Der Stifterverband stellt in seiner aktuellen Publikation Wie gelingen Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen? Erfolgsbeispiele der Hochschulperlen 2025 (externer Link, öffnet neues Fenster) verschiedene Ansätze vor, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Zu den vorgestellten Projekten gehört auch die Initiative Duale Forschung und Entwicklung der Ostfalia.
Wissenschaftliche Expertise für die Praxis
Das Projekt der Fakultät Recht - Brunswick European Law School (BELS) beschäftigt sich mit der Frage, wie Hochschulen und Unternehmen stärker zusammenarbeiten können. Ziel ist es, neue Wege für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu schaffen und wissenschaftliche Expertise für Fragestellungen aus der Praxis nutzbar zu machen. Das geschieht durch Kooperationen zwischen Hochschule und Praxispartnern.
Prof. Dr. Kai Litschen erklärt: “Das Projekt zielt darauf ab, Fachkräften die Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln, indem sie gleichzeitig in Unternehmen und in der Hochschule tätig sind. Die Kooperation sieht vor, dass Beschäftige einen Tag pro Woche als wissenschaftliche Mitarbeitende an der Ostfalia sind und sich an Forschungsprojekten beteiligen, um die gewonnenen Erkenntnisse in die betriebliche Praxis zu übertragen und ihr Arbeitsumfeld fachlich abwechslungsreicher zu gestalten.”
Bereits im Januar 2025 wurde “Duale Forschung und Entwicklung” vom Stifterverband als Hochschulperle des Monats zum Thema “Mit Unternehmen forschen – Innovationen gestalten” ausgezeichnet. Mit der Aufnahme in das aktuelle Web-Dossier erhält das Projekt nun erneut Aufmerksamkeit.
Unternehmen, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Ostfalia haben, können sich hier über die Initiative informieren und Kontakt zum Projektteam unter der Leitung von Prof. Litschen (s. u.) aufnehmen.