TransferHub38

Die neue Transfer-Brücke zwischen zwei Hochschulen und der Wirtschaft und Gesellschaft der Region

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technische Universität Braunschweig werden den Austausch mit den Unternehmen der Region künftig gemeinsam intensivieren. Das Land Niedersachsen fördert dies in den kommenden fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro. Zusammen hatten sich die beiden Hochschulen mit ihrem Konzept des TransferHub38 erfolgreich um die Förderung im Rahmen der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“ beworben. Das Wort Hub im Projektnamen TransferHub38 stammt (hier) aus dem Englischen und bezeichnet ein Drehkreuz oder einen Knotenpunkt in einem Netzwerk.

Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, am 4. Juni 2019 an Ostfalia-Präsidentin Professorin Rosemarie Karger und Professor Ulrich Reimers, Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Technologietransfer der TU Braunschweig.

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Bei der Übergabe des Förderbescheids: Professorin Rosemarie Karger, Präsidentin der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Professor Ulrich Reimers, Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Technologietransfer der TU Braunschweig (von links). Foto: Kristina Rottig/TU Braunschweig.

Für den neuen TransferHub38 gibt es bereits Vorbilder in der langjährigen erfolgreichen Kooperation zwischen den beiden Hochschulen. So fördert der gemeinsame Entrepreneurship Hub die Gründungskultur, und mit dem EU-Büro der Hochschulen gibt es eine gemeinsame Fördermittelberatung auf EU-Ebene. Beide Hochschulen verfügen über gut vernetzte, professionelle Servicestellen für den Technologietransfer. Der TransferHub38 soll nun die bereits existierenden Strukturen erweitern und systematisch verknüpfen. Intensiv arbeiten die Partner dabei mit den kommunalen Wirtschaftsförderungs-Einrichtungen sowie mit den Kammern und Verbänden der Region zusammen.

Zwei zusätzliche Personen sollen sich im Rahmen des TransferHub38

  •  um den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bzw. Wirtschaft kümmern, insbesondere bei gemeinsamen Themen beider Hochschulen,
  • Zugangsbarrieren für Unternehmen zu den Hochschulen reduzieren,
  • die Sichtbarkeit des Wissens- und Technologietransfers erhöhen und
  • Ausgründungen aus den Hochschulen fördern.

Zusätzliche Kapazitäten werden in den Bereichen Entrepreneurship, Monitoring und Wissenschaftskommunikation sowie Forschungsmarketing aufgebaut.

Weitere Informationen zum Projekt TransferHub38 folgen in Kürze. In der Zwischenzeit können Sie hier die gesamte gemeinsame Pressemitteilung von Ostfalia und TU Braunschweig nachlesen.

 

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Eine symbolische gemeinsame Brücke beider Hochschulen zu den Unternehmen halten (von links) Professor Gert Bikker, Vizepräsident der Ostfalia, Professorin Simone Kauffeld, TU Braunschweig, Ostfalia-Präsidentin Rosemarie Karger, die Transferbeauftragten Jörg Saathoff und Kai Hillebrecht, Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen, TU Braunschweig-Vizepräsident Ulrich Reimers, Dagmar Wilgeroth und Professor Reza Asghari vom Entrepreneurship Hub, Burkhardt Nelius, iTUBS GmbH. Foto: Kristina Rottig/TU Braunschweig

 

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Die symbolische Brücke wurde imZentrum für additive Fertigung an der Ostfalia durch 3D-Druck hergestellt. Foto: Angelina Capelle/Ostfalia

 

 

Ihr Ansprechpartner ist Kai Hillebrecht.