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Ostfalia beim Tag der Niedersachsen: Forschung zum Anfassen

Aktuelles , , Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Fakultät Handel und Soziale Arbeit, Fakultät Soziale Arbeit, Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien, Fakultät Versorgungstechnik, Marketing und Kommunikation , Von: Nadine Zimmer

Robotik, smarte Forensik und praxisnaher Dialog: Die Ostfalia präsentierte beim Tag der Niedersachsen ihre Vielfalt. Unsere Bildergalerie mit vielen Eindrücken.

Mario Bekeschus und Shouqiang Yang im Gespräch.
Mario Bekeschus (links), bekannter Autor von Regional- und Niedersachsen-Krimis, ließ sich von Ostfalia-Mitarbeiter Shouqiang Yang das Smart-Home-Forensics-Projekt der Ostfalia erklären.  David Mache
Ostfalia-Wissenschaftlerin Gabriella Roland
Ostfalia-Wissenschaftlerin Gabriella Roland sprach beim Format “Meet the Scientist” zum Thema Gebäudeautomation und erklärte den Besucher*innen, was ein Krake damit zu hat. Bei dem Projekt KIGeBe der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia geht es darum, bestehende Gebäudeautomation durch den Einsatz von KI-basierten Software-Agenten zu optimieren. Durch die Analyse von Betriebsdaten und darauffolgender selbstständiger Anpassung an Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, mithilfe der KI-Agenten, sollen Energie und damit Treibhausgasemissionen eingespart werden. Nadine Zimmer
Ostfalia-Wissenschaftler Prof. Dr. Harald Rau
Prof. Dr. Harald Rau sprach beim Format “Meet the Scientist” zur Frage „Was tun mit dem Müll? Oder: Eine Zukunft für altes Plastik aus dem Meer“. Das Revfin-Projekt der Ostfalia ist ein besonderes Beispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit. Es arbeitet ein interdisziplinäres Team aus den Instituten für Recycling und Medienmanagement mit vietnamesischen Universitäten, Instituten und Unternehmen zusammen. Es zielt darauf ab, die Verschmutzung vietnamesischer Küstengewässer durch alte Fischernetze systematisch zu reduzieren und zugleich nachhaltige Recyclingstrukturen aufzubauen. Nadine Zimmer
Ostfalia-Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Kirsten Wegner und Gabriella Roland.
Prof. Dr. Kirsten Wegner aus der Fakultät Handel und Soziale Arbeit am Campus Suderburg (links) und Gabriella Roland aus der Fakultät Versorgungstechnik beim Tag der Niedersachsen. Nadine Zimmer
Ostfalia-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Kirsten Wegner
Prof. Dr. Kirsten Wegner sprach beim Format “Meet the Scientist” zum autonomen Fahren im ländlichen Raum und erklärte, was Backwaren wie Croissants damit zu tun haben. In dem transdisziplinären Forschungsprojekt „SoFia - Sicheres autonomes kooperatives Fahren in der digitalisierten Distributionslogistik“ wird ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes elektronisches Fahrzeugmanagementsystem entwickelt. Dieses ermöglicht die sichere, automatisierte und kooperative Fahrt in der Distributionslogistik. Dabei werden konkrete Anwendungsbeispiele wie die Auslieferung von Backwaren vom Produktionsstandort in verschiedene Verkaufsfilialen berücksichtigt.
Ostfalia-Wissenschaftlerin Samira Nazemi
Samira Nazemi von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik beim Format “Meet the Scientist”. Sie sprach zur Frage „Wie können Geräte und Daten aus dem SmartHome genutzt werden, um die Ermittlungsarbeit in Kriminalfällen zu unterstützen?“. Im modernen Haushalt kommen zunehmend smarte Geräte zum Einsatz. Das Forschungsprojekt SmartHome Forensics der Ostfalia entwickelt Methoden, um digitale Spuren aus diesen Systemen forensisch zuverlässig zu erkennen, zu erheben und auszuwerten. Nadine Zimmer
Prof. Dr. Harald Rau und Maike Goldbach im Gespräch
Prof. Dr. Harald Rau (links) im Gespräch mit Maike Goldbach vom Haus der Wissenschaft. Nadine Zimmer
Der Stand der Ostfalia beim Tag der Niedersachsen
Die Ostfalia war beim Tag der Niedersachsen im Gemeinschaftszelt der ForschungRegion e.V. vertreten und präsentierte verschiedene Projekte und Studienmöglichkeiten. Julia Günther
Der Stand der Ostfalia beim Tag der Niedersachsen
Die Ostfalia war beim Tag der Niedersachsen im Gemeinschaftszelt der ForschungRegion e.V. vertreten und präsentierte verschiedene Projekte und Studienmöglichkeiten. Julia Günther
Fabian Aust (von links), Stefan Roth und David Mache beim Tag der Niedersachsen
Fabian Aust (links), Stefan Roth von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik sowie David Mache, stellv. Leiter Marketing und Kommunikation am Ostfalia-Stand. Julia Günther
Ein Roboter
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen und hatten alle Hände voll zu tun. Julia Günther
Ein Roboter
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen und hatten alle Hände voll zu tun. Julia Günther
Ein Roboter
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen und hatten alle Hände voll zu tun. Julia Günther
Stefan Roth und Fabian Aust aus der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Pressesprecherin Nadine Zimmer und David Mache, stellv. Leiter Marketing und Kommunikation beim Tag der Niedersachsen.
Stefan Roth und Fabian Aust aus der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Pressesprecherin Nadine Zimmer und David Mache, stellv. Leiter Marketing und Kommunikation beim Tag der Niedersachsen.  Julia Günther
Ein Roboter
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen und hatten alle Hände voll zu tun. Julia Günther
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen. Hier steuert Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser die Aktionen von Nao.
Die interaktiven Roboter Nao und Robbi waren ein Magnet für die Besucher*innen. Hier steuert Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser die Aktionen von Nao. David Mache
Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum machte beim Tag der Niedersachsen Halt am Ostfalia-Stand und interagierte mit den Robotern.
Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum machte beim Tag der Niedersachsen Halt am Ostfalia-Stand und interagierte mit den Robotern. David Mache
Blick auf den Ostfalia-Stand beim Tag der Niedersachsen
Am Sonntag präsentierte die Ostfalia das Forschungsprojekt SmartHome-Forensics auf dem Tag der Niedersachsen.  Nadine Zimmer
Präsentierten das SmartHome-Forensics-Projekt der Ostfalia: Samira Nazemi und Shouqiang Yang.
Präsentierten das SmartHome-Forensics-Projekt der Ostfalia: Samira Nazemi und Shouqiang Yang. Nadine Zimmer
Blick auf den Ostfalia-Stand beim Tag der Niedersachsen
Am Sonntag präsentierte die Ostfalia beim Tag der Niedersachsen das Forschungsprojekt “SmartForensics” - mit dabei (von links) Shouqiang Yang und Samira Nazemi aus der Fakultät Elektro- und Informationstechnik sowie David Mache, stellv. Leiter Marketing und Kommunikation. Ostfalia
Tom Lorenz und Kathrin Sophie Förster
Tom Lorenz und Kathrin Sophie Förster stellten beim Format “Meet the Scientist” die CompanionApp vor. Die App ist ein innovatives Tool, das von Mitarbeitenden der Fakultäten Soziale Arbeit und Informatik der Ostfalia gemeinsam mit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Betreuenden entwickelt wurde. Basierend auf dem Landmark-Training markiert die App markante Orientierungspunkte in der Umgebung und erleichtert so Navigation ohne komplexe kognitive Prozesse. Die App soll zunächst im Museum und in Folge auch in vielen anderen Kontexten wie dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder dem Weg zu Freunden zum Einsatz kommen. Auch die Erprobung mit weiteren Zielgruppen wie z.B. Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen oder progredienten Erkrankungen wie Demenzen wäre denkbar. David Mache

Im Gemeinschaftszelt der ForschungRegion e. V. konnten Besucherinnen und Besucher am Samstag (13.6.) und Sonntag (14.6.) zwei verschiedene Projekte kennenlernen: Stefan Roth und Fabian Aust aus der Fakultät Elektro- und Informationstechnik präsentierten am Samstag, was die interaktiven Roboter Robbi und Nao alles können und begeisterten viele Besucher*innen mit den Interaktionen der Roboter. Ob nun mit Handstand, Luftgitarre oder Fußballspielen - Robbi und Nao gewannen viele Sympathien. Am Sonntag übernahmen dann die Fakultätskolleg*innen Samira Nazemi und Shouqiang Yang und zeigten den Besucher*innen anhand einer interaktiven Simulation, wie digitale Spuren aus dem Smart Home bei der polizeilichen Ermittlungsarbeit helfen könnten.

Die Kurzgespräche im Format „Meet the Scientists“ boten an beiden Tagen darüber hinaus Blitzlicht-Einblicke in weitere aktuelle Forschungsprojekte der Ostfalia. Mit dabei waren:

Prof. Dr. Kirsten Wegner zum autonomen Fahren im ländlichen Raum. In dem transdisziplinären Forschungsprojekt „SoFia - Sicheres autonomes kooperatives Fahren in der digitalisierten Distributionslogistik“ wird ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes elektronisches Fahrzeugmanagementsystem entwickelt. Dieses ermöglicht die sichere, automatisierte und kooperative Fahrt in der Distributionslogistik. 

Gabriella Roland zum Thema Gebäudeautomation. Bei dem Projekt KIGeBe der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia geht es darum, bestehende Gebäudeautomation durch den Einsatz von KI-basierten Software-Agenten zu optimieren. Durch die Analyse von Betriebsdaten und darauffolgender selbstständiger Anpassung an Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, mithilfe der KI-Agenten, sollen Energie und damit Treibhausgasemissionen eingespart werden. 

Tom Lorenz und Kathrin Sophie Förster zur CompanionApp. Die App ist ein innovatives Tool, das von Mitarbeitenden der Fakultäten Soziale Arbeit und Informatik der Ostfalia gemeinsam mit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Betreuenden entwickelt wurde. Basierend auf dem Landmark-Training markiert die App markante Orientierungspunkte in der Umgebung und erleichtert so Navigation ohne komplexe kognitive Prozesse. Die App soll zunächst im Museum und in Folge auch in vielen anderen Kontexten wie dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder dem Weg zu Freunden zum Einsatz kommen. Auch die Erprobung mit weiteren Zielgruppen wie z.B. Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen oder progredienten Erkrankungen wie Demenzen wäre denkbar. 

Samira Nazemi zur Frage „Wie können Geräte und Daten aus dem SmartHome genutzt werden, um die Ermittlungsarbeit in Kriminalfällen zu unterstützen?“. Im modernen Haushalt kommen zunehmend smarte Geräte zum Einsatz. Das Forschungsprojekt SmartHome Forensics der Ostfalia entwickelt Methoden, um digitale Spuren aus diesen Systemen forensisch zuverlässig zu erkennen, zu erheben und auszuwerten. 

Prof. Dr. Harald Rau zur Frage „Was tun mit dem Müll? Oder: Eine Zukunft für altes Plastik aus dem Meer“. Das Revfin-Projekt der Ostfalia ist ein besonderes Beispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit. Es arbeitet ein interdisziplinäres Team aus den Instituten für Recycling und Medienmanagement mit vietnamesischen Universitäten, Instituten und Unternehmen zusammen. Es zielt darauf ab, die Verschmutzung vietnamesischer Küstengewässer durch alte Fischernetze systematisch zu reduzieren und zugleich nachhaltige Recyclingstrukturen aufzubauen.