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Ostfalia erhält 11,8 Millionen Euro für Gebäudesanierung

Pressemitteilung , , Gebäudemanagement, Arbeitssicherheit und Umweltschutz , Von: Nadine Zimmer

Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes.

Blick von oben auf ein Gebäude am Campus Am Exer.
Blick von oben auf das Gebäude Am Exer 4 am Campus der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel.

Zusätzlich zu den regulären Bau- und Sanierungsmitteln stellt das Land insgesamt rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Die Ostfalia Hochschule erhält 11,84 Millionen Euro. 

Volker Küch, Ostfalia-Präsident (m.d.W.d.G.b.) begrüßt das Investitionsprogramm, das einen Schwerpunkt in Klimaschutz und Energieeffizienz legt. „Mit den Investitionen werden wir Sanierungsmaßnahmen an allen vier Standorten unserer Hochschule verwirklichen. Allgemein wird dabei ein Schwerpunkt in der Sanierung von Fassaden, Dächern und der Modernisierung von Technischer Gebäudeausrüstung wie Lüftungsanlagen liegen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und deshalb erneuert und energetisch modernisiert werden müssen“, erklärt Küch.

Die geplanten Investitionen verteilen sich wie folgt auf die Standorte der Ostfalia:

  • 3,3 Mio. € für den Standort Salzgitter
  • 2,2 Mio. € für den Standort Suderburg
  • 3,26 Mio. € für den Standort Wolfenbüttel
  • 3,08 Mio. € für den Standort Wolfsburg

Mit dem Geld sollen unter anderem in Laborgebäuden der Fakultät Fahrzeugtechnik in Wolfsburg und der Fakultät Versorgungstechnik in Wolfenbüttel „Am Exer 4“ die Raumlufttechnik für die Chemischen Labore, der Fernwärmeanschluss und die Mess- und Regeltechnik zur Optimierung des Gebäudebetriebes erneuert werden.

Neben der Sanierung der Technischen Gebäudeausrüstung dieser Gebäude ist in Wolfsburg auch eine Dachsanierung vorgesehen und in Wolfenbüttel der Austausch von Fenstern.

Zudem sind Mittel für die Sanierung der Lüftungs- und Kältetechnik sowie der Warmwasseraufbereitung der Mensen in Salzgitter und Suderburg vorgesehen; in Suderburg ist zudem eine Anpassung der Kochküche an den veränderten Bedarf und die Erneuerung der mittlerweile über 30 Jahre alten Küchentechnik geplant.

Weitere geplante Maßnahmen sind die Sanierung der Dächer in Salzgitter mit Dämmung der obersten Geschossdecke, die Sanierung der Fassade des Rechenzentrums in Suderburg sowie allgemeine Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes.

Hintergrund:
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes. Sie werden über zwei Programme bereitgestellt: rund 377 Millionen Euro (60 Prozent) aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern, rund 250 Millionen Euro (40 Prozent) aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG). Mit den Bundesmitteln sind verbindliche Fristen verbunden. Die Mittel aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern müssen bis 2030 verausgabt werden. Für die Mittel aus dem LuKIFG gilt eine Umsetzungsfrist bis 2042. Somit können sowohl kurzfristig notwendige Maßnahmen als auch langfristige Investitionen in die Hochschulinfrastruktur des Landes finanziert werden.

Ansprechperson