Ablauf der Praxisphase Gesundheitswesen

Praxisphasen-AnsprechpartnerInnen

Für alle mit den Praxissemestern zusammenhängenden Fragen stehen innerhalb der Hochschule mehrere Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung:

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Career Service
Karl-Scharfenberg-Straße 55-57
38229 Salzgitter

Tel.: +49 5341 875 15605
Fax: +49 5341 875 15604
E-Mail: career@ostfalia.de

Sprechstunden werden auch in Wolfsburg angeboten, bitte den Web-Seiten entnehmen.

AnsprechpartnerInnen:
* Dipl.-Ing. Thomas Hoffmann
* Dipl.-Ing. Kornelia Pusch
* Dipl.-Kffr. Birgit Geisthardt
* Jessica Sölter M.A.
* Gabriele Specht-Tänzler 


Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Studierenden-Servicebüro WOB
Robert-Koch-Platz 8a
38440 Wolfsburg
Tel.: +49 5361 8922 15030
Fax: +49 5361 8922 15504

E-Mail: ssb-wob@ostfalia.de
Web: www.ostfalia.de/ssb

Sprechzeiten: Bitte den Web-Seiten entnehmen.


Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Fakultät Gesundheitswesen
Rothenfelder Str. 10
38440 Wolfsburg

Studiendekanin & Praxisphasenbeauftragte
Prof. Dr. jur. Sandra Hobusch
Raum R-244
Tel.: +49 5361 8922 23140
Fax: +49 5361 8922 23142
E-Mail: s.hobusch@ostfalia.de

 


 

Rechtliches, Beginn, Dauer

Die verbindlichen Vorschriften sind in der " Ordnung für die Durchführung der Praxisphase" der Fakultät Gesundheitswesen enthalten.

Die Regelstudienzeit im Studiengang Management im Gesundheitswesen beträgt sechs Semester. Zu Beginn des dritten Studiensemesters wählen die Studierenden einen Studienschwerpunkt. Das sechste Fachsemester beinhaltet eine Praxisphase, die in der Regel zusammen mit der Bachelorarbeit zu absolvieren ist.

Die Praxisphase beginnt in der Regel mit dem Semesteranfang (1. März bzw. 1. September). Ein anderer Starttermin ist jedoch ohne gesonderten Antrag möglich, sofern die Praxiszeit nicht in die Vorlesungszeiten benachbarter Semester hineinreicht.

Die Dauer der Praxisphase beträgt mindestens 12 Wochen (Netto, ohne ggf. enthaltenen Urlaub). Dabei ist von der üblichen betrieblichen Wochenarbeitszeit auszugehen. In besonderen Fällen ist eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 20 Stunden/Woche möglich, wodurch sich die Beschäftigungsdauer entsprechend verlängert.

Im Anschluss an die Praxisphase ist die Erstellung der Bachelorarbeit vorgesehen. Die Durchführung der Praxisphase gliedert sich in eine Vorbereitungsphase, der praktischen Tätigkeit und einer Nachbereitung. Die Vor- und Nachbereitung finden an der Hochschule statt.

Die praktische Tätigkeit ist üblicherweise in einem zusammenhängenden Zeitraum durchzuführen. In Ausnahmefällen kann auf begründeten Antrag die Zweiteilung einer Praxisphase vom Praxisphasenbeauftragten genehmigt werden. Beide Teile sollten dabei im Zeitraum eines Verwaltungssemesters liegen. Der kürzere Teil muss mindestens
4 Wochen dauern.

Ziel und Zweck der Praxisphase

Ziel der Praxisphase ist es, eine enge Verbindung zwischen Studium und beruflicher Tätigkeit herzustellen. Die Praxisphase dient der Vertiefung des Praxisbezugs. Studierende erhalten die Möglichkeit, Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in beruflichen Tätigkeitsfeldern zu erwerben, die sie als Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge erwarten.

Die Praxisphase trägt dazu bei, den späteren Berufseinstieg zu erleichtern. Eine große Rolle spielen die persönlichen Kontakte, die während der Durchführung der Praxisphase geknüpft werden.

Über das rein Fachliche hinaus kommen die Studierenden in der Praxisphase mit verschiedenen Fragestellungen des späteren Berufsfelds in Berührung und lernen wirtschaftliche, soziale, ökologische, organisatorische, rechtliche, medizinische, pflegerische und politische Aspekte kennen. Die Praxisphase fördert so die Entwicklung von beruflichem Selbstverständnis und beruflicher Identität.

In der Praxisphase können die im Studium in verschiedenen Disziplinen vermittelten Kenntnisse auf komplexe Problemstellungen der Praxis angewendet werden. Die Studierenden lernen die betrieblichen Entscheidungsprozesse sowie deren Zusammenwirken kennen und erhalten vertiefte Einblicke in interdisziplinäre Zusammenhänge des Betriebsgeschehens.

Praxisphasen können auch im Ausland absolviert werden. Neben sprachlicher und fachlicher Weiterbildung wirkt sich ein Auslandssemester in der Regel positiv auf die persönliche Entwicklung aus. Ein Auslandsaufenthalt wird aus diesen Gründen bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz generell als Pluspunkt gewertet. Das International Student Office informiert Sie bei allen Fragen, die mit einem Auslandssemester in Zusammenhang stehen (Finanzierung, vorbereitende Sprachkurse etc.).

Anforderungen an die Praxisstelle

Praxisphasen dienen der Vorbereitung auf die spätere berufliche Tätigkeit. Die Praxisphase sollte daher möglichst in Tätigkeitsbereichen durchgeführt werden, die der Ausbildungsrichtung entsprechen oder als verwandte Fachgebiete anzusehen sind.

Praxisphasen können auch in Instituten der Hochschule durchgeführt werden, wenn dort Aufgaben anfallen, die mit solchen in der Berufspraxis vergleichbar sind oder wenn eine äquivalente Mitwirkung an anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gegeben ist.

Ablauf der Praxisphase

Nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die einzelnen Stationen der Abwicklung der Praxisphase. Die jeweiligen Stationen sind in den folgenden Unterkapiteln näher erläutert.

Grafik

Anmeldung, Zulassung, betreuende Lehrkraft

Vor Aufnahme der praktischen Tätigkeit muss die Praxisphase angemeldet werden (siehe Formulare). Diese Anmeldung reichen Studierende im Studierenden-Servicebüro (Standard) oder im Career Service (bei detaillierten Rückfragen) zu dessen Sprechzeiten in Wolfsburg ein. Hierdurch teilen sie der Hochschule mit:

  • Ihre Zulassung zur Praxisphase
  • Name und Adresse der Praxisstelle
  • Anerkennung der Praxisstelle (siehe 5.3)
  • Betreuer/in seitens der Praxisstelle (siehe 5.4)
  • Betreuer/in seitens der Hochschule

Termine

Die Anmeldung ist bis zu folgendem Termin einzureichen:

  • 31. Januar für eine Praxisphase im folgenden Sommersemester
  • 30. Juni für eine Praxisphase im folgenden Wintersemester

Sollte eine vollständige Anmeldung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sein, so sprechen Studierende bitte mit dem Career Service bzw. Studierenden-Servicebüro über die Möglichkeit einer vorläufigen Anmeldung.

Dies sind nicht die Termine, an denen Sie anfangen müssen, sich um eine geeignete Praxisstelle zu kümmern. Sie sollten sich viel früher, im Einzelfall ein ¾ Jahr vor Antritt der Praxisphase, um eine Praxisstelle bewerben!

Zulassung

Studierende des Studiengangs "Management im Gesundheitswesen" müssen vor Beginn der Praxisphase mindestens 100 Leistungspunkte erreicht haben. Dabei werden auch LP von bestandenen Prüfungen des 5. Semesters mitgezählt.

Betreuer/in seitens der Hochschule

Die fachliche Betreuung erfolgt durch eine Hochschullehrerin/einen Hochschullehrer oder prüfungsberechtigt Lehrende/Lehrenden, die/der in der Regel auch die schriftliche Arbeit betreut und beurteilt. Die Studierenden müssen also vor Antritt der Praxisphase mit einer Hochschullehrerin/einem Hochschullehrer in Verbindung treten, um die Betreuung sicherzustellen. Sollten Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Betreuerinn/einem Betreuer auftreten, kann der/die Praxisphasenbeauftragte bei der Zuordnung behilflich sein. Eine Hochschullehrerin/ein Hochschullehrer kann mehrere Studierende gleichzeitig betreuen.

Anerkennung der Praxisstelle

Die betreuende Hochschullehrerin bzw. der betreuende Hochschullehrer überprüft bei der Zusage zur Betreuung zusätzlich, ob die gewünschte Praxisstelle den in der Praxisphasenordnung genannten Anforderungen entspricht.

Vertragsabschluss

Der Vertrag muss mindestens in zweifacher Ausfertigung abgeschlossen werden, je eine Ausfertigung erhalten die Studierenden sowie die Praxisstelle, die dritte Ausfertigung oder eine Kopie ist im Studierenden-Servicebüro abzugeben. Der Praxisstelle ist die Praxisphasenordnung zusammen mit dem Vertrag auszuhändigen. Die Vertragsvordrucke der Hochschule erhalten Studierende im SSB oder auf den Web-Seiten des Career Service. Möglichst sollen diese Vorlagen verwendet werden. Hierzu noch einige Hinweise:

Betreuer/in seitens der Praxisstelle

Die Betreuung der Studierenden in der Praxisstelle sollte durch eine sachkundige Mitarbeiterin oder einen sachkundigen Mitarbeiter gewährleistet sein (§ 4 des Ausbildungsvertrags). Diese haben die Aufgabe, Studierende in ihre Arbeitsgebiete und Aufgaben einzuweisen, sie zu beraten und ihren Lernprozess durch regelmäßige Anleitungsgespräche zu unterstützen.

Vergütung

Studierende in der Praxisphase haben keinen Rechtsanspruch auf eine Vergütung. Durch zusätzliche Unterkunft, Fahrtkosten etc. treten in der Praxisphase u. U. erhebliche Mehraufwendungen auf. Außerdem werden von den Studierenden Leistungen erwartet und erbracht. Es sollte daher in jedem Fall über eine mögliche Vergütung gesprochen werden.

Bei einer Förderung nach dem BAföG kommt diese Vergütung bei Übersteigen von gewissen Grenzen zur Anrechnung. Nähere Informationen erhalten Studierende beim BAföG-Amt.

Urlaub und Krankheit

Studierende in der Praxisphase haben keinen Anspruch auf Urlaub. Die Praxisstelle kann jedoch z.B. nach dem Bundesurlaubsgesetz Urlaub gewähren und auch Urlaubsgeld zahlen. Die Beschäftigungsdauer muss dann entsprechend verlängert werden. Dies gilt auch im Krankheitsfall von mehr als 4 Wochen.

Vertragsauflösung

Die Modalitäten einer vorzeitigen Vertragsauflösung sind in § 6 des Ausbildungsvertrags beschrieben. In jeden Fall muss bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung die/der gewählte Betreuerin/Betreuer der Hochschule und der Praxisphasenbeauftragte informiert werden.

Fremdverträge

Größere Unternehmen benutzen meist eigene Vertragsvorlagen. Wenn sie sich im Wesentlichen mit den hochschuleigenen Verträgen decken, werden sie ebenfalls anerkannt. Bitte beachten Sie bei Vertragsabschluss, dass Sie für Hochschul­veranstaltungen freigestellt werden und der Betrieb eine Betreuerin/einen Betreuer für Sie nennt. Weiterhin muss eine Kündigungsfrist enthalten sein. Eine Ausfertigung des Vertrags (oder Fotokopie) ist zusammen mit dem Anmeldeformular abzugeben. Der Vertrag kann auch nachgereicht werden.

Ausbildungsplan

Für die Praxiszeit ist mit der Betreuerin/dem Betreuer der Hochschule und der Praxisstelle ein Ausbildungsplan zu erstellen, der die einzelnen Ausbildungsabschnitte sowie die Tätigkeitsbereiche und Ausbildungsziele beschreibt. Dieser Ausbildungsplan ist der betreuenden Hochschullehrerin/dem betreuenden Hochschullehrer spätestens 4 Wochen nach Beginn der Praxisphase vorzulegen. Ein solcher Ausbildungsplan gibt der Praxisstelle und den Studierenden Gelegenheit, die Aufgaben und Bedingungen für die praktische Tätigkeit zu strukturieren und genauer festzulegen. Nach Möglichkeit sollten Aufgaben definiert werden, die von den Studierenden weitgehend selbständig bearbeitet werden können.

Praxisphasenveranstaltungen

Damit die Praxisphase nicht neben dem Studium und ohne Beziehung zu demselben abläuft, wird es gemäß Curriculum durch hochschulseitige Seminare vor- und nachbereitet. Die Veranstaltungen werden von der Fakultät organisiert und durchgeführt.

Die Teilnahme an diesen Seminaren ist Pflicht!

Vom Career Service aus finden im Rahmen des Seminars zur Praxisphase folgende Veranstaltungen statt:

Informationsveranstaltung zum Ablauf der Praxisphase:
Zur Vorbereitung der Praxisphase müssen die Studierenden vor deren Beginn an einer Informationsveranstaltung zum organisatorischen Ablauf teilnehmen. Regulär sollte sie im 4. Semester besucht werden.

Veranstaltung mit Studierenden in der Praxisphase:
Die Studierenden in der Praxisphase richten zusammen mit dem Career Service eine Informationsveranstaltung für die nachfolgenden Praxisphasengenerationen aus. Hierbei berichten die Praxisphasen-Studierenden von Ihren aktuellen Erfahrungen.

Anerkennung / Bescheinigung der Praxisphase

Die Anerkennung der Praxisphase erfolgt über:

  • Teilnahme an den Praxisphasenveranstaltungen (siehe 5.6),
  • Einreichen des schriftlichen Tätigkeitsnachweises im Studierenden-Servicebüro

Schriftlicher Tätigkeitsnachweis

Die Praxisstelle ist verpflichtet, nach Beendigung der Praxisphase einen schriftlichen Tätigkeitsnachweis auszustellen. Dieser muss mindestens enthalten:

  • Zeitspanne der Ausbildung
  • Ausbildungsinhalte

Für spätere Bewerbungen ist ein qualifiziertes Zeugnis über die Praxisphase sinnvoller als eine einfache Bescheinigung. Die Praxisstelle stellt dies in der Regel auf Ihren Wunsch aus. Reichen Sie eine Kopie des Tätigkeitsnachweises beim SSB unter Angabe ihrer Matrikelnummer ein. Ein Bescheinigungsformular ist seit dem Sommersemester 2014 nicht mehr notwendig.

Wichtig: Die Zulassung zum Kolloquium erfolgt nur mit anerkannter Praxisphase!

Die Anerkennung der Bachelorarbeit erfolgt getrennt von der Anerkennung der Praxisphase.

Praxisphase im Ausland

Die Praxisphase kann sowohl im Inland als auch im Ausland durchgeführt werden. Die inhaltlichen Ansprüche an die Ausbildung im Ausland sind selbstverständlich die gleichen wie bei der Absolvierung im Inland.

Für eine Praxisphase im Ausland sind einige Besonderheiten zu beachten:

Längere Vorlaufzeit

Die Vorbereitung einer Praxisphase im europäischen Ausland nimmt ca. 6 Monate in Anspruch. Für einen Aufenthalt im außereuropäischen Ausland sollten wegen einer eventuellen Förderung mehr als 9 Monate einkalkuliert werden.

Versicherungsschutz

Im Ausland gilt nicht der gleiche Versicherungsschutz wie im Inland. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Krankenversicherungsträger und anderen Versicherungsgebern über ausreichenden Versicherungsschutz u. a. bei Kranken-, Haftpflicht- und Unfall-versicherung.

Förderung

Über die Bedingungen, unter denen Sie Anspruch auf eine Förderung nach dem BAföG haben bzw. ein Stipendium oder Reisekostenzuschüsse erhalten können, informieren Sie sich bitte beim International Student Office. Grundinformationen dazu erhalten Sie auch im Studierenden-Servicebüro.


Sprachliche Vorbereitung

Sollten Sie eine Praxisphase im Ausland planen, bedenken Sie, dass Sie Kenntnisse in der entsprechenden Fremdsprache benötigen. Eine Förderung ist generell nur mit ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen möglich.
Weitere Hinweise können Sie den Web-Seiten des International Student Office entnehmen.

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