Im letzten Wintersemester starteten Malin Sundermeyer und Nina Malitzki im Studiengang Medienkommunikation am Campus Salzgitter in ihr erstes Semester. Gemeinsam mit der Ostfalia-Redaktion haben sie nun eine Übersicht mit hilfreichen Tipps für die künftigen Erstsemester zusammengestellt.
Vorkurse
Nina Malitzki:
Ich habe an einem Vorkurs teilgenommen – das hat mir sehr geholfen, einen ersten Einblick in den Studiengang zu bekommen. Außerdem lernt man dort schon vor dem eigentlichen Studium die Dozent*innen kennen, was viel Unsicherheit nimmt. Vorkurse sind auch eine super Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen. Bei uns haben sich mit den ersten Aufgaben direkt Lerngruppen zusammengefunden – das macht vieles leichter.
Malin Sundermeyer:
Es ist cool, in den Vorkursen neue Leute kennenzulernen und man bekommt schon mal ein Gefühl für die Inhalte, die im Semester auf einen zukommen.
Wohnungssuche
Beide Studentinnen sind sich einig: Der Wohnungsmarkt ist vergleichsweise entspannt, und die Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr funktioniert gut. Gerade zu Semesterbeginn entstehen viele neue WGs.
Hilfreiche Anlaufstellen sind:
- gängige Online-Plattformen
- Aushänge an der Hochschule
- Infos aus Ersti-Chatgruppen
Erstsemesterveranstaltungen
Malin Sundermeyer:
Die Ersti-Woche ist wirklich wichtig, um sich zu orientieren. Man lernt Lehrende, Ansprechpersonen und Mitstudierende kennen und bekommt einen guten Eindruck vom Hochschulalltag. Außerdem kommt man hier schnell in wichtige WhatsApp-Gruppen mit anderen Studierenden – da wird eigentlich jede Frage beantwortet. Und ganz ehrlich: Die Woche nimmt einem total die Aufregung vor dem Start.
Mein Tipp: Unbedingt die Ersti-Partys und AStA-Veranstaltungen mitnehmen!
Nina Malitzki:
Die Erstsemesterveranstaltungen sind total wichtig, weil man direkt viele Kontakte knüpft. Alle sind neu, niemand kennt sich – das macht es viel einfacher, ins Gespräch zu kommen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Ersti-Woche: Durch Spiele und Aktionen konnten wir uns schnell kennenlernen – das hat echt geholfen.
Mitstudierende kennenlernen
Nina Malitzki:
Um Kontakte zu knüpfen, kann ich wirklich empfehlen, vor dem Semesterstart schon in der Ersti-WhatsApp-Gruppe des Studiengangs beizutreten, um keine Veranstaltungen zu verpassen und schon mit den ersten Leuten in Kontakt zu treten. Außerdem würde ich wirklich an allen Kennenlern-Angeboten teilnehmen, die die Ostfalia zu bieten hat.
Generell gilt einfach: Offen sein. Alle sind in der gleichen Situation. Ich weiß, es kann einschüchternd wirken, aber alle sind neu und wollen Leute kennenlernen.
Malin Sundermeyer:
Mein Tipp: Hab keine Angst, jemanden anzusprechen. Alle sind Erstis und wollen Leute kennenlernen. Am Ende ist alles viel entspannter als man denkt.
Vorlesungen
Malin Sundermeyer:
Mir hat es geholfen, regelmäßig in die Vorlesungen zu gehen, um eine Routine zu entwickeln. Ich verstehe den Stoff besser, wenn er erklärt wird, statt ihn nur zu lesen. Durch die kleinen Gruppen kann man jederzeit Fragen stellen und sich aktiv einbringen. Wichtig ist am Ende, dass man den Stoff wirklich versteht.
Hochschulalltag
Malin Sundermeyer:
Die erste Prüfungsphase war für mich besonders spannend – alles war neu. Wie lernt man richtig? Wie machen es die anderen?
Mir haben Lerngruppen und Vorbereitungskurse total geholfen. Der Austausch mit anderen ist dabei absolut hilfreich. Außerdem sind alle Ansprechpersonen sehr nett und unterstützen euch. Und ganz wichtig: Es ist völlig okay, sich am Anfang überfordert zu fühlen oder noch keine feste Freundesgruppe zu haben. Macht euch keinen Stress – vieles entwickelt sich ganz von selbst.
Nina Malitzki:
Die Selbstorganisation im Studium kann am Anfang überwältigend sein. Mein Tipp: Checkt regelmäßig eure E-Mails, damit ihr nichts verpasst.
Auch der Modulkatalog ist super hilfreich – er gibt euch einen Überblick über Inhalte und Prüfungen.
Und auch wenn euch am Anfang alles ganz schön viel vorkommt: Ihr schafft das!