Kann künstliche Intelligenz die Natur retten?
Datum / Dauer: 15.04.2026
Uhrzeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft – doch kann sie beim Schutz der biologischen Vielfalt eine entscheidende Rolle spielen?
Wir diskutieren derzeit intensiv über die Risiken von KI: hoher Stromverbrauch, wachsender Wasserbedarf, steigender Rohstoffhunger. Das ist richtig und notwendig.
Aber reicht diese Perspektive aus? Oder übersehen wir dabei, dass KI zugleich helfen kann, biologische Vielfalt besser zu schützen?
Die Biodiversitätsforscherin, Unternehmerin und Autorin Dr. Frauke Fischer spricht am 15. April 2026 um 16:00 Uhr im Wissensort Wolfenbüttel (WoW) über genau diese Frage: Wie kann künstliche Intelligenz im Naturschutz sinnvoll eingesetzt werden – und wo liegen ihre Grenzen?
KI kann heute schon dabei helfen, Verhaltensmuster von Insekten und Vögeln zu analysieren, Tierstimmen auszuwerten und Veränderungen in Ökosystemen früher sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die entscheidende Frage: Darf technologische Innovation uns dazu verleiten, die Intelligenz der Natur selbst zu unterschätzen?
Frauke Fischer warnt zu Recht vor zu viel Technikgläubigkeit. Denn vielleicht liegt die Zukunft nicht in der Idee, Natur technisch zu ersetzen, sondern darin, natürliche und künstliche Intelligenz klüger zusammenzudenken.
Ich finde: Genau solche Debatten brauchen wir gerade – jenseits von Fortschrittseuphorie und Kulturpessimismus.
Was meinen Sie? Kann KI zu einem echten Werkzeug des Naturschutzes werden – oder produziert sie am Ende mehr Probleme, als sie löst?
📍 Wissensort Wolfenbüttel (WoW)
📅 15. April 2026
🕓 16:00 Uhr
WOW! Wissensort Wolfenbüttel
Löwenstraße 1
38300 Wolfenbüttel
Telefon:+49 5331 / 86-162
E-Mail:wow@wolfenbuettel.de
Internet:http://www.wow.wf.de/
Die Mast-Stiftungen stellen anlässlich des Vortrags 60 signierte Exemplare des Sachbuchs „Kann KI die Natur retten?“ (oekom verlag) für die Besucherinnen und Besucher bereit. Der Vortrag findet im Verbund mit der Klimakonferenz 2026 statt, die erstmalig an der Ostfalia Hochschule veranstaltet wird. Neben dem Landkreis und der Stadt Wolfenbüttel beteiligen sich die Mast-Stiftungen, Ostfalia - University of Applied Sciences und das Projekt Nachhaltige Ostfalia (NachOs) an der Ausrichtung.
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Redaktion: Matthias Dickel
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M. A. Matthias Dickel
Projektmitarbeiter Hochschultransformation - Nachhaltige Ostfalia
Hochschulentwicklung - QM
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