Teilprojekt: Personalisierung mechatronischer Systeme im Kraftfahrzeug

Hintergrund: Die Anzahl mechatronischer Systeme im Kraftfahrzeug steigt weiter stetig. Eine Vielzahl von diesen Systemen interagiert sehr stark mit den FahrzeugführerInnen. Die an ein fahrzeugmechatronisches System gestellten Anforderungen unterscheiden sich nach Geschlecht und anderen Kategorien. Dies wird jedoch im Entwurfsprozess nicht hinreichend berücksichtigt. Insbesondere in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI) sind erhebliche geschlechter- und zielgruppenspezifische Unterschiede in Umgan und Wahrnehmung zu erwarten, die in künftige Entwurfsprozesse einfließen sollten.

  Anforderungsmanagement

Ziel: Ziel dieses Projekts ist es, die Anforderungen an mechatronische Fahrzeugsysteme aus FahrerInnensicht, die Methodik zum Entwurf mechatronischer Systeme und das mechatronische System als Produkt hinsichtlich der Vergeschlechtlichungen zu analysieren. Darauf aufbauend ist eine Methodik zu entwickeln, die die neu herausgearbeiteten Anforderungen in den Entwurfsprozess einbindet und in fahrzeugmechatronischen Systemen abbildet bzw. verifiziert. Damit soll eine Personalisierung der Eigenschaften mechatronischer Systeme und eine geschlechtergerechte Entwicklung des Kraftfahrzeugs erzielt werden.

Projektbearbeitung:

Nachwuchsförderung: Im Rahmen des Projekts ist eine umfangreiche Förderung des Ingenieursnachwuchses vorgesehen. Kern dieser Förderung ist neben zahlreichen studentischen Arbeiten eine  kooperative Promotion.

Förderung: Das Projekt wird in Rahmen des Projekts KoMMa.G über Georg-Lichtenberg-Promotionsstipendium durch das Land Niedersachsen gefördert.  KoMMaG_Logos

Weitere Informationen zum Promotionskolleg können auf den Seiten des Promotionskollegs Konfigurationen von Mensch, Maschine und Geschlecht (KoMMa.G) gefunden werden.