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Trinkwasser als Wärmequelle: Fakultät Versorgungstechnik forscht an innovativer Lösung für die Wärmewende

Aktuelles , , Fakultät Versorgungstechnik , Von: Jaqueline Gebauer

Die Nutzung von Trinkwasser als Wärmequelle für Gebäude wird erforscht, um eine sichere, nachhaltige und praxisnahe Lösung für die Wärmewende zu entwickeln.

Zwei Professoren am Tisch und unterhalten sich über das Projekt.
v.l.n.r. Prof. Dr.-Ing. Lars Kühl und Prof. Dr.-Ing. Jens Wagner koordinieren die Forschungsarbeiten im Projekt WaTsup zur Nutzung von Trinkwasser als Wärmequelle.

Im Forschungsprojekt „WaTsup“ (Wärme aus Trinkwasser – sicher und praktikabel) wird untersucht, wie Trinkwasser als nachhaltige Wärmequelle für Gebäude genutzt werden kann. Ziel ist es, eine klimafreundliche und zugleich sichere Alternative für die Wärmeversorgung in urbanen Räumen zu entwickeln.

Da in dicht bebauten Städten oft nur begrenzte Möglichkeiten für klassische Umweltwärmequellen wie Erdsonden oder Luftwärmepumpen bestehen, rückt die Nutzung bestehender Trinkwassernetze in den Fokus. Diese bieten ganzjährig stabile Temperaturen und könnten in Kombination mit Wärmepumpentechnologie einen Beitrag zur Wärmewende leisten.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Sicherstellung der Trinkwasserhygiene sowie der technischen und rechtlichen Umsetzbarkeit. In Modellregionen werden hierzu verschiedene Ansätze erprobt und weiterentwickelt.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in praxisnahe Handlungsempfehlungen für Planung, Betrieb und Regulierung überführt werden und so die Grundlage für eine breitere Anwendung schaffen.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und läuft bis 2029.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier