  • Mitglied in der International Society of Criminology (ISC)
  • Mitglied in der Neuen Kriminologischen Gesellschaft (KrimG)
  • Mitglied in der Vereinigung der Freunde und Förderer der DBH e. V.
  • Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e. V. (DVJJ)
  • Kuratoriumsmitglied im Kuratorium der Landesstiftung Opferhilfe Niedersachsen, Hannover
  • wissenschaftliche Beirätin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Opferhilfen e. V., Berlin (ado e.V.)
  • seit September 2010 Vorstandsvorsitzende des Landespräventionsrates Niedersachen (LPR)( www.lpr.niedersachsen.de)
  • Mitglied der Lenkungsgruppe des Justizministeriums zum Opferhilfekongress 2011 in Hannover
  • seit 05/2011 Beirat im Projekt „Psychosoziale Prozessbegleitung in Niedersachsen (pProbe)“ des Niedersächsischen Ministeriums der Justiz, Hannover
  • seit 2013 Mitglied im Expertenkreis „Psychosoziale Prozessbegleitung in Niedersachsen (pProbe)
  • Vorsitzende der Kommission zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (www.praeventionskommission-nds.de)(11/2018-05/2020)
  • Mitglied der Lenkungsgruppe des Justizministeriums zum Opferhilfekongress 2021 in Hannover
  • Koordinatorin des Schwerpunktes „Kriminologie & Viktimologie“ im Master Präventive Soziale Arbeit an der Ostfalia, Fakultät Soziale Arbeit (www.master-kriminalpraevention.de)
  • Prüfungsausschussvorsitzende des Masters Präventive Soziale Arbeit an der Ostfalia, Fakultät Soziale Arbeit