Teambuilding auf hoher See

  • 01.10.20 12:15
  • Doris Zweck

Bei einem gemeinsamen Kongressbesuch hatten Studierende der Studiengänge "Angewandte Pflegewissenschaften" und "Paramedic" die Idee, im Sommer 2020 über den Ostfalia Hochschulsport die Ausbildung zum Skipper zu machen und gemeinsam einen studiengangsübergreifenden Segeltörn zu unternehmen. Trotz Corona-Einschränkungen konnte dieser Segeltörn kurzfristig doch noch umgesetzt werden.

Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht der Studierenden.

segeltörn-team-foto

Die Segelcrew der Ostfalia Fakultät Gesundheitswesen in ihren vom Wolfsburger Alumni e.V. gesponserten Softshell-Jacken.

Die Studierenden stehen interessierten Kommiliton/innen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind der Meinung, dass der Teamsport Segeln auch für die berufliche Tätigkeit im Gesundheitswesen nützliche Schlüsselqualifikationen vermittelt.

"Segeln ist ein Teamsport, es müssen eine Menge komplexer Einzelhandlungen miteinander in Harmonie gebracht werden, um das Ziel erfolgreich zu erreichen. Im Grunde zu vergleichen mit den Tätigkeiten am Patienten. Egal ob in Routinen in der Pflege, dem OP, und der Anästhesie oder in Notfallversorgungen im prähospitalen Sektor und den Schockräumen der Krankenhäuser (die Aufzählung ist in keinem Fall vollständig und soll nur eine Idee über den möglichen Nutzen einer Ausbildung in diesem Kompetenzbereich geben)", so die Studierenden.  Schlüsselkompetenzen in Bereichen des Teambuildings, -führung und der -entwicklung sowie Verantwortungsbewusstsein, Konfliktkommunikation und Fehlerkommunikation sind ihrer Meinung nach sehr wichtig  für den beruflichen Alltag. "All diese Kompetenzen können auf einem Segelboot neu erreicht bzw. verstärkt und anschließend auf die Patientenversorgung, egal ob in Routinen oder Notfallsituationen übertragen werden" findet die Studierenden-Segelcrew.

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