Peukert (Pe): Herzlich willkommen an der Fakultät Versorgungstechnik, Herr Prof. Nielsen! Wir haben vier Fragen vorbereitet, die wir gerne an Sie richten möchten. Zunächst würden wir gerne wissen, welche Tätigkeit Sie zuvor ausgeübt haben?
Nielsen (Ni): Vor meinem Start an der Ostfalia war ich Projektingenieur bei der TLK-Thermo GmbH in Braunschweig und hab mich vor allem mit der dynamischen Simulation von energietechnischen Anlagen befasst. Der Fokus meiner Projekte lag hier anfangs auf fossil befeuerten Kraftwerken und zuletzt auf Großwärmepumpen im zweistelligen Megawattbereich.
Pe: Warum wollten Sie Professor an unserer Fakultät werden und was möchten Sie hier erreichen?
Ni: Die Motivation für diese Professur war hauptsächlich, dass ich mein Wissen gerne an die nächste Generation weitergeben möchte und dass ich Spaß an der Lehre habe. Erreichen möchte ich vor allem, dass ich eventuell ein paar Studierende davon überzeugen kann, dass Thermodynamik und Strömungstechnik gar nicht so schrecklich sind und dass ich in Zukunft auch spannende Forschungsprojekte in diesen Bereichen akquirieren kann.
Pe: Wie bereiten Sie sich auf Ihre Vorlesungen vor und welche Module/Fächer werden Sie belegen?
Ni: Da ich Vorlesungen in dem Umfang das erste Mal halten werde, muss ich den besten Weg der Vorbereitung für mich glaube ich noch finden. Wahrscheinlich werde ich die Vorlesungen zuerst einmal für mich selbst halten, um einschätzen zu können wo ich noch nachbessern muss. Lehren werde ich vor allem Strömungstechnik, Thermodynamik und Energiewirtschaft.
Pe: Verraten Sie uns, was Sie gerne in Ihrer Freizeit machen oder wo und wie Sie auf neue Ideen kommen?
Ni: Die neuen Ideen kommen mir eigentlich meistens auf dem Rad auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie, beim Taekwondo, in unserem Garten oder braue ab und zu auch mein eigenes Bier.
Pe: Vielen Dank für das Interview und einen guten Start ins erste Semester!