Herzlich Willkommen! Am Montag, 2. März 2026, starten 550 Erstsemester ihr Hochschulstudium an der Ostfalia. Vieles fühlt sich am ersten Tag noch fremd an – der Campus, die Menschen, die Abläufe. Genau das gehört dazu. Studium heißt auch: ankommen und erstmal herausfinden, was wie wo geht. Wir haben einige "Erstis" gefragt, worauf sie sich am meisten freuen.
Kleine Gruppen, neue Leute und interessante Inhalte
Maxim Huber (19 Jahre), Elektro- und Informationstechnik: “Ich freue mich vor allem darauf, herauszufinden, ob die Ostfalia wirklich so praxisnah ist, wie man es sich erzählt.” Beim Vorkurs Mathe hatte er jedenfalls schon einen guten Eindruck und konnte erleben, dass auf die Studierenden eingegangen wird. “Die kleineren Gruppen sorgen auf jeden Fall dafür, dass man nicht so gestresst wird.”
Damien Tebeu (20), ebenfalls Elektro- und Informationstechnik: “Ich freue mich darauf, viele Leute kennenzulernen.” Er sei dem guten Ruf der Ostfalia gefolgt. “Bei meinen Recherchen nach dem richtigen Studienort habe ich entdeckt, wie viele Möglichkeiten die Ostfalia bietet. Die Technik begeistert mich. Noch dazu ist die Hochschule sehr gut vernetzt.”
Calvin Wolf (27), Soziale Arbeit, sagt: "Ich freue mich besonders darauf, im Studium Neues zu lernen und hier neue Leute kennenzulernen.“ Ählich geht es Janine Tönnies (30), Soziale Arbeit: “Ich freue mich auf die Studieninhalte, besonders auf die Bewegungspädagogik.” Die Thai-Boxerin will sich auf Kampfsportpädagogik spezialisieren, denn diese würde bisher nur in großen Städten wie Hamburg, Berlin oder München angeboten.
Ebenfalls gespannt auf ihre Studieninhalte ist Kira Blank (28), Informatik im Praxisverbund. “Vor allem die neuen Entwicklungen im IT-Bereich interessieren mich, das ist ein ganz großer Bereich von mir. Ein Stück weit beobachte ich aber auch die Entwicklung von KI, hier aber eher mit vorsichtiger Distanz.”
Ganz oben steht KI bei Dhaivat Piyushbhai Raval (25), Digital Technologies. “An der Ostfalia kann ich KI mit IT-Sicherheit kombinieren, das ist extrem selten und an anderen Hochschulen und Universitäten so nicht möglich.” Aus diesem Grund ist er auch aus Indien nach Wolfenbüttel gezogen, wo er sein theoretisches Wissen auch gern in die Praxis umsetzen möchte.
Begrüßung durch die Vizepräsident*innen
Die neuen Studierenden werden an den verschiedenen Campus-Standorten von den Vizepräsident*innen der Ostfalia begrüßt – nicht mit steifen Floskeln, sondern mit inspirierenden Gedanken. Zum Beispiel, dass Studium nicht nur heißt, Leistungspunkte zu sammeln, sondern vor allem auch, sich auszuprobieren – fachlich und persönlich. Zukunftsthemen, die unsere Gesellschaft prägen werden, zu entdecken, den eigenen Standpunkt dazu entwickeln, darum geht's an der Ostfalia.
Studierende sind eingeladen, mitzugestalten
In der Aula in Wolfenbüttel macht Volker Küch, Hauptberuflicher Vizepräsident für Personal und Finanzen, deutlich, dass Studium mehr ist als Stundenplan und Prüfungen: "Sie werden ab heute für Sie noch neue, unbekannte Wege gehen, aber Sie können auch neue Wege ebnen. Sie können hier Ihre Fußspuren hinterlassen. Zum Beispiel, indem Sie mit den Lehrenden zusammen an Projekten und Ideen arbeiten und sich in die Gestaltung des Hochschullebens einbringen."
Die Ostfalia bietet genug Raum, um zu wachsen
Auch Prof. Dr. Ina Schiering, Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, betont am Campus Suderburg die Möglichkeiten, die die Ostfalia bietet: "Neben Vorlesungen und Seminaren, fundiertem Fachwissen und Praxiserfahrung in unseren Laboren eröffnet unsere Hochschule Ihnen einen Möglichkeitsraum, um als Persönlichkeit zu wachsen. Sie können Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und gesellschaftlichen Wandel für sich erschließen – in Ihrem Studienfach und darüber hinaus."
Am Campus in Wolfsburg erinnert Prof. Dr. Thomas Benda, Vizepräsident für Lehre, Studium & Weiterbildung, daran, worauf es neben aller Fachlichkeit noch ankommt: "Zahlen und wissenschaftliche Fakten sind für Sie in den nächsten Jahren zweifelsohne wichtig. Vergessen Sie bitte nie die Dinge, die Ihnen ganz besonders am Herzen liegen. Wenn die Inhalte Ihres Studiums zu diesen Herzensdingen gehören, dann kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen!"
Rotary-Preis für besonderes soziales Engagement
Anlässlich der Erstsemesterbegrüßung in Wolfenbüttel findet auch die Ehrung von Lisa Steffens statt, die an der Fakultät Soziale Arbeit studiert und sich ehrenamtlich in der Jugendhilfe im Strafverfahren engagiert. Dr. Thomas Böckmann, Präsident vom Rotary-Club Salzgitter-Wolfenbüttel übergibt ihr den "Förderpreis für besonderes soziales Engagement“ des Clubs in Höhe von 1.000 Euro. "Als Serviceclub engagiert sich Rotary lokal und weltweit für soziale Projekte. Daher ist es uns ein Anliegen, vor allem Persönlichkeiten auszuzeichnen, die den Mut und die Energie haben, sich neben dem Studium sozial zu engagieren."
Campustouren, Quizformate und Mitmachstände
Nach den Begrüßungen erhalten die Erstsemester dann einen kompakten Überblick über wichtige Anlaufstellen und Unterstützungsangebote der Hochschule. Eine Auflistung aller nützlichen Kontakte mit allen wichtigen Informationen für einen erfolgreichen Studienstart gibt es auch auf der Erstsemester-Website.
An den Standorten folgen dann fakultätsspezifische Programme mit Rundgängen und Einführungen in zentrale Systeme. Aktionen wie Campustouren, Quizformate oder Mitmachstände boten zudem Gelegenheit zum Vernetzen.
Daten und Fakten zur Ostfalia
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist eine 1971 gegründete Fachhochschule in Niedersachsen mit Standorten in Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg. Derzeit sind rund 10.200 Studierende an zwölf Fakultäten eingeschrieben.
Im Sommersemester 2026 starteten insgesamt 550 Erstsemester an den Campus-Standorten Wolfenbüttel (Fakultäten Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau, Recht, Soziale Arbeit und Versorgungstechnik), Wolfsburg (Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft), Salzgitter (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien) und Suderburg (Fakultäten Bau-Wasser-Boden und Handel und Soziale Arbeit).