Der Kongress Armut und Gesundheit in Berlin zählt zu den wichtigsten Foren für Public Health, gesundheitliche Chancengerechtigkeit und gesellschaftspolitische Debatten in Deutschland. Unter dem diesjährigen Motto „Gesundheit ist politisch“ standen aktuelle Herausforderungen einer gerechten Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt. Die Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften war in diesem Jahr erneut engagiert auf dem Kongress vertreten.
Das Fachsymposium „Stark in Krisen, sensibel für Vielfalt – Kompetenzen für eine gerechte Gesundheits- und Pflegeversorgung“ wurde von der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH), Fachbereich Lehre, initiiert. Prof. Dr. Maria Anna Marchwacka (Prof. für Berufspädagogik an der Ostfalia Hochschule) engagiert sich dort seit zehn Jahren als Sprecherin, gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Kugler von der Technischen Universität Dresden. In dieser Funktion prägt sie die fachlichen Impulse des Fachbereichs Lehre im Kongresskontext mit und macht zugleich die Perspektiven der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule in zentralen Public-Health-Debatten sichtbar.
Zentrale Beiträge zum Symposium leisteten Prof. Dr. Günter Meyer, Dekan der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule, und Prof. Dr. Marcus Mittenzwei von der Katholischen Stiftungshochschule München zum Themenbereich „Diversität gerecht gestalten – Kompetenzen für pflegerische Versorgung“. Im Fokus standen Diversität, komplexe Pflegeversorgung, Fachkräftemangel, internationale Rekrutierung sowie die Frage, welche Konsequenzen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen ergeben.
Mit ihrer Präsenz auf einem der wichtigsten Public-Health-Kongresse Deutschlands unterstreicht die Fakultät Gesundheitswesen das Profil der Ostfalia als engagierte, diskursstarke und gesellschaftlich verantwortliche Hochschule, die nicht nur in Lehre und Forschung, sondern auch im Transfer und in gesundheitspolitischen Diskursen aktiv Akzente setzt.