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EU CAP Netzwerktreffen mit Projektvorstellung von WassKli und 4DRain

Aktuelles , , Fakultät Bau-Wasser-Boden , Von: Marie Ruhm / Paul Mandelkow

Mehr als 250 Teilnehmende aus allen Ländern der Europäischen Union zu Gast beim INBW in Suderburg.

Personen stehen auf einem Feldweg und diskutieren.
Teilnehmende der Veranstaltung EU CAP am Versuchsfeld der Future Farm in Suderburg. Foto: Paul Mandelkow/Ostfalia

Im Rahmen des EU CAP Netzwerktreffens vom 19.-21.5 in Hamburg kamen insgesamt mehr als 250 Teilnehmende aus Landwirtschaft, Forschung, Politik, Agri Business und Verwaltung aus allen Ländern der Europäischen Union zusammen. In dem EU CAP Netzwerk tauschen sich die Beteiligten aus Forschungs- und Umsetzungsprojekten aus, die von der Europäischen Union über Initiativen der Gemeinsamen Agrarpolitik gefördert werden.

Am ersten Tag standen sechs gemeinsame Exkursionen nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf dem Programm, bei denen jeweils zwei geförderte Projekte vor Ort besucht wurden. Die Ostfalia Hochschule hat mit dem INBW (Fakultät Bau-Wasser-Boden am Campus Suderburg) an drei der insgesamt zwölf Besichtigungspunkte ihre Projekte vorgestellt. Nach ihrer Ankunft mit Reisebussen, informierten sich die Gäste vor Ort über die aktuelle Wassersituation in der Region sowie über innovative Ansätze für eine nachhaltige und klimaangepasste Bewässerung in Nordostniedersachsen. 

Im Mittelpunkt der Exkursion standen von Seiten der Ostfalia die Forschungsprojekte WassKli (externer Link, öffnet neues Fenster) und 4DRain (externer Link, öffnet neues Fenster), die vom Institut für nachhaltige Bewässerung und Wasserwirtschaft im ländlichen Raum (INBW) durchgeführt werden. Kürzlich wurden auf landwirtschaftlichen Flächen in der Region moderne Sensoren im Zuge von WassKli installiert, die wichtige Daten für die zukünftige Bewässerungsstrategie liefern sollen. Besonders beeindruckt waren die Exkursionsteilnehmer von der Größe des Wasserspeichers Stöcken mit 770.000 m³ in dem Wasser aus der Zuckerrübenfabrik in Uelzen gespeichert und wieder verwendet wird. Das Wasser kommt mit der Rübe vom Acker und geht über die Bewässerung wieder dorthin zurück. Auch im weiteren Verlauf der Konferenz wurde dieser Eindruck von den Exkursionsteilnehmern immer wieder geäußert und als positives Beispiel angeführt.

Gefördert wird das Projekt WassKli im Rahmen von „Landwirtschaftliche Produktion und Nachhaltigkeit (EIP Agri)“ durch die Europäische Union. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Juli 2024 bis Juni 2027. Das EFRE-Projekt 4DRain wird kofinanziert von der Europäischen Union und läuft von Juni 2025 bis Ende Dezember 2026.

Ansprechperson

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher

Gebäude I, Raum I 08, Suderburg

Professor für 

• Hydromechanik

• Angewandte Hydrologie

• Stauanlagen und Wasserkraftanlagen

• Flussgebietsmanagement

• Hochwasserrisikomanagement

• Modellierung in der Wasserwirtschaft

• Klimawandel und Umweltauswirkungen

 

Institutsleitung INBW

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher