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KI Get Together am Campus Suderburg

Aktuelles , , Fakultät Handel und Soziale Arbeit , Von: Marie Ruhm

Erfolgreiches Prompting verständlich erklärt

(v.l.n.r.) Laura Risse, Laura Fiegenbaum, Thanh Long Dao und Prof. Dr. Björn Hermstein beim zweiten LeFOpen. Foto: Ruhm/Ostfalia
(v.l.n.r.) Laura Risse, Laura Fiegenbaum, Thanh Long Dao und Prof. Dr. Björn Hermstein beim zweiten LeFOpen. Foto: Ruhm/Ostfalia
(v.l.n.r.) Johannes Lünenschloß, Lena Bartsch, Tatjana Weiße, Regina Müller-Wagner und Nicole Klautke bei der Praxisphase des Workshops in Kleingruppen. Foto: Ruhm/Ostfalia
(v.l.n.r.) Johannes Lünenschloß, Lena Bartsch, Tatjana Weiße, Regina Müller-Wagner und Nicole Klautke bei der Praxisphase des Workshops in Kleingruppen. Foto: Ruhm/Ostfalia

Wie lassen sich KI-Tools gezielt steuern? 

Wie kann die Künstliche Intelligenz (ChatAI) so gesteuert werden, dass sie möglichst präzise und qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert? Mit dieser Frage setzte sich das zweite LeFOpen auseinander. Organisiert wurde die Veranstaltung, wie schon im November, von Prof. Dr. Björn Hermstein und dessen Mitarbeiterin Laura Risse.

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine verständliche Einführung in die Arbeitsweise von KI-Systemen. Im Fokus stand dabei die Rolle sogenannter Prompts – also gezielter Eingaben, mit denen Nutzer:innen die Ausgabe der KI beeinflussen. Es wurde deutlich: Nicht nur die inhaltliche Klarheit, sondern auch Struktur, Kontext und Zielsetzung eines Prompts sind entscheidend für die Qualität der generierten Ergebnisse.

Bessere Ergebnisse mit KI: Strategien für effektives Prompting

Darüber hinaus zeigte der Workshop verschiedene Strategien auf, mit denen sich KI-Ausgaben weiter optimieren lassen. Dazu gehörten unter anderem das schrittweise Verfeinern von Anfragen, das Definieren konkreter Rollen für die KI, die Vorgabe von Stilrichtungen sowie das Arbeiten mit Beispielen. Ebenso wurden technische Hintergründe und bestehende Grenzen thematisiert, um ein realistisches Verständnis für die Möglichkeiten und Einschränkungen von KI-Anwendungen zu vermitteln.

Erprobungsphase im KI Get Together: Prompting direkt anwenden

In der anschließenden Erprobungsphase konnten die Teilnehmenden das Gelernte direkt anwenden. Mit eigenen oder bereitgestellten Geräten experimentierten sie mit unterschiedlichen Prompt-Varianten und tauschten ihre Erfahrungen aus. Begleitet wurden sie dabei von Laura Fiegenbaum und Thanh Long Dao von der Schreibwerkstatt, die zusätzliche Perspektiven auf kreatives und zielgerichtetes Schreiben mit KI einbrachten.

Warum Prompting eine Schlüsselkompetenz der Zukunft ist

Organisatorin Laura Risse betonte die Relevanz des Themas: „Die Fähigkeit des Promptings gewinnt sowohl im Studium als auch im Berufsleben immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen des LeFOpen wurde darüber hinaus durch das gemeinsame, unabhängige Experimentieren über Fachrichtungen und Statusgruppen hinweg das große Potenzial gegenseitigen Lernens deutlich – im Sinne eines ko-konstruktiven Arbeitens."

Prompting verbindet dabei mehrere Zukunftskompetenzen: analytisches Denken, klare Kommunikation und die Fähigkeit, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Es ermöglicht, komplexe Aufgaben effizient zu lösen, kreative Prozesse zu unterstützen und Informationen gezielt aufzubereiten – Fähigkeiten, die sowohl im Studium als auch in der modernen Arbeitswelt immer stärker gefragt sind.

 

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