Die IdeenExpo 2026 bot erneut zahlreiche Möglichkeiten, Technik und Naturwissenschaften praxisnah zu erleben. Auch die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften war mit einem eigenen Ausstellungsbereich vertreten. Die Fakultät Versorgungstechnik präsentierte dort mit dem „Ostfalia Powerhouse“ ein interaktives Exponat, das Besucherinnen und Besucher dazu einlud, Energieerzeugung und moderne Gebäudetechnik selbst auszuprobieren.
Im Mittelpunkt stand die Idee, Energie nicht nur zu erklären, sondern unmittelbar erlebbar zu machen. Durch eigene Muskelkraft erzeugten die Teilnehmenden elektrische Energie und konnten direkt nachvollziehen, wie diese für verschiedene Anwendungen genutzt wurde.
Mit Muskelkraft Energie erzeugen
Das Ostfalia Powerhouse ermöglichte es den Besucherinnen und Besuchern, an verschiedenen Stationen selbst Strom zu erzeugen. Ob beim Fahrradfahren, Rudern oder dem Drehen einer Handkurbel – die erzeugte Leistung wurde in Echtzeit gemessen und unmittelbar für technische Anwendungen eingesetzt.
Dadurch wurden grundlegende Zusammenhänge der Energie- und Versorgungstechnik anschaulich vermittelt. Gleichzeitig zeigte das Exponat, welche Rolle ein bewusster Umgang mit Energie und moderne Gebäudetechnik für eine nachhaltige Zukunft spielen.
Vier Mitmach-Stationen luden zum Ausprobieren ein
An vier interaktiven Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Anwendungen mit selbst erzeugter Energie betreiben.
Die Stationen im Überblick
- Beregnungsstation: Mit einer Handkurbel wurde eine Beregnungsanlage für ein Blumenbeet betrieben.
- Algenreaktor: Ein stromerzeugendes Fahrrad versorgte einen Kompressor, der einen Bioreaktor durchmischte.
- Lichtsäule mit Liegerad: Die erzeugte Leistung bestimmte die Helligkeit mehrerer Lampen und machte den Energiebedarf verschiedener Leuchtmittel sichtbar.
- Lichtsäule mit Rudergerät: Auch hier wurde die Beleuchtung durch Muskelkraft betrieben und reagierte unmittelbar auf die erzeugte Leistung.
Ergänzt wurde das Exponat durch einen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden ihre Energieproduktion an allen vier Stationen messen konnten. Die Ergebnisse wurden in einer Highscore-Liste erfasst und am Stand präsentiert.
Mit dem Ostfalia Powerhouse zeigte die Fakultät Versorgungstechnik, wie sich Wissenschaftskommunikation, Nachhaltigkeit und moderne Technik auf anschauliche Weise miteinander verbinden lassen. Das Exponat stieß während der IdeenExpo auf großes Interesse und bot zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen praxisnahen Zugang zu Themen der Energie- und Versorgungstechnik.