Im Forschungsprojekt „WaTsup“ (Wärme aus Trinkwasser – sicher und praktikabel) wird untersucht, wie Trinkwasser als nachhaltige Wärmequelle für Gebäude genutzt werden kann. Ziel ist es, eine klimafreundliche und zugleich sichere Alternative für die Wärmeversorgung in urbanen Räumen zu entwickeln.
Da in dicht bebauten Städten oft nur begrenzte Möglichkeiten für klassische Umweltwärmequellen wie Erdsonden oder Luftwärmepumpen bestehen, rückt die Nutzung bestehender Trinkwassernetze in den Fokus. Diese bieten ganzjährig stabile Temperaturen und könnten in Kombination mit Wärmepumpentechnologie einen Beitrag zur Wärmewende leisten.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Sicherstellung der Trinkwasserhygiene sowie der technischen und rechtlichen Umsetzbarkeit. In Modellregionen werden hierzu verschiedene Ansätze erprobt und weiterentwickelt.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in praxisnahe Handlungsempfehlungen für Planung, Betrieb und Regulierung überführt werden und so die Grundlage für eine breitere Anwendung schaffen.
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und läuft bis 2029.