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Falko Mohrs besichtigt neue Sport- und Bewegungshalle der Ostfalia in Wolfenbüttel

Aktuelles , , Fakultät Soziale Arbeit, Gebäudemanagement, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement und Hochschulsport , Von: David Mache

Der niedersächsische Wissenschaftsminister macht auf seiner Sommerreise am Exer Station. Die Sporthalle setzt Maßstäbe bei Barrierefreiheiheit umdn Inklusion.

Baustellenbesuch in der neuen Turnhalle der Ostfalia am Exer in Wolfenbüttel (von links): Roland Distler (Leiter der Zentralen Serviceeinrichtung Gebäudemanagement an der Ostfalia), Fenja Schwede (Leitung Hochschulsport), Maria Pfitzner (Architekten Pfitzner Moorkens), Prof. Dr. Sandra Müller (Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit), Falko Mohrs (Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr.-Ing. Thomas Benda (Vizepräsident für Lehre, Studium und Weiterbildung), Thomas Albinus (Kreistagsabgeordener Wolfenbüttel), Jan Schröder (Landtagsabgeordneter Wolfenbüttel) und Nadine Maxrath (Interne Kommunikation und Vernetzung Ostfalia).
Baustellenbesuch in der neuen Turnhalle der Ostfalia am Exer in Wolfenbüttel (von links): Roland Distler (Leiter der Zentralen Serviceeinrichtung Gebäudemanagement an der Ostfalia), Fenja Schwede (Leitung Hochschulsport), Maria Pfitzner (Architekten Pfitzner Moorkens), Prof. Dr. Sandra Müller (Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit), Falko Mohrs (Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr.-Ing. Thomas Benda (Vizepräsident für Lehre, Studium und Weiterbildung), Thomas Albinus (Kreistagsabgeordener Wolfenbüttel), Jan Schröder (Landtagsabgeordneter Wolfenbüttel) und Nadine Maxrath (Interne Kommunikation und Vernetzung Ostfalia). Foto: David Mache/Ostfalia

Mächtige Sichtbetonwände, lichte Fensterfronten, ein stabiles Holztragwerk als Dachkonstruktion und natürlich ein weiter, ebener Boden: Die neue Sport- und Bewegungshalle der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel nimmt Formen an. Gut ein Jahr nach der Grundsteinlegung hat der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs (externer Link, öffnet neues Fenster), die Baustelle am 12. August auf seiner Sommerreise besichtigt. An drei Tagen besucht der Minister 13 Baustellen an neun Hochschulen in Hannover, Braunschweig, Wolfenbüttel, Clausthal, Göttingen, Oldenburg und Emden.

Neue Sporthalle der Ostfalia unterscheidet sich von Standard-Hallen

Die moderne Sporthalle am Exer ersetzt einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1939, Land und Hochschule investieren gemeinsam 13,15 Millionen Euro. Die Arbeiten liegen im Zeitplan - ab dem Sommersemester 2027 soll die 1.500 Quadratmeter große Halle genutzt werden können. Sie unterscheidet sich in einigen Punkten von Standard-Sporthallen:

  • Sanitär- und Umkleideräume sind im Sinne der Barrierefreiheit großzügiger ausgelegt. "Die Türen sind so breit, dass Menschen im Rollstuhl sie ohne Probleme passieren können", erläuterte Roland Distler, Leiter des Gebäudemanagements der Ostfalia Hochschule.
  • Die Halle ist mit einem Fahrstuhl ausgestattet und vollständig barrierefrei. “Wir ermöglichen hier inklusive Sportangebote als selbstbestimmte Teilhabe, die bei uns in Forschung und Lehre fest verankert ist”, sagte Prof. Dr. Sandra Verena Müller, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit.
  • Neben besonderen Anforderungen an die Barrierefreiheit muss der Bau auch den Anforderungen des Denkmalschutzes genügen. “Die Halle fügt sich vollständig in das denkmalgeschützte Gelände am Exer ein”, betonte Architektin Maria Pfitzner.
  • An der westlichen Außenfassade entsteht eine Kletterwand zum Sport- und Freizeitklettern. Unter anderem wird die Fakultät Soziale Arbeit diese Wand für Lehre und Forschung in der Erlebnispädagogik nutzen.
  • Das komplette Dach wird mit Photovoltaik ausgestattet. Den erzeugten Solarstrom wird die Hochschule für den Eigenverbrauch nutzen.
  • Eine ausziehbare Tribüne bietet bis zu 150 Zuschauer*innen Platz. Damit eignet sich die Halle beispielsweise auch für den Spiel- und Ligabetrieb im Basketball.
  • Die Halle ist teilbar und kann parallel von verschiedenen Gruppen bespielt werden.

Minister Falko Mohrs war besonders von der ganzheitlich barrierefreien Konzeption beeindruckt: “Das ist wirklich modellhaft: Hier entstehen top Bedingungen für Sport, Bewegung und Miteinander ganz unterschiedlicher Gruppen aus der Hochschule und darüber hinaus.” 

Ostfalia-Sporthalle ist offen für Vereine und Gruppen aus der Region

Der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Jan Schröder und der Wolfenbütteler Kreistagsabgeordnete Martin Albinus nahmen ebenfalls an der Besichtigung teil. Sie interessierten sich besonders für geplante Kooperationen mit Wolfenbütteler Vereinen, Kindergärten oder Betriebssportgruppen. “Es war schon immer ein Alleinstellungsmerkmal, dass wir am Campus tagsüber freie Nutzungszeiten anbieten konnten. Mit der neuen Halle ergeben sich viele Möglichkeiten”, erklärte Roland Distler.

Separate Räume für Kraft- und Gymnastiktraining, ein Büroraum und ein Seminarraum stehen insbesondere den Hochschulangehörigen zur Verfügung. Gemeinsam mit der Leiterin des Hochschulsports, Fenja Schwede, freut sich Ostfalia-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Thomas Benda auf die neue Halle: “Die attraktiven Räume und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten werten unseren Campus in Wolfenbüttel bedeutend auf.”

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