Sozialversicherungen

Studierende im praktischen Semester unterliegen nicht der Sozialversicherungspflicht (Kranken,Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) gemäß §27 Abs.4 SGB III. Dies gilt unabhängig von einer möglichen Vergütung.
Während der Praxissemester bleibt die Krankenversicherung im gleichen Umfang bestehen wie während der Fachsemester. Der Nachweis ist Bestandteil der Rückmeldung. Ausnahme: Besteht allerdings eine Familienversicherung, so muss die Verdienstgrenze von 415 € beachtet werden. Liegt das Einkommen darüber, muss sich die Studentin/der Student i. d. R. selbst krankenversichern. Dies sollte unbedingt bei der eigenen Krankenversicherung erfragt werden.


Unfallversicherung

Die Studentin/der Student ist während des Praktikums im externen Unternehmen (Praxisstelle)
gem. §2 Abs.1 Nr.1 SGB VII gesetzlich unfallversichert. Zuständiger Versicherungsträger ist die
Berufsgenossenschaft, bei der die Praxisstelle Mit glied ist.
Während der Teilnahme an praxissemesterbegleitenden Lehrveranstaltungen, die im organisatorischen Verantwortungsbereich der Hochschule durchgeführt werden, besteht Unfallversicherungsschutz gem. §2 Abs.1 Nr.8c SGB VII bei der Landesunfallkasse Niedersachsen als zuständiger gesetzlicher Unfallversicherungträger für das Land Niedersachsen.
Die abschließende Entscheidung über das Vorliegen eines entschädigungspflichtigen Arbeitsunfalles i. S. des §8 SGB VII obliegt dem zuständigen Unfallversicherung sträger. Während eines Praktikums im Ausland ist für Studierende kein Schutz durch die deutsche

gesetzliche Unfallversicherung gegeben

  Haftpflichtversicherung

Die Praxisstelle bezieht die Studierenden zur Abdeckung des Haftpflichtrisikos in ihre Gruppen- versicherung mit ein; ist dieses nicht möglich, weist sie die Studierenden ausdrücklich darauf hin und empfiehlt den Abschluss einer eigenen Versicherung.