Direkt zum Inhalt


BELS-Studierende schließen Auslandssemester an der Kathmandu University erfolgreich ab

Aktuelles , , Fakultät Recht
Viele Menschen dichtgedrängt auf einem Platz in Nepal, die Farbe orange dominiert die Bekleidung. Auch im Gesicht haben viele orangene Farbe. Einige runde, schirmartige Gegenstände sind auf dem Platz zu sehen.
Bisket Jatra, Neujahrfest in Nepal
Niklas Wilms und Gökcen Sungur beim Neujahrfest in Nepal lächeln in die Kamera. Sie haben orangene Farbspritzer im Gesicht und auf der Oberbekleidung.
Niklas Wilms (links) und Gökcen Sungur (rechts) beim Bisket Jatra, dem Neujahrfest in Nepal

Die BELS-Studierenden Gökcen Sungur und Niklas Wilms haben im Rahmen des DAAD-geförderten SDG-Partnerschaftsprojekts “Implementation of the Sustainable Development Goals: A Comparative Approach in India, Nepal, and Germany” ein Auslandssemester an der Kathmandu University School of Law in Nepal absolviert.

Der Aufenthalt war Teil des internationalen SDG-Partnerschaftsprojekts, das sich mit der Umsetzung der Sustainable Development Goals und nachhaltiger Entwicklung im Vergleich zwischen Indien, Nepal und Deutschland beschäftigt. Neben dem fachlichen Austausch konnten die Studierenden dadurch auch Einblicke in gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen in Nepal gewinnen.

Während ihres Aufenthalts nahmen die beiden Studierenden am regulären Lehrbetrieb der Partnerhochschule teil. Der Unterricht fand überwiegend auf Englisch statt und war durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden geprägt. Die Veranstaltungen fanden in Klassen mit etwa 40 bis 50 Studierenden statt. Neben dem regulären Unterricht waren auch Präsentationen und die aktive Mitarbeit der Studierenden ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltungen. Gelegentlich wurden Inhalte auch auf Nepali erklärt, wobei bei Rückfragen die Möglichkeit bestand, sich die Inhalte anschließend auf Englisch erklären zu lassen.

Neben dem Studium sammelten Gökcen Sungur und Niklas Wilms zahlreiche Erfahrungen im nepalesischen Alltag und knüpften schnell Kontakte zu einheimischen Studierenden und weiteren Menschen vor Ort. Gerade der direkte Austausch mit Einheimischen ermöglichte ihnen einen Einblick in den Alltag und die Kultur Nepals. Auch die zunächst ungewohnten Unterschiede, etwa im Verkehr, im Stadtbild und in verschiedenen alltäglichen Abläufen, gehörten zu den Erfahrungen des Aufenthalts. An die neue Umgebung gewöhnten sich beide jedoch schnell und fühlten sich im Laufe ihres Aufenthalts zunehmend wohl.

Auch außerhalb der Universität erkundeten die Studierenden verschiedene Orte in Nepal. Neben Kathmandu und dem bekannten Stadtteil Thamel besuchten sie unter anderem Bhaktapur, Thimi, Patan, Banepa und Dhulikhel. Sie nahmen an lokalen Festen teil und besuchten verschiedene Tempel und kulturell bedeutende Orte. Ein besonderes Erlebnis war außerdem eine gemeinsame Reise in den Chitwan-Nationalpark, bei der sie an einer Jeep-Tour teilnahmen und sogar einen Tiger beobachten konnten.

Auch individuelle Unternehmungen gehörten zum Aufenthalt: Gökcen Sungur verbrachte unter anderem Zeit in Pokhara, wo sie in einem Hostel weitere Reisende kennenlernte und einen Paragliding-Flug unternahm. Niklas Wilms sammelte bei einer mehrtägigen Wanderung sowie beim Fußball- und Basketballspielen mit Einheimischen weitere Erfahrungen außerhalb des Universitätsalltags.

Im Rahmen ihres Aufenthalts prüften die Studierenden gemeinsam mit ihrem Vermieter die Möglichkeiten für eine kleine Nachhaltigkeitsinitiative. Dabei wurden unter anderem Ideen wie das Pflanzen von Bäumen und das Sammeln von Müll entwickelt. Bei der Ausarbeitung des Projekts stießen sie auf verschiedene Herausforderungen und konnten daraus wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen wurden dadurch zu einem wichtigen Bestandteil ihres Aufenthalts und ermöglichten den Studierenden, sich mit unterschiedlichen Lebensbedingungen und den alltäglichen ökologischen Herausforderungen in Nepal auseinanderzusetzen.

Der Aufenthalt bot den beiden Studierenden damit nicht nur die Möglichkeit, Erfahrungen an einer internationalen Partnerhochschule zu sammeln, sondern auch einen unmittelbaren Einblick in den Alltag und die Kultur Nepals. Insbesondere der enge Kontakt zu den Menschen vor Ort und die schnelle Eingewöhnung in die zunächst ungewohnte Umgebung machten das Auslandssemester zu einer vielseitigen Erfahrung.

Die Ostfalia wird im Rahmen des Projekts gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst.