Ablauf der Praxisphase Maschinenbau

Praxissemester-AnsprechpartnerInnen

Für alle mit den Praxissemestern zusammenhängenden Fragen stehen innerhalb der Hochschule mehrere Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung:

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Career Service
Karl-Scharfenberg-Straße 55-57
38229 Salzgitter

Tel.: +49 5341 875 15605
Fax: +49 5341 875 15604
E-Mail career@ostfalia.de

Sprechstunden: Werden auch in Wolfenbüttel angeboten. Bitte den Web-Seiten entnehmen.

AnsprechpartnerInnen

Dipl.-Ing. Thomas Hoffmann
Dipl.-Ing. Kornelia Pusch
Dipl.-Kffr. Birgit Geisthardt
Jessica Sölter M.A.
Gabriele Specht-Tänzler


Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Studierenden-Servicebüro WF
Salzdahlumer Str. 46/48
38302 Wolfenbüttel

Besucheranschrift:

Am Exer 45
38302 Wolfenbüttel

Tel.: +49 5331 939 15010
Fax: +49 5331 939 15404
E-Mail: ssb-wf-s@ostfalia.de
Web: www.ostfalia.de/ssb

Sprechzeiten: Bitte den Web-Seiten entnehmen.


Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Fakultät Maschinenbau
Salzdahlumer Str. 46/48
38302 Wolfenbüttel


Praxissemesterbeauftragter Prof. Dr.-Ing. Heikel
Raum C104
Tel.: +49 5331 939 44610
Fax: +49 5331 939 44612
E-Mail: ch.heikel@ostfalia.de

Praxissemester an der Fakultät Maschinenbau

Aufbau Praxissemester für die Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen

Diese Ingenieurstudiengänge bestehen neben dem Theoriestudium von fünf Semestern aus einem Praxissemester und der Bachelorthesis mit Kolloquium. Das Praxissemester ist im Studium integriert, findet im 5. Semester statt und beläuft sich auf mindestens 18 Wochen. Das Praxissemester beinhaltet ingenieurmäßige Tätigkeiten unter Anleitung. Hierbei sollte eine Studienarbeit angefertigt werden. Im 7. Semester wird in der Regel die Bachelorarbeit mit einer praxisbezogenen Themenstellung angefertigt.

 

Ziel und Zweck des Praxissemesters

Ziel des Praxissemesters ist es, eine enge Verbindung zwischen Studium und beruflicher Tätigkeit herzustellen. Das Praxissemester dient der Vertiefung des Praxisbezugs der Ingenieurausbildung. Studierende erhalten die Möglichkeit, Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in beruflichen Aufgabengebieten und Tätigkeitsfeldern zu erwerben, die sie als Absolventinnen/Absolventen der Studiengänge erwarten.

Bei schwerpunktmäßigem Interesse für bestimmte Fachgebiete oder Themen bieten Praxissemester die Chance, das Wissen auf diesen Gebieten zu erweitern. Hier ist natürlich auch eine Umorientierung des Interesses denkbar. Kenntnisse und Fähigkeiten können an den Erfordernissen der Praxis gemessen werden, um daraus Schlussfolgerungen für die weitere Planung des Studiums zu ziehen. Weiterhin können aus dem Praxissemestern neue Themen in die Hochschulausbildung eingebracht werden.

Das Praxissemester kann dazu beitragen, den späteren Berufseinstieg zu erleichtern. Eine große Rolle spielen in diesem Zusammenhang persönliche Kontakte, die während dieser Zeit geknüpft werden.

Über das rein Fachliche hinaus bieten die Praxissemester das Kennenlernen verschiedener Aspekte der Arbeit im späteren Berufsfeld: wirtschaftliche, soziale, kulturelle, ökologische, organisatorische, verwaltungstechnische, rechtliche und politische. Die Praxissemester fördern so die Entwicklung von beruflichem Selbstverständnis und beruflicher Identität.

Praxissemester können auch im europäischen und außereuropäischen Ausland absolviert werden. Neben sprachlicher und fachlicher Weiterbildung wirkt sich ein Auslandssemester positiv auf die persönliche Entwicklung aus. Aus diesen Gründen wird bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz ein Auslandsaufenthalt generell als Pluspunkt gewertet. Das International Student Office informiert Sie bei allen Fragen, die mit einem Auslandssemester in Zusammenhang stehen (Finanzierung, vorbereitende Sprachkurse etc.).

Anforderungen an die Praxisstelle

Praxissemester dienen der Vorbereitung auf die spätere berufliche Tätigkeit. Das Praxissemester sollte daher möglichst in Tätigkeitsbereichen durchgeführt werden, die der Ausbildungsrichtung entsprechen oder als verwandte Fachgebiete anzusehen sind. Details können dem Rahmenausbildungsplan entnommen werden.

Das Praxissemester kann auch in Instituten oder Laboren der Hochschule durchgeführt werden, wenn dort Aufgaben anfallen, die mit solchen in der Berufspraxis vergleichbar sind, oder wenn eine äquivalente Mitwirkung an anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gegeben ist .

Beginn und Dauer des Praxissemesters

Beginn und Dauer des Praxissemesters

Das Praxissemester beginnt am 1. März oder am 1. September. Abweichungen bis zu einem Monat sind zulässig. Die Dauer des Praxissemester umfasst den Zeitraum eines Verwaltungssemesters (26 Wochen). Die berufspraktische Tätigkeit muss mindestens 18 Wochen betragen (ohne Urlaub). Dabei ist von der üblichen betrieblichen Wochenarbeitszeit auszugehen. Die restliche Zeit ist für die Abfassung des Praxisberichts, für den Besuch begleitender Veranstaltungen sowie für Urlaub vorgesehen. Der Praxisbericht kann im Praxissemester durch die Studienarbeit ersetzt werden.

Anmeldung

Vor Aufnahme der praktischen Tätigkeit muss das Praxissemester angemeldet werden. Diese Anmeldung wird im Studierenden-Servicebüro (Standard) oder im Career Service (bei detaillierten Rückfragen) zu dessen Sprechzeiten in Wolfenbüttel eingereicht. Die Hochschule erhält dadurch folgende Daten:

  • die Zulassung zum Praxissemester
  • Name und Adresse der Praxisstelle
  • Anerkennung der Praxisstelle durch die Hochschule
  • Betreuer/in seitens der Praxisstelle (siehe Kapitel 6.3)
  • Betreuer/in seitens der Hochschule

Termine

Die Anmeldung ist bis zu den folgenden Terminen einzureichen:

  • 31. Januar für ein Praxissemester im folgenden Sommersemester
  • 10. Juli für ein Praxissemester im folgenden Wintersemester

Sollte eine vollständige Anmeldung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sein, so kann mit den Annahmestellen über die Möglichkeit einer vorläufigen Anmeldung gesprochen werden.

Dies sind nicht die Termine, an denen Sie anfangen müssen, sich um eine geeignete Praxisstelle zu kümmern. Sie sollten sich viel früher, im Einzelfall mehr als ein Jahr vor Antritt des Praxissemesters, um eine Praxisstelle bewerben!

Zulassung zum Praxissemester

Die Studierenden werden zum Praxissemester zugelassen, wenn

  • die Anmeldung termingerecht erfolgt ist,
  • die Praxisstelle anerkannt wurde,
  • der Ausbildungsvertrag genehmigt wurde.

Zum Praxissemester im 5. Fachsemester wird zugelassen wer die in der Prüfungsordnung festgelegte Anzahl von Credits erreicht hat.

Anerkennung der Praxisstelle

Ist der Fakultät die ausgesuchte Praxisstelle noch nicht bekannt (kann im Career Service/SSB erfragt werden), überprüft die/der zuständige Praxiszeitenbeauftragte, ob diese Praxisstelle den in den Rahmenrichtlinien gestellten Anforderungen entspricht.

Betreuer/in seitens der Hochschule

Die fachliche Betreuung erfolgt durch eine Hochschullehrerin/einen Hochschullehrer oder prüfungsberechtigt Lehrende/Lehrenden, die/der in der Regel auch die jeweilige schriftliche Arbeit betreut und beurteilt. Die Studierenden müssen also vor Antritt des Praxissemesters mit einer Hochschullehrerin/einem Hochschullehrer in Verbindung treten, um die Betreuung sicherzustellen. Sollten Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Hochschullehrerin/einem Hochschullehrer auftreten, kann die/der Praxissemesterbeauftragte bei der Zuordnung behilflich sein. Eine Hochschullehrerin/ein Hochschullehrer kann mehrere Studierende gleichzeitig betreuen.

Vertragsabschluss

Der Vertrag muss in dreifacher Ausfertigung abgeschlossen werden, je eine Ausfertigung erhalten die Studentin/der Student sowie die Praxisstelle, die dritte Ausfertigung erhält das Studierenden-Servicebüro oder der Career Service. Der Praxisstelle ist der Rahmenausbildungsplan zusammen mit dem Vertrag auszuhändigen. Vertragsvordrucke der Hochschule können den Web-Seiten des Career Service entnommen werden.

 

Hinweise zum Vertrag

Betreuer/in seitens der Praxisstelle

Die Betreuung der Studierenden in der Praxisstelle sollte durch eine sachkundige Mitarbeiterin oder einen sachkundigen Mitarbeiter gewährleistet sein (§ 4 des Ausbildungsvertrags). Diese haben die Aufgabe, die Studierenden in ihr Arbeitsgebiet und ihre Aufgaben einzuweisen, sie zu beraten und ihren Lernprozess durch regelmäßige Anleitungsgespräche zu unterstützen.

Vergütung

Studierende im Praxissemester haben keinen Rechtsanspruch auf eine Vergütung. Durch zusätzliche Unterkunft, Fahrtkosten etc. treten im Praxissemester u. U. erhebliche Mehraufwendungen auf. Außerdem werden von den Studierenden Leistungen erwartet und erbracht. Es sollte daher in jedem Fall über eine mögliche Vergütung gesprochen werden.
Bei einer Förderung nach dem BAföG kommt diese Vergütung bei Übersteigen von gewissen Grenzen zur Anrechnung. Nähere Informationen erteilt das BAföG-Amt.

Urlaub und Krankheit

Studierende im Praxissemester haben keinen Anspruch auf Urlaub. Die Praxisstelle kann jedoch nach dem Bundesurlaubsgesetz Urlaub gewähren und auch Urlaubsgeld zahlen. Die Beschäftigungsdauer muss dann entsprechend verlängert werden. Dies gilt auch im Krankheitsfall von mehr als 6 Wochen.

Vertragsauflösung

Die Modalitäten einer vorzeitigen Vertragsauflösung sind in § 6 des Ausbildungsvertrags beschrieben. Auf jeden Fall muss bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung der Career Service verständigt werden.

Fremdverträge

Größere Firmen benutzen meist eigene Formulare für Ausbildungsverträge. Wenn sie sich im Wesentlichen mit den hochschuleigenen Verträgen decken, werden sie ebenfalls anerkannt. Dabei muss beachtet werden, dass die Freistellung für Hochschulveranstaltungen festgehalten wurde und der Betrieb eine Betreuerin/einen Betreuer nennt.
Eine Ausfertigung des Vertrags (oder Fotokopie) ist zusammen mit dem Anmeldeformular abzugeben.

Ausbildungsplan

Für die Praxiszeit wird empfohlen mit den Betreuern der Hochschule und der Praxisstelle einen Ausbildungsplan zu erstellen, der die einzelnen Ausbildungsabschnitte sowie die Tätigkeitsbereiche und Ausbildungsziele beschreibt. Ein solcher Ausbildungsplan gibt der Praxisstelle und den Studierenden Gelegenheit, die Aufgaben und Bedingungen für die praktische Tätigkeit zu strukturieren und genauer festzulegen. Nach Möglichkeit sollten Aufgaben definiert werden, die von den Studierenden weitgehend selbständig bearbeitet werden können.

Praxissemesterbegleitende Veranstaltungen

Damit das Praxissemester nicht neben dem Studium und ohne Beziehung zu demselben abläuft, wird es durch hochschulseitige Seminare vor-, und nachbereitet. Die Veranstaltungen werden vom Career Service in Abstimmung mit der Fakultät organisiert und durchgeführt.

Die Teilnahme an diesen Seminaren ist Pflicht.

Praxissemestertag: Vorbereitung des Praxissemesters

Zur Vorbereitung des Praxissemesters müssen die Studierenden vor Beginn des Praxissemesters im 3. Studiensemester am Praxissemestertag teilnehmen. Neben allgemeinen Informationen des Career Services berichten Studierende, die schon ein Praxissemester abgeleistet haben, von ihren Erfahrungen.

Praxissemestertag: Nachbereitung des Praxissemesters

Die Praxissemesterrückkehrer richten jeweils zusammen mit dem Career Service am Ende ihres Praxissemesters eine Informationsveranstaltung für nachfolgende Praxissemestergenerationen aus.

 

 

Bescheinigung des Praxissemesters

Voraussetzung für die Bescheinigung eines Praxissemesters ist:


• die Teilnahme an den Begleitveranstaltungen,
• die Anfertigung einer Studienarbeit/Praxisbericht
• die Vorlage des schriftlichen Tätigkeitsnachweises der Praxisstelle.

Studienarbeit/Praxisbericht

In der Regel sollten die Tätigkeit und die Ergebnisse der Arbeit im Praxissemester im Rahmen von mindestens einer Studienarbeit dokumentiert werden.
Falls es der Studentin oder dem Studenten nicht möglich ist, im Praxissemester eine Studienarbeit zu bearbeiten, muss die/der Studierende dem Ausbildungsbetrieb und der/dem betreuenden Hochschullehr/in zum Abschluss des Praxissemesters einen Bericht vorlegen, in dem die Arbeitsinhalte der des Praxissemesters chronologisch beschrieben werden. Jede Woche des Praxissemesters ist darin auf jeweils mindestens einer DIN A4 Seite darzustellen

Schriftlicher Tätigkeitsnachweis

Die Praxisstelle ist verpflichtet, nach Beendigung des Praxissemesters einen schriftlichen Tätigkeitsnachweis auszustellen. Dieser muss mindestens enthalten:
• Zeitspanne der praktischen Tätigkeit
• Ausbildungsinhalte
Für eine spätere Bewerbung ist ein qualifiziertes Arbeitszeugnis über das Praxissemester sinnvoller als eine einfache Bescheinigung. In der Regel stellt die Praxisstelle dies auf Wunsch aus.

Anrechnung beruflicher Tätigkeiten auf das Praxissemester

Für die Anrechnung beruflicher Tätigkeiten auf das Praxissemester schreibt der Rahmenausbildungsplan folgendes vor:

  • Der einschlägige Abschluss einer Lehre wird grundsätzlich nicht auf die verlangte berufspraktische Tätigkeit im Praxissemester angerechnet. Dies gilt auch für berufspraktische Tätigkeiten, die vor der Aufnahme des Studiums durchgeführt wurden.
  • Berufspraktische Tätigkeiten, die während des Studiums durchgeführt werden und mit den Anforderungen als äquivalente Tätigkeiten anzusehen sind, können in Ausnahmefällen ganz oder teilweise für das Praxissemester angerechnet werden. Die Entscheidung über die Anerkennung und Anrechnungsdauer trifft die oder der Praxissemesterbeauftragte auf der Grundlage der gutachterlichen Beurteilung einer fachlich zuständigen Lehrkraft.

Praxissemester im Ausland

Die Praxissemester können sowohl im Inland als auch im Ausland abgeleistet werden. Die inhaltlichen Ansprüche an die Ausbildung im Ausland sind selbstverständlich die gleichen wie bei der Ableistung im Inland. Für ein Praxissemester im Ausland sind einige Besonderheiten zu beachten:

Längere Vorlaufzeit

Die Vorbereitung einer Praxiszeit im europäischen Ausland nimmt ca. 6 Monate in Anspruch. Für einen Aufenthalt im außereuropäischen Ausland sollte in der Regel mehr als 1 Jahr einkalkuliert werden.

Versicherungsschutz

Im Ausland gilt nicht der gleiche Versicherungsschutz wie im Inland. Studierende sollten sich bei ihrem Krankenversicherungsträger und anderen Versicherungsgebern informieren, ob ausreichender Versicherungsschutz u. a. bei Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung besteht.

Förderung

Über die Bedingungen, unter denen Anspruch auf eine Förderung nach dem BAföG besteht, bzw. ein Stipendium oder Reisekostenzuschuss beantragt werden kann, informiert das International Student Office der Ostfalia. Grundinformationen dazu gibt auch das Studierenden-Servicebüro.

Sprachliche Vorbereitung

In der Regel werden für einen Auslandsaufenthalt entsprechende Fremdsprachen-kenntnisse benötigt, dies sollte bei der Planung beachtet werden. Eine Förderung ist generell nur mit ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen möglich.

Weitere Hinweise können den Web-Seiten des International Student Office entnommen werden.

 

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