Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wird ein Praktikum vor Studienbeginn verlangt?

Für die beiden Studiengänge „Energie- und Gebäudetechnik“ und „Bio- und Umwelttechnik" (Bio- and Environmental Engineering)" ist ein 13-wöchiges Praktikum bis spätestens zu Beginn des vierten Semesters erforderlich. Wir empfehlen allerdings von der Gesamtdauer bereits das sechswöchige Grundpraktikum vor Studienbeginn abzuleisten. Einschlägige Berufsausbildung oder -erfahrung wird natürlich auch auf die Praktikumsdauer angerechnet. Sprechen Sie in dieser Angelegenheit mit unserer Studiendekanin  Dr. Hedda Sander.

Woher bekomme ich die Bewerbungsunterlagen?

Generell ist die Bewerbung um einen Studienplatz nur online möglich.
Für das duale Studium im Praxisverbund benötigen Sie zusätzlich einen Praktikumsvertrag, welcher mit einer der kooperierenden Praxispartner vorab abgeschlossen sein muss. Das Vertragsmuster erhalten Sie bei Frau Peukert

Ist die Einstufung in ein höheres Semester für (ehemalige) Universitätsstudierende möglich?

Grundsätzlich "Ja", jedoch ist dies abhängig vom Einzelfall. Nach der Immatrikulation bzw. bereits vor Studienbeginn kann die Anerkennung einzelner Prüfungsleistungen beim Prüfungsausschuss beantragt werden und diese wird nach Prüfung der Vergleichbarkeit im allgemeinen auch gewährt. Sprechen Sie in dieser Angelegenheit mit unserer Prüfungsausschussvorsitzenden Prof. Elke Wilharm.

Welche Prüfungsleistungen werden aus anderen Studiengängen bzw. aus einer abgeschlossenen Berufsausbildung anerkannt?

Die Entscheidung wird im Einzelfall geprüft. Der Maßstab sind die Anforderungen unserer Studienprogramme. Sprechen Sie auch hier mit unserer Prüfungsausschussvorsitzenden ♦Prof. Elke Wilharm.

Wie ist die Bezeichnung der Studienabschlüsse?

Unsere Bachelorstudiengänge führen den Abschluss "Bachelor of Engineering (B.Eng.)" und unsere Masterstudiengänge führen den Abschluss "Master of Engineering (M.Eng.)". Die Diplomstudiengänge wurden bereits im Jahr 2009 beendet und werden nicht mehr angeboten.

Die (Fach-)Hochschulen sind „praxisorientiert“. Was heißt das konkret?

"Praxisorientiert" bedeutet, dass sich unsere Hochschule/unsere Fakultät bei ihren Lerninhalten sehr genau überlegt, wozu unsere angehenden Jungingenieure/-innen das theoretische Wissen später in der Berufspraxis tatsächlich brauchen werden und lassen daher entsprechende Anwendungsbeispiele in die Lehre einfließen. Zusätzlich wenden unsere Studierenden das Erlernte aus den Vorlesungen in den Laborversuchen, also in der Praxis, an. Sie führen selbstständig in kleinen Teams entsprechende Versuche und Experimente unter Anleitung von wissenschaftlichen Mitarbeitern/innen durch und werten die Ergebnisse anschließend aus. In der Vertiefungsphase arbeiten die Studierenden dann zusätzlich mit realen Apparaten, z.B. mit einer Erdgasfeuerung oder einem Bioreaktor. Eine weitere Praxisorientierung ergibt sich aus den Praxisphasen und den verschiedenen Projekten.

Was ist der Unterschied zwischen (Fach-)Hochschule und Universität?

Unsere Fakultät arbeitet bewußt in kleinen Gruppen mit ca. 20 und höchstens 60 Studierenden. Zu fast jeder Vorlesung gibt es eine Laborveranstaltung, in dem das Erlernte sofort praktisch erprobt werden kann. In den Laboren arbeiten wir in noch kleineren Teams mit 4-5 Studierenden. Der Kontakt zwischen Professor/-innen, Mitarbeiter/-innen und Studierenden ist daher an unserer Fakultät bewußt sehr eng gehalten. Dieses sind die besonderen Merkmale - im Gegensatz zur Universität und ihren Vorlesungen, zum Teil im "Audimax" vor z.B. 600 Studierenden.

Wo befindet sich Wolfenbüttel?

Die Stadt Wolfenbüttel ist mit ihren rund 56.000 Einwohner/-innen und über 600 Fachwerkhäusern die erste nach Plan gebaute Renaissancestadt Deutschlands. Ihren Charme hat sich die weltoffene Stadt bis heute erhalten. Nicht nur die besondere Ausstrahlung der historischen Altstadt mit ihren zahlreichen Cafés und Geschäften lädt zum Verweilen ein. Auch die Open-Air-Veranstaltungen des „KulturSommers“ im Schloss Wolfenbüttel und der nahe gelegene Naturbadesee Fümmelsee mit über 13.000 Quadratmetern Wasserfläche sorgen für Lebensqualität und Freizeitvergnügen. Wolfenbüttel liegt zwischen der Großstadt Braunschweig (12 km entfernt, ca. 250.000 Einwohner) und dem Nationalpark Harz (ca. 40 km entfernt). Die Stadt liegt inmitten einer regen Wirtschaftsregion mit mehreren Industrieunternehmen (Volkswagen AG, MAN, Siemens, Salzgitter Stahl usw.) und vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Fakultät verfügt über sehr gute Kontakte zu diesen Unternehmen, so dass der späterere Übergang ins Berufsleben wesentlich vereinfacht wird. Vorlesungen und Laborbetrieb finden an unserer Fakultät auf dem  Campusgelände an der Salzdahlumer Straße und auf dem Campusgelände „Am Exer“ statt. Die Entfernung zwischen diesen beiden Campi beträgt 800 m. Eine Busanbindung ist vorhanden.

Wie groß ist die Hochschule Ostfalia?

Die gesamte Ostfalia hat zur Zeit rund 12.000 Studierende an vier Standorten. Auf den Campi in Wolfenbüttel, Salzgitter, Wolfsburg und Suderburg werden über 70 Studiengänge angeboten. An unserer Fakultät Versorgungstechnik geht mit seinen ca. 750 Studierenden recht familiär zu. Unser Team besteht aus 19 Professor/-innen + 2 weiteren Professuren, die in Kürze besetzt werden sowie 50 wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen (davon sind 35 über verschiedene Drittmittelprojekte in der Forschung eingesetzt) und über 20 Dozent/-innen mit Lehrauftrag aus der Industrie, Wirtschaft und Verwaltung.

Gibt es einen anschließenden Masterstudiengang?

Die Fakultät bietet seit dem Wintersemester 2008/2009 den konsekutiven Masterstudiengang „Energiesystemtechnik“ mit dem Abschluss Master of Engineering (M.Eng) an.  Viele Masterabsolvent/-innen haben mittlerweile bereits erfolgreich ihr Studium - zum Teil berufsbegleitend -  absolviert. Zudem bieten wir den Master "Netztechnik und Netzbetrieb" an. Dieser (kostenpflichtige) Studiengang ist die konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Zertifikatsstudiengangs „Netzingenieur/-in“ und wurde in Abstimmung mit den Verbänden DVGW und VDE (FNN) weiter entwickelt.

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