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Gründen@Ostfalia auf der “Semana de Empreendedorismo 2026” in Setúbal

Aktuelles , , Von: Britta Radkowsky

Projekt GO! in Portugal: Als einzige deutsche Hochschule war die Ostfalia zur “Woche des Unternehmertums” des Instituto Politécnico de Setúbal (IPS) eingeladen.

Gruppenfoto zur Woche es Unternehmertums
Andrea Moysén Mason (zweite Person von links) und Burak Dönmez (ganz rechts) von der Gründungsinitiative GO! auf der “Semana de Empreendedorismo 2026” in Setúbal, Portugal. Foto: Ostfalia

Mitte März veranstaltete die portugiesische Partnerhochschule der Ostfalia, das Instituto Politécnico de Setúbal (IPS), zum zweiten Mal die “Semana de Empreendedorismo”, die “Woche des Unternehmertums”. Als einzige deutsche Hochschule war die Ostfalia eingeladen, daran teilzunehmen und wurde von Andrea Moysén Mason und Burak Dönmez vertreten. Über drei Tage hinweg bot die Veranstaltung eine Plattform für Innovation, Austausch und unternehmerisches Denken, bei der Studierende, Lehrende und Unternehmen zusammenkamen, um Ideen zu entwickeln, Projekte vorzustellen und neue Kooperationen anzustoßen. 

Video-Vorstellung von Warden Robotics

“Zum Auftakt wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs ‘Poliempreende Regional 2025’ verkündet", sagt Moysén Mason. “Das war für uns sehr interessant, denn das prämierte Start-up Ignitronic hat super zu der Gründung gepasst, die wir später vorgestellt haben.” Und tatsächlich ähneln sich die Ansätze der Sieger Francisco und Tomás Cerviera, die sich mit der Nutzung von Technologie und KI zur Früherkennung und Bekämpfung von Waldbränden beschäftigen, mit denen der – ebenfalls preisgekrönten – Ostfalia-Entrepreneurs Lucas Dehmel und Lukas Bartenstein von Warden Robotics

Da es Dehmel und Bartenstein nicht möglich war, persönlich nach Portugal zu kommen, wurde ein vorab produziertes Video gezeigt, in dem Dehmel die Arbeit von Warden Robotics erklärt. Der Schwerpunkt des niedersächsischen Start-ups liegt im autonomen Brandschutz für Recycling-Anlagen: Drohnen und speziell entwickelte KI erkennen Schwelbrände frühzeitig und lokalisieren diese präzise – auch außerhalb der Betriebszeiten und in schwer einsehbaren Bereichen. So kann schnell reagiert werden, bevor sich ein großflächiger Brand entwickelt und die Sicherheit von Personal und Anlage gefährdet.

Hier geht's zum gezeigten Video von Warden Robotics (externer Link, öffnet neues Fenster)

Andrea Moysén Mason: “Wir haben vereinbart, die beiden Start-ups miteinander in Kontakt zu bringen, damit sie sich gegenseitig Tipps geben können. Vielleicht eröffnet sich dadurch auch die Möglichkeit, das Ganze internationaler zu gestalten, wer weiß?” Vernetzung auf allen Ebenen ist immer gut, gerade innerhalb der Gründungscommunity, das weiß auch Burak Dönmez. Er gehört, wie Moysén Mason, zum Team GO! (Gründen@Ostfalia), für das die Entrepreneur-Woche in Portugal ein Meilenstein gewesen ist, konnte sich die junge Initiative nun auch auf internationalem Parkett zeigen.

Dönmez sprach über sozialen Aufstieg

Im Rahmen der Beiträge “Stories that inspire” skizzierte Dönmez seinen Werdegang zum Thema Gründung. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Industriemechaniker, machte seinen Techniker in Maschinentechnik und arbeitete fast acht Jahre in der Logistik bei der Volkswagen AG. Den Weg ins Studium fand er über den zweiten Bildungsweg: Im Bachelor studierte er Medienmanagement.

Erste Erfahrungen bei Bildungshelden, einem gemeinnützigen Start-up, weckten sein Interesse am Unternehmertum und führten ihn zum MBA in Entrepreneurship and Innovation Management an der Ostfalia, wo er parallel in der Wissenschaftskommunikation und Podcastproduktion tätig war. Heute begleitet er als Projektkoordinator bei GROW angehende Gründer*innen durch Förderprogramme wie das EXIST-Gründerstipendium und ist Teil von Gründen@Ostfalia, der Gründungsmarke der Ostfalia.

Podiumsdiskussion mit Moysén Mason

Den Abschluss der “Woche des Unternehmertums” bildete eine internationale Podiumsdiskussion, an der Andrea Moysén Mason gemeinsam mit Henny Oude Maatman (Saxion University, niederländische Partnerhochschule des Instituto Politécnico de Setúbal) und Luís Carvalho (IPS Setúbal) teilnahm. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen zu regionalen und globalen Herausforderungen sowie zur Zukunft des Unternehmertums. “Insgesamt”, so bilanziert Moysén Mason “hat die Veranstaltung maßgeblich dazu beigetragen, das Netzwerk zwischen den Partnerinstitutionen zu stärken.” 

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