Das Energiemobil der Fakultät Versorgungstechnik

Hinter dem Energiemobil steckt die Idee, mit dem wichtigen und zukunftsträchtigen Thema „Energie“ aktiv auf junge Menschen zu zugehen. Unser Angebot richtet sich primär an studieninteressierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse in z.B. Fachoberschulen, Berufsbildenden Schulen, Gesamtschulen und Gymnasien im Umkreis von ca. 100-150 km. Wir möchten Interesse an unseren versorgungstechnischen Studiengängen wecken und anhand praktischer Beispiele zeigen, welche Bedeutung die schulischen Grundlagen der Oberstufe für ein Studium an unserer Fakultät haben.

 

Interessant, zielführend & kostenfrei

Für den Einsatz im Unterricht haben unsere Studierenden eine ca. 90-minütige Unterrichtseinheit entwickelt. Die Klasse wird dabei aktiv in die Energieexperimente und Überlegungen miteinbezogen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Themen Energieeffizienz, regenerative Energietechnik und einer kurzen Vorstellung unserer versorgungstechnischen Studiengänge.

Unser Energiemobil ist besonders attraktiv für Schülerinnen und Schüler, die sich gerade mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen. Bei der Orientierung bezüglich Berufs- und Studienwahl kann unser studentisches Team sehr gut zur Unterstützung eingesetzt werden. Die Studierenden begegnen den Schülerinnen und Schülern gewissermaßen auf gleicher Ebene: Sie können „live“ aus ihrem Studium berichten und stehen als "Ansprechpartner auf Augenhöhe" bei den verschiedensten Fragen zur Verfügung.

Den Infoflyer über das Energiemobil zum downloaden, finden Sie hier .

Unser Tipp: Bei weiterführendem Interesse können sich Schülerinnen und Schüler zum Beispiel für unser Programm "Student for one day" anmelden, um die Studiengänge der Fakultät und unsere Labore vor Ort in Wolfenbüttel kennenzulernen. Auch ein Besuch unserer Hochschulinformationstage lohnt sich. Beim "Studium unter der Lupe" und auch beim "Campustag" werden zahlreiche Schnuppervorlesungen und Workshops angeboten.

 

Unser Team

Das Team des Energiemobils besteht aus den Studierenden unserer Studiengänge „ Energie- und Gebäudetechnik“, „Bio- und Umwelttechnik“ sowie „Wirtschaftsingenieurwesen Energie/Umwelt“. Die Studierenden befinden sich alle im höheren Semester und haben bereits den Übergang von der Schule zur Hochschule erfolgreich gemeistert. Genau das möchten unsere studentischen Botschafter/-innen u.a. auch weitergeben: Erfahrungen und Tipps für einen guten Studienstart und erfolgreichen Studienabschluss!

Die 5. Generation: Tobias, Melina, Frederik und Ronja

Das Projekt besteht seit Anfang 2013 und wird mittlerweile durch die vierte Generation von Studierenden betreut. Als Unterrichtsmethode wurde bewusst das Teamteaching ausgewählt, so dass die Schüler/-innen sehr aktiv in die Lerneinheit miteinbezogen werden. Die Studierenden werden von wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen der Fakultät Versorgungstechnik geschult und angeleitet.

Unsere Exponate

Der Fahrradgenerator: Energieverbrauch spüren

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Ein Fahrraddynamo ist keine neue Erfindung. Aber was passiert, wenn man „normale“ Haushaltsverbraucher an ein größeres Generatormodell anschließt? Mit unserem Fahrradgenerator „ erfahren“ die Schüler/-innen wortwörtlich selbst, wie sich der Bedarf an Körperkraft beim Zuschalten mehrerer Verbraucher ändert, welche Rolle der Wirkungsgrad der verschiedenen Komponenten spielt und wie anstrengend es sein kann, wenn man Energie für Haushaltsgeräte mittels eigener Körperkraft produziert. An den Generator schließen wir als Verbraucher z.B. eine Energiesparlampe (11 Watt), eine Halogenlampe (42 Watt) und einen Ventilator (bis zu 41 Watt) an.

 

Der Solar-Stirlingmotor: Energie aus der Sonne

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Unser Solar-Stirlingmotor vereint das Prinzip des Stirlingmotors mit dem der Solarkonzentration. Wir erklären die Funktionsweise und können mit der Wärmebildkamera anschaulich zeigen, welche Temperaturen im Brennpunkt entstehen. Unser Solar-Stirling steht als Beispiel für die Thermodynamik – eine wichtige Grundlage für die Welt der Energie mit ihren thermischen Zustandsgrößen, Kreisprozessen, Wärmeübertragungen, Größen und Einheitensystemen. Basierend auf den Grundlagen des Physikunterrichts ist die Thermodynamik auch im Studium ein wichtiges Grundlagenfach. Für den Einsatz im Klassenzimmer haben wir zusätzlich ein Modell eines Stirling-Motors dabei, der mit einem Brenner betrieben wird.

 

Wasserstoffkette mit Elektrolyseur und Brennstoffzelle: Speicherung elektrischer Energie

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Den Strom für den PEM-Elektrolyseur erhält unser Modell über ein Solarmodul. Der aufgespaltene Wasserstoff und Sauerstoff wird zwischengespeichert, um anschließend eine Brennstoffzelle zu versorgen. Sie wandelt die beiden Gase durch „kalte Verbrennung” wieder zurück zu Wasser unter Abgabe von Wärme und Strom, der einen elektrischen Verbraucher antreibt. Brennstoffzellen sind gewissermaßen „Stromlieferanten“, um z.B. Elektro-Motoren in PKWs anzutreiben.

 

Das Solarmodell: Wärme frei Haus

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Jeder weiß es: Wasser in einem schwarzem Gartenschlauch erwärmt sich unter Sonneneinstrahlung sehr schnell. Auf diesem einfachen Prinzip beruht auch unser Solarmodell. Es steht als Beispiel für den Einsatz von regenerativer Energietechnik, der thermischen Solarenergie. Unser Modell stellt ein komplettes, funktionsfähiges System dar, das im großen Maßstab auch auf Hausdächern installiert wird. Wir erklären, wie die Strahlungsenergie vom Kollektor in den Speicher gelangt und wie die Technik einer Hausanlage funktioniert. Das Solarmodell wurde von einem Studenten unserer Fakultät bei der Fa. SOLVIS in Braunschweig gebaut und funktioniert aufgrund eines Scheinwerfers auch bei schlechtem Wetter.

 

Das Zeolith-Adsorptionsmodell: Energie speichern

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Zeolith ist ein ungiftiges Silikat-Mineral, das häufig in der Natur vorkommt und auch synthetisch hergestellt werden kann. Es speichert bis zu 40% seines Trockengewichtes an Wasser und besitzt eine große innere Oberfläche von 1000 m²/g. Zeolith saugt Wasserdampf an und bindet diesen unter Wärmeabgabe in seine Struktur ein. Dadurch kann es als thermischer Energiespeicher genutzt werden. Die nötige Energie für die Verdampfung des Wassers im Glaskolben unseres Exponats wird aus der Abkühlung des Wassers gewonnen. Das nicht verdampfte Wasser kühlt sich dadurch so stark ab, dass es zu Eis gefriert. Anwendungen sind z.B eine Zeolith-Gas-Wärme-Pumpe, solare Kühlung oder selbstkühlende Getränkefässer.

 

Thermografie: Oberflächentemperaturen visualisieren

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Technik macht sichtbar, was unser Auge nicht erfassen kann: Mit unserer Thermokamera wird die von einem Objekt ausgehende Infrarotstrahlung (thermische Energie) sichtbar gemacht und in ein „ Wärmebild“ umgesetzt. In der Versorgungstechnik ist die Thermografie daher ein wichtiges Werkzeug, um beispielsweise Wärmeverluste, Kältebrücken, defekte Isolierungen oder Undichtigkeiten sichtbar zu machen. Mit unserem Exponat können die Schülerinnen und Schüler eigenständig messen und sofort sehen, welche Temperaturen z.B. in unserem Zeolith-Adsorptionsmodell freigesetzt werden.

 

Kontakt & Buchung

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Dipl.-Päd. Katrin Peukert
Referentin des Dekanats der Fakultät Versorgungstechnik

Kontaktdaten:
Telefon: 05331 939 - 39 010
E-Mail: k.peukert@ostfalia.de

 

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