Vom FSJ über ein Au-pair-Jahr in den USA bis ins Studium: Silvia Trematerra (23) studiert Medienkommunikation am Ostfalia-Campus Salzgitter. Im Interview spricht sie über kreative Projekte, Herausforderungen im Studium und warum es wichtig ist, den eigenen Weg zu gehen.
Mandy Fleer, Ostfalia-Redaktion: Silvia, wie war dein Weg bis zum Studium?
Silvia: Ich habe mein Fachabitur gemacht und danach ein FSJ – jeweils ein halbes Jahr in einem Pflegeheim und in einer Kita. Anschließend war ich ein Jahr als Au-pair in den USA. Weil ich erst im Herbst zurückkam, habe ich noch ein Jahr im Einzelhandel gearbeitet, bevor ich mit dem Studium starten konnte.
War dir früh klar, dass du studieren möchtest?
Silvia: Ja, der Wunsch war schon da. Das FSJ habe ich auch gemacht, um den praktischen Teil für mein Fachabitur zu erfüllen und überhaupt studieren zu können.
Warum Medienkommunikation?
Silvia: Ich bin ein kreativer Mensch, interessiere mich für Sprachen und arbeite gern mit Menschen. Medienkommunikation verbindet das alles. Außerdem spielt Social Media in meinem Alltag eine große Rolle – da lag der Studiengang einfach nahe.
Warum hast du dich dann für die Ostfalia entschieden?
Silvia: Ich habe mich an mehreren Fachhochschulen beworben, vor allem in der Region. Nach meinem Auslandsjahr wollte ich nicht zu weit weg von meiner Familie. Die Ostfalia war nicht von Anfang an meine erste Wahl, aber heute bin ich sehr zufrieden.
Was gefällt dir am Studium besonders?
Silvia: Der Praxisanteil. Wir arbeiten viel an Projekten, zum Beispiel an Film- oder Magazinproduktionen. Es ist schön, am Ende ein fertiges Ergebnis in der Hand zu haben. Gleichzeitig sind auch die theoretischen Inhalte wichtig, zum Beispiel im Bereich Medienethik.
Gab es etwas, das dich überrascht hat?
Silvia: Wie unterschiedlich die Studierenden sind und wie sehr wir uns gegenseitig unterstützen. Es gibt eine starke Gemeinschaft. Das hilft gerade am Anfang sehr.
Hattest du Sorgen vor dem Studienstart?
Silvia: Ja, vor allem wegen den Prüfungen. Ich finde, dass das Bildungssystem nicht für alle gleich gut funktioniert. Das kann Druck machen und zu Versagensängsten führen.
Was hilft dir im Umgang damit?
Silvia: Darüber zu sprechen, mit Freund*innen oder Kommiliton*innen. Und möglichst früh mit dem Lernen und den Abgaben anzufangen, damit nicht alles auf einmal kommt.
Hast du schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?
Silvia: Ich interessiere mich besonders für den journalistischen Bereich. Wo genau ich später arbeite, weiß ich noch nicht. Da bin ich offen.
Was möchtest du Studieninteressierten mitgeben?
Silvia: Schaut euch verschiedene Hochschulen an und macht euch mehrere Pläne. Und vor allem: Studiert das, was euch wirklich interessiert und nicht das, was andere erwarten.
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