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Einblicke in Innovation und Kultur: Studierende der Ostfalia reisen nach China

Aktuelles , , Fakultät Maschinenbau , Von: Mandy Fleer

Exkursion nach Hangzhou: Ostfalia-Studierende erleben internationale Zusammenarbeit und knüpfen erste Kontakte im Ausland.

Eine Gruppe Studierender steht vor der Skyline von Shanghai
Vor der Skyline in Shanghai: Studierende aus der Fakultät Maschinenbau reisten nach China, um Einblicke ins Studium und in Unternehmen vor Ort zu bekommen. Foto: Ostfalia

China zählt zu den führenden Wirtschaftsmächten weltweit und prägt maßgeblich technologische Entwicklungen. Für angehende Ingenieur*innen ist es deshalb wichtig, internationale Erfahrungen zu sammeln. An der Ostfalia wird dies aktiv gefördert: Prof. Rolf Roskam von der Fakultät Maschinenbau pflegt seit über 20 Jahren eine Kooperation mit einer Partnerhochschule in Hangzhou und ermöglicht regelmäßig Exkursionen für Studierende. 

Austausch in Hangzhou

In diesem Jahr konnten zehn Studierende an einer Exkursion nach China teilnehmen. Dort lernten sie nicht nur den Campus und die Fakultät kennen, sondern kamen auch mit chinesischen Studierenden in Kontakt. „Man hat sich direkt mit Studierenden vernetzt, die bald auch zu uns nach Deutschland kommen“, berichtet Frederik Liedtke, der im vierten Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert. 

Neben Einblicken in die Lehre standen auch kulturelle und sprachliche Erfahrungen auf dem Programm. In einem Crashkurs lernten die Studierenden erste Grundlagen der chinesischen Sprache. „Die Sprache ist schon ganz anders aufgebaut als unsere. Die verschiedenen Betonungen machen es nicht gerade einfach, aber es war auf jeden Fall sehr interessant“, sagt Frederik.

Innovation und Arbeitswelt

Die Besichtigung von Unternehmen aus den Bereichen Energiespeicherung und Gebäudeautomatisierung war für die Studierenden besonders spannend. „Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell sich Technologien entwickeln und wie fortschrittlich viele Unternehmen dort arbeiten“, erzählt Friedrich Zach, ebenfalls Student im vierten Semester. Auch der Alltag in China hinterließ Eindruck: „Alles läuft über Apps – Bezahlen, Mobilität, einfach alles.“

Kulturelle Eindrücke

Die Studierenden hatten abseits des fachlichen Programms auch Zeit für klassisches Touri-Programm. Sie erkundeten Hangzhou, besuchten den berühmten Westsee und reisten anschließend weiter nach Shanghai. „Die Skyline in Shanghai war einfach beeindruckend. Wenn man oben auf dem Shanghai Tower steht und über die Stadt schaut, merkt man erst, wie riesig alles ist“, so Friedrich.

Gleichzeitig bot die Reise neue Perspektiven auf kulturelle Unterschiede. „Man merkt sofort, dass es eine ganz andere Kultur ist. Es ist fast wie eine 180-Grad-Wendung zu Europa“, sagt Frederik. Dennoch habe er die Menschen als sehr offen erlebt: „Wenn man selbst aufgeschlossen ist, kommt man schnell ins Gespräch und kann viel lernen.“

Anhaltende Kontakte

Zwischen den deutschen und den chinesischen Studierenden konnten während der Exkursion erste Kontakte und Freundschaften entstehen. Und auch nach dieser Woche bleibt der Kontakt: Im Wintersemester kommen acht chinesische Studierende aus Hangzhou an die Ostfalia und zwei deutsche Studierende planen ein Auslandssemester in China. Auch Friedrich hat jetzt Lust, selbst für ein Semester ins Ausland zu gehen: „Es ist einfach spannend, andere Kulturen kennenzulernen und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.“

Ansprechperson

Prof. Dr.-Ing. Rolf Roskam

Beauftragter Internationalisierung

Leiter Studiengang Master Systems Engineering

Leiter Segelgruppe Ostfalia

Gebäude A, Raum 060, Wolfenbüttel

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