Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat den Hauptberuflichen Vizepräsidenten Volker Küch ab dem 11. Juni 2026 offiziell beauftragt, die Geschäfte des Präsidenten der Ostfalia Hochschule wahrzunehmen. Volker Küch übernimmt diese Aufgabe zusätzlich, bis die Stelle der Präsidentin/des Präsidenten neu besetzt ist. Damit führt Küch ab sofort die Amtsbezeichnung „Präsident (m. d. W. d. G. b.)“ und bleibt gleichzeitig Hauptberuflicher Vizepräsident für Personal und Finanzen. Der gebürtige Salzgitteraner arbeitet seit 1990 an der Ostfalia Hochschule, seit 2006 ist er Hauptberuflicher Vizepräsident.
„Ich danke für das große Vertrauen, das in mich, aber auch in unsere beiden anderen Präsidiumsmitglieder gesetzt wird", sagt Küch. „Wir haben das Sommersemester gut genutzt und einen breiten Beteiligungsprozess für die Hochschulentwicklung angestoßen. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, die konstruktiven Ergebnisse aus diesem Dialog aufzugreifen und partizipativ weiterzuführen. Die Transformation unserer Wirtschaftsregion, der demografische Wandel und dynamische Entwicklung von künstlicher Intelligenz stellen auch unsere Hochschule vor Herausforderungen, auf die wir uns einstellen müssen und die auch Veränderungen in unserer Ostfalia bedeuten werden. Meine Priorität liegt darauf, in dieser Übergangszeit Stabilität zu gewährleisten und gemeinsam mit dem Team der Hochschulleitung die Weichen für die Zukunft zu stellen."
Seit dem Ausscheiden von Präsidentin Prof. Dr. Julia Siegmüller Ende März hatte Küch die Führungsaufgaben in seiner Funktion als hauptberuflicher Vizepräsident bereits stellvertretend wahrgenommen und gemeinsam mit der Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Prof. Dr. Ina Schiering, und dem Vizepräsidenten für Lehre, Studium und Weiterbildung, Prof. Dr. Thomas Benda, die Amtsgeschäfte der Hochschule weitergeführt. Das amtierende Präsidium hat alle Standorte besucht, um in einem offenen Dialogformat mit den Hochschulangehörigen ins Gespräch zu kommen. Alle Mitarbeitenden, Lehrenden, Forschenden und Studierenden waren und sind eingeladen, gemeinsam Potenziale für die strategische Weiterentwicklung der Hochschule zu bestimmen und konkrete Lösungen zu erarbeiten.
Für die Wahl einer neuen Präsidentin/eines neuen Präsidenten hat eine Findungskommission ihre Arbeit aufgenommen. Die Findungskommission besteht aus 3 Mitgliedern des Senats, 3 Mitgliedern des Hochschulrats, beratend einem Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Gleichstellungsbeauftragten.
Zum Hintergrund: m.d.W.d.G.b. ist die behördenübliche Abkürzung für „mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt“