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Partnerschaften pflanzen, Wirkung entfalten: Interkulturelles SDG-Engagement durch gemeinsames Umwelthandeln

Aktuelles , , Fakultät Recht
Vorstellungsfolie der studentische Initiative "Tree Planters of SLSP", einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, die sich der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung widmet.

Am 8. Mai 2025 nahmen Studierende aus Indien, Nepal und Deutschland, die am DAAD-SDG-Partnerschaftsprojekt “Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung – Indien, Nepal und Deutschland” teilnehmen, an einer aufschlussreichen Wissensaustauschveranstaltung teil. Diese wurde von der Symbiosis Law School (SLS) in Pune in Zusammenarbeit mit der Brunswick European Law School (BELS) der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften organisiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die wegweisende studentische Initiative „Tree Planters of SLSP“, eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die sich der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung durch strukturierte, gemeinschaftsgetragene Umweltmaßnahmen widmet.

Unter der Leitung der Projektverantwortlichen Prof. Dr. Shashikala Gurpur, Fulbright-Stipendiatin und Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Symbiosis International University, stellten die Mitglieder der Initiative ihr strategisches Konzept für nachhaltige Aufforstung und die Förderung der biologischen Vielfalt im urbanen Indien vor. Mit mehr als 550 gepflanzten Setzlingen in zwei Projektphasen – darunter auch die Anlage eines Schmetterlingsgartens – veranschaulichte die Initiative, wie studentisches Engagement, wissenschaftliche Erkenntnisse und lokale Partnerschaften gemeinsam messbare ökologische Verbesserungen bewirken können.

Deutsche Austauschstudierende, die zuvor in Pune an der Initiative mitgewirkt hatten, berichteten von ihren Erfahrungen mit interkulturellem Lernen und dem Einsatz von Projektmanagementwerkzeugen wie Confluence, die die Koordination und Umsetzung der Pflanzaktionen erleichterten. Zu den zentralen fachlichen Erkenntnissen gehörten die rechtlichen Implikationen des Schutzes der Ozonschicht, die Erhaltung von Arten sowie die Bedeutung standort- und klimagerchter Pflanzkonzepte.

Die Veranstaltung bot ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie ökologisches Verantwortungsbewusstsein, rechtliches Wissen und interkulturelle Zusammenarbeit zusammenwirken können, um übertragbare, von Studierenden entwickelte Lösungsansätze hervorzubringen. Darüber hinaus wurden konkrete kurz-, mittel- und langfristige Ziele formuliert. Dazu zählen die Ausweitung der Initiative auf entwaldete Gebiete in benachbarten Regionen sowie die Anpassung des Modells an die Gegebenheiten in Nepal und Deutschland im Rahmen künftiger Studierendenaustauschprogramme.

Diese gemeinsame Plattform trug nicht nur zur Umsetzung der zentralen Ziele des DAAD-SDG-Projekts bei, sondern bekräftigte zugleich den Wert praxisorientierter, vergleichender und lokal verankerter Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung.

Die Ostfalia wird im Rahmen des Projekts gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst.