Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung eines prototypischen berührungslosen Messsystems für Harvester- Prozessoren und wird gefördert durch das Förderprogramm "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Engergie (BMWi).

Forschungsvorhaben:

In der Forstwirtschaft bildet das geerntete Holzvolumen die Basis zur Abrechnung von Stammholz und der Entlohnung der an der Holzerntekette beteiligten Partner. Dabei stellt die Längen- und Durchmesserermittlung der Erntehölzer die Basis für die Berechnung dieser Stammvolumina dar. Die Abrechnung erfolgt in Ermangelung einer zuverlässigen Messung bisher erst nach Aufmaß im Sägewerk, d. h. nicht selten erst nach mehreren Wochen und Monaten.
Projektziel ist es nun, eine vom Antrieb entkoppelte und gleichzeitig berührungslose Messtechnik zu entwickeln und in den Prozessorkopf zu integrieren. Nur so ist es gleichzeitig auch möglich, die unterschiedlichen Zustände der Baumstruktur messtechnisch präzise zu erfassen. Verfolgt wird das Ziel über einen multisensorischen Ansatz, der eine Abrechnung nach Ernte und Verkauf ermöglicht und nicht erst nach Transport ins Sägewerk.
Das neu zu entwickelnde Messsystem gilt es so zu integrieren, dass herumfliegende Bruchstücke (Äste, Rindenbestandteile), Verschmutzungen (Staub, Matsch, Erde) die Vermessung (in Form von Signalrauschen oder gar Beschädigung der Messtechnik) nicht behindern.

Projektlaufzeit:

01.01.2019 - 31.12.2020

 

Benötigen Sie mehr Informationen oder sind Sie an einer Mitarbeit im Rahmen einer Projekt-, Studien-, Bachelor- oder Masterarbeit interessiert, dann wenden Sie sich an:

 

Prof. Dr.-Ing. Andreas Ligocki

oder

Florian Hohmann, M.Eng.